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Inklusive Bildung für mehr Chancengleichheit

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Inklusive Bildung für mehr Chancengleichheit

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Zur Kritik des Sozialverbandes über zu geringe Bildungschancen für Kinder mit Behinderungen erklärt das Mitglied des Parteivorstandes Rosemarie Hein:

Die häufige Abschiebung von Kindern mit Behinderungen in Förderschulen kritisiert DIE LINKE seit langem. Diese Praxis resultiert aus der inneren Logik des vermeintlich begabungsgerecht gegliederten Schulsystems in Deutschland. Förderschulen sind dabei längst zur vierten Säule des Schulsystems geworden. Die umfangreiche Zahl an Förderschulen nach unterschiedlichen Förderschwerpunkten macht das Maß an Ausgrenzung deutlich, das Kinder mit Behinderungen erfahren. Dem entspricht leider auch ein hohes Maß an Akzeptanz besonderer Schulen für Kinder mit unterschiedlichen Behinderungen oder Beeinträchtigungen.
DIE LINKE sieht in einer inklusiven Bildung einen guten pädagogischen Ansatz für mehr Chancengerechtigkeit beim Zugang zu Bildung.
Allgemeinbildende Schulen müssen sich diesem Anspruch stellen, sie brauchen dazu aber auch eine angemessene pädagogische Ausstattung und politische Unterstützung. Als ersten Schritt sollten Kinder nicht mehr auf gesonderte Schulen für Lernbehinderte überwiesen werden, sondern sonderpädagogischer Förderbedarf durch eine gewährt werden. Auch Kinder mit Sinnesbeeinträchtigungen müssen nicht gesondert beschult werden, wenn Schulen barrierefrei eingerichtet und ausgestattet werden.
DIE LINKE hat sich die politische Begleitung dieser Themen in allen Bundesländern auf die Fahnen geschrieben und wird entsprechend politisch aktiv werden, um Ausgrenzung zu beenden.


Pressestelle der Partei DIE LINKE
im Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstraße 28, 10178 Berlin

Pressesprecherin: Alrun Nüßlein
Telefon: 030 24009 543, Telefax: 030 24009 220, Mobil: 0151 17161622
alrun.nuesslein(at)die-linke.de



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Datum: 21.08.2009 - 02:34 Uhr
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