Erfolgsabhängige Agenturvergütung: Auf Gedeih ? oder Verderb?
(pressrelations) - >Die Forderung, die Vergütung von Agenturen vom Erfolg ihrer Maßnahmen abhängig zu machen, schürt Emotionen und Diskussionen. Während Kritiker darin lediglich ein Instrument zum Drücken von Honoraren sehen, erblicken Befürworter die Chance, die Agenturen als Teil des Wertschöpfungsprozesses stärker an die Kunden zu binden. Doch auch sie warnen: Keine Mitverantwortung ohne Einflussnahme. Die unterschiedlichen Positionen und Lösungsansätze spiegelt ein Roundtable-Gespräch wieder, zu dem die Zeitschrift absatzwirtschaft und das Handelsblatt eingeladen hatten. Fazit: Ein Großteil der Agenturen hat bereits erfolgsbezogene Komponenten vereinbart, sieht jedoch weiterhin Probleme bei der Zuordnung von Agenturleistung und Erreichung der Geschäftsziele.
Von mehr Ergebnisverantwortung für Agenturen erwartet Mathias Valentin, Vorstandsvorsitzender der Kommunikationsagentur PACT AG, eine qualitative Verbesserung bereits bei der Abgabe von Angeboten: "Dann wird geprüft, ob die Ziele richtig definiert und machbar sind." Dr. Mark Weigelt, Executive Director Head Marketing Communications UBS, sieht die gemeinsame Verantwortung gestärkt: "Wenn man gemeinsam an einem Konzept arbeitet und der Unternehmensführung vermitteln kann, was das genau bringt, dann kann man echten Erfolg schaffen." Das vollständige Roundtable-Gespräch wird in der aktuellen Ausgabe der absatzwirtschaft - Zeitschrift für Marketing wiedergegeben.
Quelle: absatzwirtschaft ? Zeitschrift für Marketing 10-2009
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