Frankfurter Buchmesse muss Meinungsfreiheit sichern
Jederzeit für die Freiheit des Wortes eintreten
(pressrelations) - >Anlässlich der Ausladung chinesischer Autoren vier Wochen vor Beginn der Frankfurter Buchmesse durch den Börsenverein des Deutschen Buchhandels erklärt der für Entwicklungszusammenarbeit und Menschenrechte zuständige Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Arnold Vaatz MdB:
China präsentiert sich als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse vom 14. - 18. Oktober 2009. Trotz des Bekenntnisses zum freien Wort hat nun aber der Veranstalter der Messe, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, die beiden regimekritischen chinesischen Autoren Dai Qing und Bei Ling auf Druck der chinesischen Regierung ausgeladen. Dies ist nicht akzeptabel.
Es ist sehr zu begrüßen, dass die beiden Autoren dennoch nach Frankfurt kommen werden. Die Organisatoren der Frankfurter Buchmesse müssen nun zu ihrer Aussage stehen, jederzeit für die Freiheit des Wortes einzutreten. Sie müssen sicherstellen, dass Dai Qing und Bei Ling das Recht auf freie Meinungsäußerung jederzeit wahrnehmen können.
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
mailto:fraktion(at)cducsu.de
http://www.cducsu.de