PresseKat - Götzl kritisiert Beschluss des Europäischen Parlaments

Götzl kritisiert Beschluss des Europäischen Parlaments

ID: 1152980

Europäische Bankenabgabe

(firmenpresse) - (Mynewsdesk) München, 18. Dezember 2014 ? Trotz teils heftiger Kritik im Vorfeld hat das Europäische Parlament die Pläne der EU-Kommission zur europäischen Bankenabgabe nicht gestoppt. Bayerns Volksbanken und Raiffeisenbanken haben dafür kein Verständnis. Sie fordern nun vom deutschen Gesetzgeber zumindest die steuerliche Abzugsmöglichkeit der neuen Abgabe, wie sie in vielen anderen EU-Staaten üblich ist.

Die Mehrheit der Abgeordneten des Europäischen Parlaments hat für die Annahme der Kommissionsvorschläge zur Bankenabgabe gestimmt. Stephan Götzl, der Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), kritisiert das und hält fest: ?Die europäische Bankenabgabe belastet die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken unverhältnismäßig." Er wirft dem Europäischen Parlament vor, sich nicht stärker für die Belange der kleinen und mittleren Banken eingesetzt zu haben. Götzl: ?Die Finanzkrise haben andere verursacht."

Der GVB hatte in den vergangenen Wochen Nachbesserungen bei der Bankenabgabe gefordert. Unter anderem setzte sich der Verband für die Anhebung der Bemessungsgrenzen bei der pauschalen Beitragsberechnung ein. Unterstützung bekamen die Volksbanken und Raiffeisenbanken dabei von der Bayerischen Staatsregierung, die sich ebenfalls für Korrekturen an den Entwürfen der Kommission ausgesprochen hatte.

Nach Götzls Ansicht ist der deutsche Gesetzgeber gefordert, den Banken die steuerliche Abzugsfähigkeit der Bankenabgabe einzuräumen ? so wie es in vielen anderen europäischen Ländern üblich ist. Eine Nicht-Abzugsfähigkeit käme der Durchbrechung des Prinzips der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gleich. ?Das widerspricht der Systematik des deutschen Steuerrechts", so Götzl.

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/125sax

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/wirtschaft-finanzen/goetzl-kritisiert-beschluss-des-europaeischen-parlaments-46505



Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) vereint unter seinem Dach 1.296 genossenschaftliche Unternehmen mit rund 2,8 Millionen Mitgliedern. Dazu zählen 286 bayerische Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 1.010 ländliche und gewerbliche genossenschaftliche Unternehmen. (Stand 30.6.2014)



PresseKontakt / Agentur:

Genossenschaftsverband Bayern e.V.
Florian Ernst
Türkenstraße 22 - 24
80333 München
presse(at)gv-bayern.de
089 - 28683402
www.gv-bayern.de



drucken  als PDF  an Freund senden  Ein Plädoyer fürs Thema Fahrrad Strategische Partnerschaft von Diomex und Burg zur Konfiguration von Artikeln im Webshop
Bereitgestellt von Benutzer: Adenion
Datum: 19.12.2014 - 09:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1152980
Anzahl Zeichen: 2348

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Florian Ernst
Stadt:

München


Telefon: 089 - 28683402

Kategorie:

Sonstiges



Diese Pressemitteilung wurde bisher 0 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Götzl kritisiert Beschluss des Europäischen Parlaments"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Genossenschaftsverband Bayern e.V. (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Alle Meldungen von Genossenschaftsverband Bayern e.V.