Kühne-Hörmann als OB-Kandidatin in Kassel? - GRÜNE fordern klares Wort
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Eine eindeutige Erklärung darüber, ob sie als Kasseler Oberbürgermeisterkandidatin antreten oder sich allein auf ihr Ministeramt konzentrieren will, fordert die wissenschaftspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, Sarah Sorge, von Ministerin Kühne-Hörmann (CDU). Diese hatte in einem Interview mit der HNA vom vergangenen Samstag ihre Kandidatur nicht ausgeschlossen, sondern lediglich erklärt, die CDU werde "zu einem möglichst späten Zeitpunkt sagen, wen wir ins Rennen schicken". Die Wahl zum Kasseler OB findet im März 2011 mit der Kommunalwahl statt.
"Eva Kühne-Hörmann muss klar sagen, ob sie sich für ein Engagement in der Landesregierung oder in Kassel entscheidet, denn ein bisschen Ministerin und ein bisschen OB-Kandidatin geht nicht. Der Umstand, dass sie ankündigt, erst sehr spät den Namen der Kandidatin oder des Kandidaten zu nennen, spricht dafür, dass es sich um eine bereits bekannte Person handeln wird. Und da liegt es nicht fern an Frau Kühne-Hörmann zu denken. Die Menschen in den Hochschulen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Ministerium haben ein Recht darauf zu erfahren, ob sie es mit einer Ministerin zu tun haben, die ihre Aufgabe in Wiesbaden ernst nimmt oder mit der Kommunalpolitik in Kassel beschäftigt ist. Wir erwarten deshalb ein klares Wort von ihr", fordert Sarah Sorge.
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