(ots) - Martin Schmitt war einer der erfolgreichsten
Skispringer in Deutschland und verschaffte der Sportart zur
Jahrtausendwende einen Boom. Seine Sportlaufbahn krönte er mit einem
Olympiasieg und zwei Weltcupgesamtsiegen. Nun will er eine zweite
Karriere in Angriff nehmen.
SPONSORs: Martin Schmitt, Sie haben im vergangenen Jahr im Alter
von 36 Jahren Ihre aktive Skisprung-Karriere beendet. Was ging danach
in Ihnen vor?
Schmitt: In erster Linie war ich glücklich, auf eine lange und
erfolgreiche Karriere zurückblicken zu können. Als Leistungssportler
lebt man sehr intensiv für seine Ziele, der ganze Tag ist komplett
auf den Sport ausgerichtet, man muss generell sehr diszipliniert
sein. Daher konnte ich die Zeit danach schon genießen und
gleichzeitig Kraft tanken für neue Herausforderungen.
SPONSORs: Ihr größter Konkurrent war mitunter Ihr Teamkollege Sven
Hannawald. Dieser hat nach seiner Skisprungkarriere auf einen
Rennwagen umgesattelt. Streben Sie auch eine zweite Sportkarriere an?
Schmitt: Ich bleibe dem Sport erhalten, als Leistungssportler
werde ich aber sicherlich nicht mehr zu sehen sein. Momentan bereite
ich meine berufliche Zukunft im Sportbusiness vor. Schon während
meiner aktiven Laufbahn habe ich mit dem 3-jährigen
Diplom-Trainer-Studium an der Trainerakademie Köln begonnen, welches
ich im Herbst abschließen werde. Die hierbei erworbenen
sportwissenschaftlichen Kenntnisse vertiefe ich derzeit mit einem
Bachelor Studium an der Universität Leipzig. Im September beginne ich
mit dem Executive Program an der SPOAC, um auch auf Aufgaben im
wirtschaftlichen Bereich bestens vorbereitet zu sein.
SPONSORs: Worauf zielen Sie damit genau ab?
Schmitt: Ich habe schon konkrete Pläne, zum jetzigen Zeitpunkt
möchte ich dazu noch nicht viel sagen.
SPONSORs: Andere ehemalige Profisportler verfolgen nicht so
stringent eine professionelle Ausbildung. Warum tun Sie das?
Schmitt: Sport ist in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden
Wirtschaftszweig geworden, die Organisationen werden immer
professioneller, der Sport wird zunehmend inszeniert und immer besser
vermarktet. Wenn du in diesem Bereich erfolgreich sein willst, musst
du das Geschäft im Hintergrund genau kennen. Dazu gehören sportliches
Know-how, betriebswirtschaftliche Grundlagen und ein gutes
Business-Netzwerk. Die SPOAC bietet mir hierbei ein Programm, das
optimal auf meine Bedürfnisse zugeschnitten ist.
SPONSORs: Man sollte meinen Sie verfügen bereits über ein sehr
gutes Netzwerk im Sport.
Schmitt: Ein gutes Netzwerk kann eigentlich nicht groß genug sein.
Das Programm an der Sports Business Academy bietet mir die
Möglichkeit, mich noch stärker mit Personen aus anderen Sportarten
und Positionen auszutauschen. Außerdem freue ich mich auf
hochkarätige Gastdozenten.
SPONSORs: Auf wen freuen Sie sich am meisten?
Schmitt: Besonders gespannt bin ich auf Oliver Bierhoff. Als
ehemaliger Fußballprofi hat er einen beachtliche zweite Karriere
hingelegt und die Deutsche Fußballnationalmannschaft auch zu
wirtschaftlichen Erfolgen geführt. Von ihm kann man sicherlich
einiges lernen.
Pressekontakt:
Silke Hemminger
SPONSORs
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SPONSORs ist Mitinitiator der "SPOAC - Sports Business Academy by
WHU" - ein Weiterbildungsangebot für künftige Führungskräfte im
Sportbusiness. Weitere Infos unter:
www.spoac.com