Kampf gegen Banken-Boni nicht nur Gipfelthema
(pressrelations) - >Zum verbalen Einschwenken der Bundeskanzlerin auf den Anti-Boni-Kurs erklaert der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Joachim Poss:
Wir brauchen dringend den europaeischen beziehungsweise internationalen Schulterschluss zur Begrenzung uebertriebener und falsch konstruierter Banken-Boni und Managergehaelter.
Seit dem letzten G20-Gipfel Anfang April ist fast ein halbes Jahr vergangen. Beim naechsten G20-Treffen Ende September muessen endlich verbindliche Regeln festgelegt werden.
Aber man darf der Bundeskanzlerin und ihrer CDU/CSU nicht erlauben, das Augenmerk in der Boni-Frage nur auf die grenzueberschreitenden Erfordernisse zu lenken und so von ihren eigenen Versaeumnissen abzulenken: Genauso wichtig ist die im Inland durchzusetzende Beschraenkung der steuerlichen Absetzbarkeit von zu hohen Managergehaeltern und Boni, die die SPD seit langem fordert - und die Frau Merkel und die CDU/CSU genauso lange stur ablehnen.
Auch darum geht es, Frau Merkel. Das Boni-Thema hat auch noch eine offene inlaendische Komponente.
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