ICC-Chef Röhrig warnt: "AbwrackprÀmie ist definitiv nicht die Antwort auf die globale Autokrise"
(firmenpresse) - Bergisch Gladbach/Berlin, August 2009 - Spiegel-Online http://www.spiegel.de erblickt einen Hoffnungsschimmer fĂŒr die globale Autoindustrie. Der weltweite Absatz-Einbruch habe sich einer neuen Studie zufolge deutlich verlangsamt - vor allem dank der deutschen AbwrackprĂ€mie und vergleichbarer Programme in anderen LĂ€ndern. Verlierer seien die Japaner - Volkswagen dagegen schlage sich gut. "Der AbwĂ€rtstrend ist vor allem durch die staatlichen Konjunkturprogramme vorerst gestoppt", zitiert das Magazin den Autoexperten Stefan Bratzel von der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach http://www.fhdw.de. Im ersten Quartal 2009 mussten die weltweit 17 gröĂten Autohersteller beim Absatz von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen noch einen dramatischen Einbruch von durchschnittlich 26,2 Prozent verkraften, im zweiten Quartal stand noch ein Minus von 18,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
"TatsĂ€chlich sinkt der relative Absatzverlust im zweiten Quartal bei fast allen Herstellern", heiĂt es in einer Studie Bratzels, aus der die Deutsche Presse-Agentur zitiert. Einem Autobauer sei sogar ein kleines Plus gelungen: Beim koreanischen Hersteller Kia legten die VerkĂ€ufe um 3,1 Prozent zu. Zu den Gewinnern zĂ€hle auch Volkswagen (minus 2,9 Prozent) und Fiat (minus 7,6 Prozent). "Sie stemmen sich erfolgreich mit ihrer Kleinwagenserie gegen den Trend", schreibt der Autoexperte.
Verlierer sind nach Darstellung Bratzels dagegen die Japaner: Bei Mitsubishi (minus 32 Prozent), Nissan (minus 30 Prozent) und Toyota (minus 27 Prozent) ging es noch einmal steil bergab, so der Spiegel. Zu den Verlieren gehören auch die deutschen Autobauer Daimler (minus 28,5 Prozent) und Porsche (minus 27,6 Prozent). Zur Vorsicht rĂ€t hingegen der Berliner Autoexperte Uwe Röhrig von der Beratungsfirma International Car Concept (ICC) http://www.icconcept.de. "Eine Schwalbe macht bekanntlich noch keinen Sommer. Ich warne weiterhin vor ĂŒbertriebenem Optimismus", so der frĂŒhere Vertriebschef fĂŒr Mercedes-Benz, der heute auch als Wirtschaftssenator im Bundesverband mittelstĂ€ndische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmw.de tĂ€tig ist. "Das Problem der weltweiten ĂberkapazitĂ€ten bleibt. Zudem hat die AbwrackprĂ€mie Werte vernichtet und einigen WerkstĂ€tten das GeschĂ€ft verhagelt. Ich halte das Ganze fĂŒr ein Strohfeuer. Die AbwrackprĂ€mie ist definitiv nicht die Antwort auf die globale Autokrise."
Ăber ICC:
Unser KerngeschĂ€ft ist es, die Absatz- und Ergebnisoptimierung in Ihrem Autohaus sicherzustellen. Wir denken & handeln integrativ ? Neuwagen, Gebrauchtwagen und Service stellen fĂŒr uns eine Einheit dar. Unser Erfolgsrezept ist es, diese Sparten im Sinne kompromissloser Kundenorientierung in Einklang zu bringen. Wir verfĂŒgen ĂŒber ein umfassendes Produktportfolio ? es reicht von der Markt- und Standortanalyse ĂŒber Prozessoptimierung, Vertriebssteuerung und VerĂ€nderungsmanagement bis zum Einzelcoaching fĂŒr FĂŒhrungskrĂ€fte und Mitarbeiter.
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