Lafontaine fischt wieder am rechten Rand
(pressrelations) - >Zu den Äußerungen von Oskar Lafontaine in Bremen erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
"Pünktlich zur heißen Wahlkampfphase setzt Oskar Lafontaine mal wieder eine Dosis Rechtspopulismus frei. Seine Worte in Bremen suggerieren, Menschen mit Migrationshintergrund könnten nicht rechnen. Das ist kein Ausrutscher von Oskar Lafontaine, sondern eine bewusste Strategie zum Stimmenfang, wie schon das Fremdarbeiterzitat im Juni 2005 aus Chemnitz. Es ist der gezielte Versuch, in den letzten Wochen des Wahlkampfs Stimmen am rechten Rand zu fischen.
Was sagen eigentlich seine Kolleginnen und Kollegen von der Linkspartei zu den neuerlichen Ausfällen ihres Vorsitzenden? Lothar Bisky und Gregor Gysi sind gefordert, ihren Co-Vorsitzenden in Partei bzw. Fraktion zur Besinnung zu bringen und dafür zu sorgen, dass Oskar Lafontaine sich für seine Worte bei den Menschen mit Migrationshintergrund entschuldigt."
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