(ots) - Mit der zunehmend internationalen
Bedeutung Chinas werden die wichtigsten Feiertage des Jahres, das
Frühlingsfest (bzw. das neue Mondjahr), auch im Westen immer öfter
gefeiert. Dabei erwartet man schon fast, dass während der Feiertage
die besten chinesischen Künstler eingeladen werden, und nicht nur die
chinesische Gemeinschaft und chinesische Studenten an den
Universitäten in den USA und Kanada freuen sich darauf, sondern die
Gesellschaft insgesamt. Während des diesjährigen Frühlingsfestes
präsentierten verschiedene bekannte chinesische Künstler, darunter
Lei Jia, Yo-Yo Ma und Lang Lang, in Toronto und New York die Musik
und Klänge ihrer Heimat vor einem erwartungsvollen Publikum und sie
wurden von ihren Zuhörern begeistert aufgenommen.
Foto - http://photos.prnewswire.com/prnh/20150302/178687
[http://photos.prnewswire.com/prnh/20150302/178687]
Weder Schnee noch eisige Kälte hielt das Publikum am 21. Februar
(dem dritten Tag des Mondjahres) davon ab, am ausverkauften Konzert
zum chinesischen Neujahr teilzunehmen, das vom Toronto Symphony
Orchestra veranstaltet wurde. Auf besondere Einladung des Orchesters
hin gaben die Sängerin Lei Jia und der Pianist Lang Lang eine
herausragende Vorstellung, die den Enthusiasmus der Zuhörer
wiederholt entfachte.
Am 24. Februar (dem sechsten Tag des Mondjahres) feierten die New
Yorker Philharmoniker das chinesische Neujahr zum vierten Mal in
Folge mit einem Galakonzert im Lincoln Center. Zu den zahlreichen
hochkarätigen Interpreten zählten Lei Jia und der
chinesisch-amerikanische Cellist Yo-Yo Ma. In diesem Jahr fiel
besonders die große Zahl nicht chinesischer Zuhörer auf, darunter
James Wolfensohn, ehemaliger Präsident der Weltbank, sowie
zahlreichende führende Persönlichkeiten von der Wall Street. Es war
schwierig, Tickets für das Konzert in der 2.600 Personen fassenden
Halle zu erhalten.
Auf der nordamerikanischen Bühne beeindruckte Lei Jia die Zuhörer
mit zwei traditionellen Volksliedern: Das Dorf Sanshilipu und
Lobpreisung des Rindes. Ihre Vorstellung wurde so enthusiastisch
aufgenommen, dass sie wiederholt vor den Vorhang treten musste. Das
vorwiegend nicht chinesische Publikum war von den reichen Klangfarben
und der Wandlungsfähigkeit ihrer Stimme überrascht, die mehrere
Oktaven umspannt. Einige der Chinesen im Publikum begannen zu weinen,
als die Sängerin begann, die ersten Verse von Das Dorf Sanshilipu zu
interpretieren.
Warum Lei Jia?
Wie kommt es, dass zwei weltbekannte Orchester, das Toronto
Symphony Orchestra und die New Yorker Philharmoniker gleichzeitig Lei
Jia einluden? Es war eine unerwartete, aber für beide eine durchaus
logische Wahl. Der Ruf von Lei Jia hat sich in den letzten Jahren
kometenhaft entwickelt. Die junge Sängerin hat mit ihren
außergewöhnlichen Auftritten die Herzen des Publikums sowohl in China
als auch im Ausland erobert. Sie wurde in traditioneller chinesischer
Vokalmusik ausgebildet und ihr Singen verkörpert vollkommen
authentisch die traditionelle vokale chinesische Ausdrucksweise. Sie
ist schon seit langer Zeit eine Verfechterin des Guofeng Musikstils,
eines Stils, der als Ausdruck der Essenz Chinas angesehen wird und
sie interpretiert diesen Stil in einem breiten Spektrum von
künstlerischen Formen und modernen Kontexten. Nachdem er ihr Album
Löwenzahnhimmel gehört hatte, bezeichnete sie Joshua Cheek, Chairman
der Grammy Awards Jury, als die "chinesischste aller Stimmen". Sie
ist eine der Vertreterinnen junger Sänger der nationalen
Vokalmusikergemeinschaft. In China ist sie nicht nur bei hohen
Militärs, sondern auch bei der Mannschaft beliebt und bietet sehr oft
atemberaubende Auftritte vor großen militärischen Einheiten des
Landes. Diese sehr beliebten Konzerte hatten ihr in den vergangenen
Jahren nur wenig Zeit für internationale Auftritte gelassen, aber sie
erscheint trotzdem auf dem Album Die Lieder der 56 chinesischen
Nationalitäten, eine Musiksammlung, die als Geschenk der Nation an
alle Staatsoberhäupter gesandt wurde, mit denen China diplomatische
Beziehungen unterhält. Die Lieder dieses Albums sind in den Hörräumen
öffentlicher Bibliotheken in der ganzen Welt zu hören. Ihre
zahlreichen Errungenschaften führten dazu, dass die beiden Orchester
nicht zögerten, diese beliebte Sängerin einzuladen.
Warum hat sie sich entschieden, Volkslieder aus Shaanxi zu singen?
Als sie darüber sprach, warum sie sich entschieden hatte, Das Dorf
Sanshilipu und Lobpreisung des Rindes in Nordamerika vorzutragen,
meinte Lei, dass es wohl die gleichen Gründe waren, warum sie Die
Heimwehkranken für den diesjährigen Galaabend anlässlich des
Frühjahrsfestes gewählt hatte: beide, Das Dorf Sanshilipu und
Lobpreisung des Rindes sind Volkslieder aus Shaanxi, Lieder, die in
ihrer Einfachheit repräsentativ für die chinesische Musik sind und,
was noch wichtiger ist, es sind Lieder, welche die meisten in der
chinesischen Diaspora, unabhängig davon, woher sie in China stammen,
sehr wahrscheinlich kennen und vermutlich sogar singen können. Sie
brachte ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass diese beiden Lieder sie an
"eine Schale Wasser, ein Glas Wein, eine Wolke, eine lebenslange
Liebe" erinnern würden, nostalgische Themen, die den Zuhörer an seine
Heimatstadt erinnern und es ihm erlauben, die Wärme der Heimat und
die Fürsorge zu spüren, welche die Menschen "zu Hause" für sie
fühlen.
Pressekontakt:
KONTAKT: Huang Shuo, 18501340703, 1664379704(at)qq.com