NABU begrüßt schrittweisen Glühbirnenausstieg

NABU begrüßt schrittweisen Glühbirnenausstieg

Miller: Mit Energiesparlampen bis zu 80 Prozent Strom sparen

ID: 114417
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(pressrelations) - >Berlin - Der NABU hat das Aus für Glühbirnen mit einer Leistung ab 100 Watt sowie für mattierte Glühlampen zum 1. September begrüßt. Nicht mal ein Zwanzigstel der eingesetzten Energie werde bei Glühbirnen in Licht umgewandelt. "Angesichts von Ressourcenknappheit und Klimawandel können wir uns eine solche Energieverschwendung nicht mehr leisten. Der schrittweise Glühbirnenausstieg ist daher nur konsequent", erklärte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Wer seine eigenen vier Wände künftig mit Energiesparlampen statt Glühbirnen beleuchte, brauche für die gleiche Lichtmenge nur ein Fünftel des Stroms. "Damit werden der Erdatmosphäre Treibhausgase erspart und dem Verbraucher unnötige Kosten", erläuterte Miller. Eine gute Alternative zur Glühbirne seien auch effiziente Halogenlampen und LED-Lampen.

Doch mit einem bloßen Glühbirnenverbot sei es nicht getan. Es müsse auch die Rückgabe ausgedienter Energiesparlampen vereinfacht werden.
Wenn der Verbraucher für jede Altlampe zum kommunalen Wertstoffhof fahren müsse, würden viele ausgediente Energiesparlampen im Hausmüll landen und die Umwelt mit Quecksilber belastet. "Geschäfte, die Energiesparlampen verkaufen, sollten Altlampen kostenfrei auch wieder zurücknehmen, wie dies bei Batterien längst üblich ist", forderte Miller.

Beim Einkauf lohne es sich, hochwertige Sparlampen zu wählen, die angenehmere Lichtfarben bieten und häufiges Schalten verkraften. Dennoch seien die Hersteller gefordert, Energiesparlampen weiter zu verbessern.
"Den Quecksilbergehalt weiter senken, die elektromagnetische Strahlung reduzieren, angenehme Farbtemperaturen anbieten - für die Hersteller bleibt viel zu tun", sagte NABU-Energieexperte Elmar Große Ruse.


Für Rückfragen:
Elmar Große Ruse, NABU-Energieexperte, Tel. 030-284984-1611, mobil 0173-3522872.

Antworten auf zahlreiche Verbraucherfragen zu Glühbirnenverbot und Energiesparlampen finden Sie auf http://www.nabu.de/themen/energie/energieeffizienz/10471.html



NABU-Pressestelle, Telefon: 0 30.28 49 84-1510, -1500,
Telefax: 0 30.28 49 84-2500, E-Mail: Presse(at)NABU.de
Redaktion: Kathrin Klinkusch, Britta Hennigs, Annika Natus



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Datum: 31.08.2009 - 20:34
Sprache: Deutsch
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