Förderpreis für Biologin
rderpreis für Biologin
Die Diagnostik und Therapie von Nervenschäden nach Schädel-Hirn-Verletzungen ist ein Gebiet, dem die "ZNS - Hannelore Kohl Stiftung" besondere Aufmerksamkeit widmet. Dazu vergibt sie unter anderem einen Förderpreis für herausragende Nachwuchswissenschaftler. Er ist mit 10.000 Euro dotiert; Ende Februar 2015 wurde er in Berlin zum elften Mal vergeben.
Der erste Preis ging an Dr. Tareq A Juratli (Neurochirurgie, Technische Universität Dresden) und Dr. Nicole Terpolilli (Neurochirurgie, LMU München). Der zweite Preis wurde einer Würzburger Forscherin verliehen, der Biologin Dr. Christiane Albert-Weißenberger von der Neurologischen Universitätsklinik.
Was die Würzburger Preisträgerin herausfand
Albert-Weißenberger bekommt den Preis für eine Arbeit, die sie 2012 in einem Fachjournal veröffentlicht hat. Die Biologin fand mit ihren Würzburger Kollegen Professor Christoph Kleinschnitz (Neurologie) und Professorin Anna-Leena Sirén (Neurochirurgie) heraus: Eine medikamentöse Blockade des B1-Kinin-Rezeptors erscheint vielversprechend, um die Nervenschäden zu minimieren, die nach Schädel-Hirn-Verletzungen auftreten können. Die betroffenen Patienten leiden oft an kognitiven Einschränkungen; beispielsweise funktioniert ihr Gedächtnis nicht mehr richtig.
Christiane Albert-Weißenberger, Jahrgang 1978, stammt aus Würzburg. Sie hat Biologie an der Universität Würzburg studiert und wurde 2009 hier auch promoviert. Ein Promotionsstipendium der Bayerischen Forschungsstiftung ermöglichte es ihr, ihre Forschungen am renommierten Pasteur-Institut in Paris durchzuführen. Aktuell ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Neurologischen Universitätsklinik bei Professor Christoph Kleinschnitz.
Lob von Stiftungspräsidentin Kristina Schröder
"Die Ergebnisse unserer Preisträger haben Auswirkungen auf die Verbesserung der Versorgung und Diagnostik von Patientinnen und Patienten mit Schädelhirntrauma," so Dr. Kristina Schröder, Präsidentin der Hannelore-Kohl-Stiftung, zur Entscheidung des Preisrichterkollegiums. Insgesamt hatte es zehn Bewerbungen um den Förderpreis gegeben.
Die preisgekrönte Publikation
"Blocking of bradykinin receptor B1 protects from focal closed head injury in mice by reducing axonal damage and astroglia activation?, Albert-Weissenberger C, Stetter C, Meuth SG, Göbel K, Bader M, Sirén AL, Kleinschnitz C., J Cereb Blood Flow Metab. 2012 Sep; 32(9): 1747-56. DOI: 10.1038/jcbfm.2012.62
Kontakt
Dr. Christiane Albert-Weißenberger, Neurologischen Klinik und Poliklinik, Universitätsklinikum Würzburg, T (0931) 201-23005,
albert_c2@ukw.de
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Sanderring 2
97070 Würzburg
Deutschland
Telefon: (09 31) 31-0
Telefax: (09 31) 31-82600
Mail:
presse@zv.uni-wuerzburg.de
URL:
http://www.uni-wuerzburg.de
(pressrelations) - iologin
Die Diagnostik und Therapie von Nervenschäden nach Schädel-Hirn-Verletzungen ist ein Gebiet, dem die "ZNS - Hannelore Kohl Stiftung" besondere Aufmerksamkeit widmet. Dazu vergibt sie unter anderem einen Förderpreis für herausragende Nachwuchswissenschaftler. Er ist mit 10.000 Euro dotiert; Ende Februar 2015 wurde er in Berlin zum elften Mal vergeben.
Der erste Preis ging an Dr. Tareq A Juratli (Neurochirurgie, Technische Universität Dresden) und Dr. Nicole Terpolilli (Neurochirurgie, LMU München). Der zweite Preis wurde einer Würzburger Forscherin verliehen, der Biologin Dr. Christiane Albert-Weißenberger von der Neurologischen Universitätsklinik.
Was die Würzburger Preisträgerin herausfand
Albert-Weißenberger bekommt den Preis für eine Arbeit, die sie 2012 in einem Fachjournal veröffentlicht hat. Die Biologin fand mit ihren Würzburger Kollegen Professor Christoph Kleinschnitz (Neurologie) und Professorin Anna-Leena Sirén (Neurochirurgie) heraus: Eine medikamentöse Blockade des B1-Kinin-Rezeptors erscheint vielversprechend, um die Nervenschäden zu minimieren, die nach Schädel-Hirn-Verletzungen auftreten können. Die betroffenen Patienten leiden oft an kognitiven Einschränkungen; beispielsweise funktioniert ihr Gedächtnis nicht mehr richtig.
Christiane Albert-Weißenberger, Jahrgang 1978, stammt aus Würzburg. Sie hat Biologie an der Universität Würzburg studiert und wurde 2009 hier auch promoviert. Ein Promotionsstipendium der Bayerischen Forschungsstiftung ermöglichte es ihr, ihre Forschungen am renommierten Pasteur-Institut in Paris durchzuführen. Aktuell ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Neurologischen Universitätsklinik bei Professor Christoph Kleinschnitz.
Lob von Stiftungspräsidentin Kristina Schröder
"Die Ergebnisse unserer Preisträger haben Auswirkungen auf die Verbesserung der Versorgung und Diagnostik von Patientinnen und Patienten mit Schädelhirntrauma," so Dr. Kristina Schröder, Präsidentin der Hannelore-Kohl-Stiftung, zur Entscheidung des Preisrichterkollegiums. Insgesamt hatte es zehn Bewerbungen um den Förderpreis gegeben.
Die preisgekrönte Publikation
"Blocking of bradykinin receptor B1 protects from focal closed head injury in mice by reducing axonal damage and astroglia activation?, Albert-Weissenberger C, Stetter C, Meuth SG, Göbel K, Bader M, Sirén AL, Kleinschnitz C., J Cereb Blood Flow Metab. 2012 Sep; 32(9): 1747-56. DOI: 10.1038/jcbfm.2012.62
Kontakt
Dr. Christiane Albert-Weißenberger, Neurologischen Klinik und Poliklinik, Universitätsklinikum Würzburg, T (0931) 201-23005, albert_c2(at)ukw.de
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Datum: 05.03.2015 - 17:15 Uhr
Sprache: Deutsch
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