(ots) -
Die Haltung von Wildtieren in Zirkusbetrieben unterliegt in
Deutschland strengen gesetzlichen Regelungen und Kontrollen, die sich
an Erkenntnissen der Verhaltensforschung und Veterinärmedizin
orientieren. Dennoch wird von Tierrechtsorganisationen regelmäßig ein
pauschales Verbot der Haltung solcher Tierarten im Zirkus gefordert,
so auch in einer für das bevorstehende Wochenende geplanten
Demonstration im Berliner Regierungsviertel.
Zirkusunternehmen stehen in Deutschland seit Jahren einer Kampagne
von Tierrechtsorganisationen gegenüber. Das darin verbreitete Bild
"entwürdigter" Tiere hat indes mit der Realität nichts zu tun.
Deutschland ist Vorreiter in Sachen Tierschutz im Zirkus.
Verbindliche "Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von
Tieren in Zirkusbetrieben" wurden von einem Expertengremium
erarbeitet, werden fortlaufend aktualisiert und in jedem Gastspielort
kontrolliert. Wohl keine andere Tierhaltung unterliegt so häufigen
Kontrollen wie die im Circus.
Die moderne Dressur von Zirkustieren beruht zudem auf einem engen
wechselseitigen Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Tier. Hierin
liegt auch eine kulturelle Dimension: Nirgends sonst kann man
Wildtieren so nahe kommen und ihr harmonisches Zusammenspiel mit dem
Menschen erleben. So setzen führende Zirkusunternehmen auf volle
Transparenz, begegnen der Debatte beispielsweise mit öffentlichen
Dressurproben. Tierrechtsorganisationen indes lehnen gerade dieses
enge Verhältnis von Mensch und Tier ab, sind sie doch ihrer Grundidee
gemäß gegen jede Form der Tierhaltung.
Das ehrenamtliche Aktionsbündnis "Tiere gehören zum Circus" setzt
sich für den Erhalt des klassischen Zirkus ein. Dieser wird auf Ebene
der EU bereits als erhaltenswertes Kulturgut eingestuft. Der Deutsche
Bundestag hat im Übrigen bereits 2007 auf die Debatte über
Wildtierverbote reagiert: Er hat ein Zirkuszentralregister
beschlossen, das die Umsetzung der Haltungsstandards weiter
erleichtert hat. Viele Unternehmen, die zum Ziel regelmäßigen
Protests von Tierrechtsorganisationen werden, übertreffen die
gesetzlichen Standards ohnehin schon lange.
Der Text wurde von Daniel Burow geschrieben. Daniel Burow wird
sich während der Demonstration vor Ort für Interviews bereithalten.
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