BVMW-Wirtschaftssenator Uwe Röhrig: Einsparungen alleine sind kein Allheilmittel
(firmenpresse) - Berlin, September 2009 - Die deutsche Hauptstadt kommt besser durch die Krise als viele FlĂ€chenlĂ€nder der Republik. Berliner Unternehmen und die im brandenburgischen Umland sind nach einem Bericht des Berliner Tagesspiegel http://www.tagesspiegel.de weniger beeintrĂ€chtigt von der Wirtschaftskrise: "Wie das Amt fĂŒr Statistik Berlin-Brandenburg am Donnerstag mitteilte, sank das Bruttoinlandsprodukt in Berlin in jeweiligen Preisen gegenĂŒber dem Vorjahreszeitraum um 0,1 Prozent und in Brandenburg um 2,4 Prozent", so die Tageszeitung. Und weiter: "Zugute kam der Hauptstadtregion, dass sie ĂŒber einen starken Dienstleistungssektor verfĂŒgt." WĂ€hrend das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt bundesweit im ersten Halbjahr 2009 um 6,8 Prozent zurĂŒckging, waren es in Berlin nur 2,3 Prozent.
Neben der Wirtschaftsstruktur, die diese Entwicklung befördert, sind es aber auch mittelstĂ€ndische Unternehmen, die der Krise trotzen. "Wir stecken weder den Kopf in den Sand, noch legen wir die HĂ€nde in den Schoss und warten, auf was auch immer", sagt der Inhaber der Berliner Automobilberatung International Car Concept (ICC) http://www.icconcept.de, Uwe Röhrig, im GesprĂ€ch mit dem Info Brief des Bundesverbandes mittelstĂ€ndische Wirtschaft fĂŒr Niedersachsen und Bremen http://www.bvmw.de/uploads/media/Newsletter_KW38-09.pdf. Krisenzeiten alleine mit Sparmassnahmen zu begegnen, hĂ€lt er fĂŒr verfehlt: "Es gibt kein Unternehmen, dass allein auf der Basis von Einsparungen gesundet." FĂŒr die kommenden Jahre sieht Röhrig, selbst Wirtschaftssenator im BVMW, in seiner Branche einen hohen "Anspannungsgrad, der sich nicht allein ĂŒber Automarken und neue Automodelle weiter entspannen wird, sondern ĂŒber ein nachhaltiges Management, dass die kompromisslose Kundenorientierung fokussiert." Viele Unternehmen hĂ€tten aufgrund von falschen Managemententscheidungen die Krise zum groĂen Teil mitverschuldet, ebenso die daraus resultierenden WerksschlieĂungen und Arbeitsplatzverluste.
Dass die AbwrackprĂ€mie, die zu einer Sonderkonjunktur fĂŒr den Automarkt gefĂŒhrt hat, ArbeitsplĂ€tze in Deutschland gesichert haben soll, lĂ€sst Röhrig im GesprĂ€ch mit dem BVMW-Organ nicht gelten: SchlieĂlich wĂŒrden beispielsweise Kleinwagen wie der VW Fox oder Polo, deren Absatz durch die PrĂ€mie gesteigert wurde, nicht in Deutschland gefertigt. Nun seien dramatische EinbrĂŒche im Neuwagenmarkt, aber auch bei den WerkstĂ€tten, zu erwarten. "Eine ausgefeilte CO2-Besteuerung hĂ€tte auch den deutschen Herstellern der Premium-Marken geholfen", zeigt Röhrig Alternativen auf, die nicht realisiert wurden. "So ist der Schuss, wie prognostiziert und vorgewarnt, nach hinten losgegangen. Also eine durchweg ganz schlechte MaĂnahme, auch dass damit Fahrzeuge neu in den Markt gekommen sind, die eine optimierte Schadstoffemission aufweisen, ist letztlich kein zwingendes Argument. Bei einem Fahrzeugmarkt, der etwa 45 Millionen an Bestandsfahrzeugen hat, ist das ein Tropfen auf den heiĂen Stein."
Ăber ICC:
Unser KerngeschĂ€ft ist es, die Absatz- und Ergebnisoptimierung in Ihrem Autohaus sicherzustellen. Wir denken & handeln integrativ ? Neuwagen, Gebrauchtwagen und Service stellen fĂŒr uns eine Einheit dar. Unser Erfolgsrezept ist es, diese Sparten im Sinne kompromissloser Kundenorientierung in Einklang zu bringen. Wir verfĂŒgen ĂŒber ein umfassendes Produktportfolio ? es reicht von der Markt- und Standortanalyse ĂŒber Prozessoptimierung, Vertriebssteuerung und VerĂ€nderungsmanagement bis zum Einzelcoaching fĂŒr FĂŒhrungskrĂ€fte und Mitarbeiter.
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