(ots) - "Stadthüpfer" - so lautet der Name eines Busses,
der seit rund drei Jahren in der Stadt Rheinbach bei Bonn verkehrt.
Er ergänzt das bestehende städtische ÖPNV-Angebot und gewährleistet
dabei vor allem die Mobilitätssicherung älterer Bürger. Für dieses
Verkehrsangebot, das unter enger Einbeziehung und Mitwirkung seiner
potenziellen Nutzer entstanden ist, wird die nordrhein-westfälische
Kommune am 10. März 2015 im Rahmen des 17. ADAC Wettbewerbs für
Städte und Gemeinden als Bundessieger ausgezeichnet. Weitere
Preisträger sind Berlin, die Region Stuttgart, der Verkehrsverbund
Rhein-Sieg sowie die Gemeinde Biebergemünd im Spessart. Ziel des
Wettbewerbs unter dem Motto "Nachhaltige Mobilität in Städten und
Gemeinden" war es, innovative und beispielhafte Konzepte und Lösungen
vorzustellen, mit denen Kommunen die Lebensqualität ihrer Bürger
verbessern.
Nach Ansicht von ADAC Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus
Becker ist die nachhaltige Entwicklung der kommunalen und regionalen
Verkehrssysteme eine zukunftsweisende Aufgabe für Städte und
Gemeinden: "Zwei Drittel der Europäer leben in Städten. Sie sind auf
funktionierende Verkehrssysteme angewiesen, weil Wohnen, Arbeiten,
Bildung und Versorgung räumlich meist voneinander getrennt sind. Die
notwendige Mobilität zu erhalten und die Versorgung zu sichern, ohne
dass der Mensch und seine Umwelt übermäßig belastet werden - das ist
im Kern die Aufgabe nachhaltiger städtischer Verkehrspolitik."
Der Städtewettbewerb wurde vom ADAC gemeinsam mit dem Deutschen
Städtetag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB), dem
Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und dem Deutschen Industrie-
und Handelskammertag (DIHK) durchgeführt. Eine Fachjury, bestehend
aus je einem Vertreter der beteiligten Verbände sowie der
Wissenschaft und der Praxis, hat die Einsendungen bewertet. Die
Bundespreise wurden diesmal in vier Kategorien, sogenannten
Aktionsfeldern vergeben: Im Aktionsfeld "Mobilität in der Stadt"
gewann neben dem Rheinbacher "Stadthüpfer" der "Familienbus Spessart"
in Biebergemünd. In der Kategorie "Mobilität zwischen Stadt und
Umland" entschied sich die Jury für den Verkehrsverbund Rhein-Sieg
mit seinem Angebot einer Koordinierungsstelle für
Mobilitätsmanagement. In dieser Kategorie gab es zusätzlich einen
Sonderpreis für die Region Stuttgart mit ihrem Konzept für
E-Bike-Stationen an Haltestellen des ÖPNV. Im Aktionsfeld "Gedacht
und geplant - aber (noch) nicht realisiert" konnte sich Berlin mit
der Planung einer Begegnungszone in der Maaßenstraße in Kreuzberg
durchsetzen.
Hinweis für die Redaktion: Weitere Informationen zum
Städtewettbewerb und den Siegerstädten gibt es unter
www.adac.de/stwb. Im Anschluss an die Siegerehrung bietet der ADAC zu
diesem Pressetext unter www.presse.adac.de Fotos an.
Pressekontakt:
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