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Der Schauspieler Florian David Fitz (48) spricht in der neuen
GRAZIA (Ausgabe 26/15, ab heute im Handel) darüber, wie er sich auf
seine Journalistenrolle in dem aktuellen Polit-Thriller "Die Lügen
der Sieger" vorbereitete: "Ich durfte einen Tag lang beim "Spiegel"
mitlaufen, das war sehr spannend." Überrascht war er, weil er mehr
Machismo in der Redaktion erwartet hätte: "Wie das etwa bei Chirurgen
der Fall ist. Und dass da eine Haudegenmentalität herrscht. Aber beim
"Spiegel" arbeiten ja inzwischen sogar Frauen - und die müssen auch
nicht in Kampfmontur rumlaufen." Er selbst ist immer noch eifriger
Zeitungsleser, sagt aber auch: "Eine gesunde Distanz ist nie
schlecht." Und fügt hinzu: "Grundsätzlich mag ich's nicht, wenn der
Ton zu schrill wird." Dennoch sei er nicht gefeit gegen
aufsehenerregende Schlagzeilen. "Diesen Urinstinkt gibt's ja bei uns
allen, sonst würde es auch nicht so gut funktionieren. Wobei ich aber
eher drauf reinfalle, wenn's subtiler gemacht ist und schicker
verpackt." Er sei ein anstrengendes Kind gewesen, das immer
nachfragte, woran sich bis heute nichts geändert habe. "Neugier,
alles wissen zu wollen - ich habe schon früher nicht unter
Antriebslosigkeit gelitten, und das ist mir geblieben." Der
Frauenschwarm aus "Doctor's Diary" - zum Stand einer Fortsetzung oder
Kinoversion meint er: "Ich kann halt nicht viel dazu sagen - ich
harre der Dinge!" - räumt ein, dass er nicht nur positive Seiten hat:
"Meine Freunde sagen, dass ich gerne kontrolliere. Aber das ist kein
Vorurteil." Und obwohl er gern das eine oder andere Kunstwerk an der
Wand hängen hätte - "Momentan würde ich mich für ein paar Picassos
entscheiden, die Bilder aus seiner blauen und rosa Phase finde ich
unfassbar schön" -, sagt Fitz auf die Frage nach seinem wertvollsten
Besitz: "Eine gewisse innere Freiheit."
Abdruck mit Hinweis auf GRAZIA frei.
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