(ots) -
Die Mitgliedsorganisationen von "Aktion Deutschland Hilft" haben
keine Einschränkungen beim Überweisen der Spendengelder nach Nepal.
"Die Regierung Nepals hat eine Auflage verfügt, dass internationale
Hilfsorganisationen keine neuen Konten für die Hilfsgelder eröffnen
dürfen", sagt Birte Steigert, Pressesprecherin von "Aktion
Deutschland Hilft". "Das hat jedoch keine Auswirkungen auf
Organisationen, die schon lange im Land registriert sind und über
feste Strukturen verfügen - wie unsere Bündnismitglieder AWO
International, ADRA, CARE oder World Vision. Diese können ungehindert
Spendengelder für Nothilfe-Projekte einsetzen." Die Koordination
erfolge unter dem Dach der Vereinten Nationen in Abstimmung mit der
nepalesischen Regierung.
Mit dem Geld werden unter anderem Hilfsgüter wie Reis, Öl, Salz,
Trinkwasser, Hygieneartikel, Zeltplanen oder Decken eingekauft. Gemäß
den Grundsätzen der humanitären Hilfe soll dies möglichst vor Ort im
betroffenen Land geschehen, um die lokalen Märkte zu stärken. In
Nepal stehen die Helfer jedoch vor großen Problemen: Lokale
Lieferanten kommen mit dem Nachschub nicht hinterher, so dass die
Einkäufer der Mitgliedsorganisationen von "Aktion Deutschland Hilft"
unter anderem auf Indien und Pakistan ausweichen müssen. Um den
großen Bedarf decken zu können, müssen auch Hilfsflieger zum Einsatz
kommen und weitere Güter nach Nepal bringen - die Überlastung des
einzigen internationalen Flughafens erschwert die Einfuhr jedoch
immens.
Dennoch finden die erfahrenen Nothelfer des Bündnisses immer
wieder Wege, große Mengen an Hilfsgüter zu den Betroffenen zu bringen
- eben auch durch die Tatsache, dass die Organisationen über
langjährige Strukturen verfügen. Neben den Verteilungen steht auch
die medizinische Versorgung der Menschen im Fokus der Nothilfe.
"Aktion Deutschland Hilft" konnte bislang Spenden in Höhe von rund
8,6 Millionen Euro für die Menschen in Nepal sammeln. "Das ist ein
gutes Ergebnis, um die Nothilfe zu finanzieren", so Sprecherin Birte
Steigert.
AN DIE REDAKTIONEN
Viele deutschsprachige Helfer der Bündnismitglieder sind vor Ort.
Wir vermitteln gerne Interviews. Zudem finden Sie unter diesem Link
Bildmaterial aus der Erdbebenregion zur redaktionellen Verwendung:
https://mediathek.aktion-deutschland-hilft.de/?c=213&k=3079f5db28
Gerne können Sie sich auch dauerhaft und kostenfrei in unserer
Mediathek anmelden: https://mediathek.aktion-deutschland-hilft.de
SPENDEN
Stichwort "Erdbeben Nepal"
Spendenkonto 10 20 30, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30, BIC: BFSWDE33XXX
Spendenhotline: 0900 55 102030 (gebührenfrei aus dem dt. Festnetz,.
Mobilfunk abweichend) oder Online: www.aktion-deutschland-hilft.de
Charity-SMS: SMS mit ADH10 an die 8 11 90 senden (10 Euro zzgl.
üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Aktion Deutschland Hilft
9,83 EUR); alternativ können auch fünf Euro gespendet werden, indem
ADH an die 8 11 90 gesendet wird (in diesem Fall gehen 4,83 an Aktion
Deutschland Hilft)
Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.
Aktion Deutschland Hilft ist das 2001 gegründete Bündnis von
deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre
Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die
beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der
humanitären Hilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit
weiter zu optimieren. Unter dem gemeinsamen Spendenkonto 10 20 30 bei
der Bank für Sozialwirtschaft Köln ruft das vom Deutschen
Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) geprüfte und dem Deutschen
Spendenrat angehörige Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im
Katastrophenfall auf. www.aktion-deutschland-hilft.de
Pressekontakt:
Aktion Deutschland Hilft e.V.
Tel. 0228/ 242 92 - 222 | Fax: 0228/ 242 92 - 199
E-Mail: presse(at)aktion-deutschland-hilft.de