(ots) - Auch zehn Tage nach dem katastrophalen Erdbeben in
Nepal ist es schwierig, die weit entfernten Dörfer in den Bergen zu
erreichen. "Auf dem Weg in den Distrikt Sindhupalchowk mussten wir
die Ladung von LKWs auf kleinere Fahrzeuge umladen, um überhaupt noch
voran kommen zu können", sagt Jürgen Mika, Nothilfekoordinator der
Welthungerhilfe. "Ohne die Ortskenntnisse und Expertise unserer
lokalen Partner könnten wir die notleidenden Menschen überhaupt nicht
erreichen."
In der Gegend um Sindhupalchowk nordöstlich der Hauptstadt
Kathmandu erhielten am Dienstag 2.000 Familien Decken und Zeltplanen.
Diese dienen als provisorische Unterkunft und vor allem Schutz gegen
den Regen, da viele immer noch im Freien schlafen müssen. Im Distrikt
Dhading, wo die Hilfsbedürftigkeit und Zerstörung besonders groß
sind, wurden Nahrungsmittelpakete an 2.000 Familien verteilt. Die
Pakete enthalten Reis, Linsen, Öl sowie Salz, und sichern die
Versorgung der Not leidenden Menschen für zwölf Tage.
Im Großraum Kathmandu konzentriert sich die Welthungerhilfe auf
die Unterstützung von Tagelöhnern. 1.000 Familien erhalten hier
Pakete mit Grundnahrungsmitteln. Nach dem Erdbeben ist die lokale
Wirtschaft völlig zusammengebrochen und damit auch die täglichen
Einkommensmöglichkeiten von Hunderttausenden Tagelöhnern. Sie haben
keine Reserven und seit zehn Tagen keinen Lohn erhalten, um ihre
Familien zu versorgen.
Bei Bedarf vermitteln wir Ihnen Gesprächspartner aus den
Verteilungsgebieten in den Dörfern.
Spendenkonto Deutsche Welthungerhilfe e.V.
Sparkasse KölnBonn
IBAN: DE15370501980000001115
BIC: COLSDE33
Stichwort: Nothilfe Nepal
Weitere Informationen unter www.welthungerhilfe.de
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Die Welthungerhilfe ist eine der größten privaten
Hilfsorganisationen in Deutschland. Sie leistet Hilfe aus einer Hand:
Von der schnellen Katastrophenhilfe über den Wiederaufbau bis zu
langfristigen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit mit
einheimischen Partnerorganisationen nach dem Prinzip der Hilfe zur
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