(ots) - Mitarbeiter melden schwere Schäden im zuvor kaum
betroffenen Distrikt Dolakha - Zelte, Planen und Medikamente auf dem
Weg
Nach dem erneuten Erdbeben in Nepal weitet Caritas international
seine Hilfe auf den besonders betroffenen Osten des Landes aus.
Mitarbeiter berichten von großflächigen Zerstörungen im Distrikt
Dolakha, im dem die Beben vor mehr als zwei Wochen vergleichsweise
geringen Schaden angerichtet hatten.
"Das gestrige Erdbeben hat den Radius der betroffenen Gebiete noch
einmal deutlich vergrößert. Dass diesmal weniger Menschen ums Leben
gekommen sind, liegt auch daran, dass die meisten sich aus Angst vor
weiteren Beben nur noch im Freien aufhalten", sagt Albert
Grosse-Hokamp, Nothilfe-Koordinator von Caritas international, dem
Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes. Wie alle anderen
Mitarbeiter vor Ort hat er das Beben unverletzt überstanden.
Mit lokalen Partnern werden jetzt Schutzplanen, Decken und
Medikamente zu den Menschen in dem Distrikt Dolakha gebracht. Caritas
international kümmert sich zudem in dem Nachbardistrikt Sindhupalchok
um die Betroffenen. "Wir müssen auch dort jetzt schnelle und
effektive Hilfe leisten. Dafür sind wir dringend auf weitere Spenden
angewiesen. Die Monsunzeit steht vor der Tür und die Nepalesen sind
dem Regen vielerorts schutzlos ausgeliefert", sagt Grosse-Hokamp.
Auch nach der Soforthilfephase sei es wichtig, den Menschen zu
helfen, ihre Traumata aufzuarbeiten und ihnen beim Wiederaufbau zur
Seite zu stehen.
Die ersten Hilfsaktionen hatte Caritas international unmittelbar
nach dem ersten Erdbeben am 25. April gestartet. Bislang konnte die
Caritas in Kathmandu und Umgebung Zelte, Zeltplanen, Decken und
Lebensmittel für mehr als 38.000 Menschen verteilen. Zudem sind
Hilfstransporte auf dem Weg in die extrem abgelegenen Bergdörfern in
Sindhupalchok. In den kommenden Wochen wird das Caritas-Netzwerk etwa
175.000 Betroffene mit Notunterkünften, Wasser, Lebensmitteln und
anderen Hilfsgütern versorgen können.
Hinweis für Redaktionen: Die deutschsprachigen Caritas-Mitarbeiter
vor Ort stehen für Interviews zur Verfügung.
Für ihre Hilfsprogramme ruft Caritas international zu Spenden auf.
Spenden mit Stichwort "Erdbebenhilfe Nepal" werden erbeten auf:
- Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank
für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 660 205 00, IBAN Nr.:
DE88660205000202020202, BIC: BFSWDE33KRL oder online unter:
www.caritas-international.de
- Charity SMS: SMS mit CARITAS an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl.
üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Caritas international
4,83 EUR)
- Diakonie Katastrophenhilfe, Spendenkonto 502 502, BLZ 520 604
10, Evangelische Bank, IBAN DE68520604100000502502, BIC
GENODEF1EK1 oder online unter
www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
- Charity SMS: SMS mit NOT an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl.
üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Diakonie
Katastrophenhilfe 4,83 EUR)
Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und
gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 162 nationalen
Mitgliedsverbänden.
Pressekontakt:
Deutscher Caritasverband, Caritas international,
Öffentlichkeitsarbeit, Karlstr. 40, 79104 Freiburg.
Telefon 0761 / 200-0. Michael Brücker (verantwortlich, Durchwahl
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