Führungskräfte auf Umlaufbahn: Personalchef Müller übernimmt BVD, Klettenheimer folgt Müller
(pressrelations) - >FRA/dw ? Der Wechsel im Vorstandsvorsitz zum heutigen Dienstag ist mit zwei wichtigen Personalentscheidungen auf der zweiten Führungsebene verbunden. Wie der Fraport-Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan Schulte mitteilte, wird der bisherige 52 Jahre alte Personalchef Michael Müller Nachfolger des in den Vorstand aufgerückten Peter Schmitz in der Verantwortung für die Bodenverkehrsdienste (BVD). Auf dem Posten des Personalchefs folgt Müller der 41 Jahre alte Diplom-Betriebswirt Uwe Klettenheimer, der bisher für die Investitionssteuerung bei BVD mitverantwortlich war und zuvor Kaufmännischer Geschäftsführer des Flughafens Frankfurt Hahn war. Beide Veränderun¬gen werden zum 1. November wirksam.
Der gelernte Diplom-Volkswirt Müller ist seit zweieinhalb Jahrzehnten am Frankfurter Flughafen beschäftigt, leitete zunächst eine Stabsstelle beim Arbeitsdirektor, wurde Leiter der Abteilung "Schulung, Aus- und Weiterbildung" und dann verantwortlich für die Personal- und Organisationsentwicklung. Nach seiner Ernennung zum Prokuristen 1997 übernahm er 1998 zusätzlich den Bereich "Unternehmensservice Personal". Müller, der zahlreiche ehrenamtliche Funktionen vor allem in der Berufsbil¬dungspolitik und regionalen Wirtschaft hat, ist Personalchef für das Gesamtunternehmen.
Sein Nachfolger Uwe Klettenheimer begann seine berufliche Karriere 1996 bei der Fraport, war zunächst bei den Medizinischen Diensten, dann im Marketing und der wirtschaftlichen Steuerung. Dann wechselte er zu Daimler Chrysler ins Controlling, kehrte für ein Restrukturierungsprojekt zur Fraport zurück und wurde vor seinem Wechsel nach Hahn Kaufmännischer Geschäftsführer der Fraport Cargo Services.
Schulte verspricht sich vom internen Umstieg der beiden Manager eine "Stärkung des Unternehmens". Mit Müller übernehme eine in Personal- und Organisationsfragen erfahrene Führungskraft die Leitung für die 5.300 Mitarbeiter zählenden Bodenverkehrsdienste, dem die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Fraport ebenso wie der soziale Konsens am Herzen liege.
Mit Klettenheimer rücke ein "Mann in die zweite Ebene", der sich in den letzten Jahren in unterschiedlichen Aufgabenstellungen bewährt habe. Das gelte beispielsweise für Hahn, wo er mit Energie ein wirtschaftliches Konsolidierungsprogramm vorangetrieben habe und auch die Fracht, die nach ihrer Ausgliederung von ihm optimal mit aufgestellt worden sei.
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