DJV begrüßt Berichterstattung über Wahl in Afghanistan
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Berlin, 20.08.2009 - Der Deutsche Journalisten-Verband hat die ausführliche Berichterstattung der Medien über die Präsidentenwahl in Afghanistan begrüßt. DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken lobte die in Afghanistan tätigen internationalen Korrespondenten dafür, dass sie sich nicht an das von der Kabuler Regierung verhängte Berichterstattungsverbot über Anschläge und Gewalttaten am Wahltag gehalten haben: "Eine solche Anweisung ist mit der Freiheit der Berichterstattung nicht vereinbar."
Die afghanische Regierung hatte die Journalistinnen und Journalisten angewiesen, am heutigen Wahltag nicht über Gewalttaten zu berichten, um die Bürger nicht aus Angst vor Anschlägen von den Wahlurnen fernzuhalten. Gegen das Berichterstattungsverbot hatten sowohl der afghanische Journalistenverband als auch die Internationale Journalisten-Föderation, in der auch der DJV Mitglied ist, protestiert. "Die Menschen in aller Welt müssen sich ein realistisches und ungeschöntes Bild von der Lage in Afghanistan machen können", sagte der DJV-Vorsitzende. "Eine Einschränkung der Pressefreiheit, mit welcher Motivation auch immer, ist damit nicht vereinbar."
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