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Seine Leibesfülle hat Armin Rohde in die schwerste Krise seines
Lebens getrieben. Darüber spricht er erstmals im Interview mit GALA
MEN (Ausgabe 1/2015, ab morgen im Handel). "Ich habe die
Gesundheitssünden, die ich meinem Körper angetan habe, immer mehr
gespürt", sagt Rohde. "In Form von Trägheiten, Lustlosigkeiten und
Traurigkeiten, die damit zusammenhingen, dass ich einfach zu schwer
war und alles immer mühsamer wurde." Sein Rekordgewicht von 111,3
Kilo brachte der Schauspieler Ende 2013 auf die Waage. In dieser Zeit
wurde sein Leben wochenlang von düsteren Seelenlagen bestimmt. "Ich
war ganz ernsthaft gefährdet", sagt Rohde. Auf die Frage, ob er
versucht habe, sich etwas anzutun, antwortet er: "Nein, dazu war
meine Verantwortung für die Menschen um mich herum dann doch zu groß.
Aber mich überkam phasenweise eine Sehnsucht danach, einfach irgendwo
runterzuspringen und nicht mehr da zu sein."
Die Menschen aus seinem engsten Umfeld hätten es lange nicht
vermocht, so Rohde, ihn zu einem gesünderen Lebenswandel zu
motivieren. Erst als sich besorgte Zuschauer nach einem Aufritt
Rohdes in einer Fernsehshow nach dem Gesundheitszustand des
Schauspielers erkundigten, entschloss er sich dazu, sein Leben zu
verändern: mit einer radikalen Ernährungsumstellung und viel mehr
Sport.
"Nach außen habe ich mir das alles nicht ansehen lassen, sondern
versucht, immer noch den Stabilen und unendlich Belastbaren zu geben.
Das ist ja das Image, was ich da draußen habe. Man will ja auch
niemanden enttäuschen. Nach dem Motto: Wenn ein wilder Stier wie der
Rohde einen auf schwach macht, wenn einer wie Udo Jürgens oder ein
Kollege wie Gert Voss stirbt, wer ist denn dann noch sicher? Ich habe
mich nicht getraut, öffentlich zuzugeben, dass es mir nicht gut geht
und ich mich verzweifelt fühle. Man schämt sich dafür. Das will man
nicht."
Am 4. April wird Armin Rohde 60. Diese Dekadengrenze setze ihm
bisher am stärksten zu, sagt er im Gespräch mit GalaMEN. "Natürlich
habe ich dadurch, dass es mir nicht so gut ging, angefangen, viel
über die Vergänglichkeit und den Tod nachzudenken - und mich
entschieden, die Zeit, die ich noch habe, in wacher Verfassung und
mit guter Laune zu verbringen."
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