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Aktionsbündnis "Tiere gehören zum Circus" ist empört über unzutreffende Darstellung der Elefantenhaltung im Zirkus (FOTO)

ID: 1228081

(ots) -
Zurzeit verbreiten der Tierrechtsverein PETA und andere
Aktivisten-Gruppen zahllose Falschinformationen über Elefantenhaltung
im Zirkus mit dem Ziel, ein Tierverbot für Zirkusse zu erwirken.
Dabei schrecken sie auch nicht davor zurück, den tragischen Unfall um
den Elefanten "Baby" für ihre Ziele zu instrumentalisieren. Das
Aktionsbündnis "Tiere gehören zum Circus" sieht sich deshalb zu
folgenden Richtigstellungen gezwungen:

Aus dem erwähnten Unfall kann man keineswegs schließen, dass der
Elefant, der den Spaziergänger getötet hat, schlecht gehalten wurde
und deshalb verhaltensgestört war. Noch viel weniger kann man daraus
schlussfolgern, dass dies bei allen Zirkuselefanten so ist. Zu dem
Unfall ist es vermutlich deshalb gekommen, weil der Elefant durch das
Zusammentreffen der folgenden besonderen Umstände beunruhigt und
angespannt war: Er befand sich außerhalb seines Geheges und damit
seiner gewohnten Umgebung, zudem wurde er nicht von einer vertrauten
Person (Trainer, Pfleger) begleitet. Diese besonderen Umstände sind,
wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, wahrscheinlich durch ein
kriminelles Freilassen des Tieres herbeigeführt worden. Müssen
Zirkusbesucher also Angst haben, von einem Elefanten angegriffen zu
werden? Nein, keineswegs! Denn dass sich dieser sehr ungewöhnliche
Vorfall wiederholt, ist extrem unwahrscheinlich. Und von Elefanten,
die sich in ihrem Gehege aufhalten und/oder von ihrem Trainer bzw.
Pfleger beaufsichtigt werden, geht - nach allem, was wir wissen -
keine Gefahr aus.

Auch bei anderen Fragen argumentieren die Tierrechtler an der
Realität vorbei. So wird immer wieder behauptet, dass Elefanten im
Zirkus in Ketten gehalten würden. In Wirklichkeit leben sie in großen
Freigehegen, die immer häufiger auch strukturiert werden. So stellt
der Circus Krone seinen Elefanten in jeder Gastspielstadt Unmengen




von Sand zur Verfügung, in dem sich die Tiere wälzen können, daneben
Baumstämme als Spielmaterial. Zur Fütterung werden häufig belaubte
Äste und Zweige gereicht, mit denen sich die Tiere stundenlang
beschäftigen können. Diese Maßnahmen fördern als "Behavioral
enrichment" das Wohlbefinden der Tiere. Angebunden werden die Tiere,
wenn überhaupt, nur für wenige Stunden über Nacht.

Ebenso falsch ist die von Tierrechtlern ständig wiederholte
Behauptung, dass Elefanten im Zirkus nur die Hälfte ihrer natürlichen
Lebenserwartung erreichen. Sie trifft weder für Asiatische noch für
Afrikanische Elefanten zu. Nach den Recherchen und Berechnungen des
Aktionsbündnisses sterben Asiatische Elefanten im Zirkus
durchschnittlich in einem Alter von 40,7 Jahren. Das
durchschnittliche Sterbealter Asiatischer Elefanten in freier
Wildbahn beträgt dagegen nur 31 bis 35 Jahre (nach einer
Untersuchung, die der Elefantenspezialist Fred Kurt im
Yala-Nationalpark auf Sri Lanka durchgeführt hat). Die hohe
Lebenserwartung von Zirkuselefanten zeigt, dass die Tiere mit den
Bedingungen im Zirkus sehr gut zurechtkommen.

Das Aktionsbündnis "Tiere gehören zum Circus" fordert die
Politiker dazu auf, sich bei politischen Entscheidungen zur
Zirkustierhaltung nicht an den populistischen Parolen der
Tierrechtler, sondern an wissenschaftlich gesicherten Fakten zu
orientieren.

Der Text wurde von Dirk Candidus geschrieben.



Pressekontakt:
Dirk Candidus,
Aktionsbündnis "Tiere gehören zum Circus"
Telefon: 0176/84627788
Weblinks: http://www.tiere-gehoeren-zum-circus.de
http://www.facebook.com/AktionsbuendnisCircustiere
http://www.circusfreunde.org
Email: presse(at)tiere-gehoeren-zum-circus.de


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Datum: 22.06.2015 - 08:30 Uhr
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