PILTZ: Studie ist Offenbarungseid der Auskunfteien
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BERLIN. Zur Vorlage einer Studie des Verbraucherministeriums, wonach bis zu 45 Prozent der Verbraucherdaten von Auskunfteien fehlerhaft seien, erklärt die innenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Gisela PILTZ:
Die aktuell vorgelegte Studie zeigt erneut, dass der Datenschutz in der nächsten Legislaturperiode einer weiteren Kraftanstrengung bedarf. Dass ungezügeltes Sammeln und Gewichten von Daten am Ende auch noch zu fehlerhaften Ergebnissen führt, kann leider nur wenig verwundern. Obwohl die im Mai dieses Jahres verabschiedete Novelle des Bundesdatenschutzgesetzes eine Stärkung der Verbraucherrechte zur Folge hat, ist der lange Weg zu mehr Datenschutz noch lange nicht zu Ende. Datenschutz und Datensicherheit sind jedoch nicht allein Sache des Gesetzgebers. Die besten Gesetze nützen nichts, wenn im Privaten, wie in der Wirtschaft, geradezu inflationär mit persönlichen Daten umgegangen wird. Anstatt einer Kultur des größtmöglichen Datensharings, bedarf es einer Rückbesinnung auf Privatheit und Datensparsamkeit.
Um solche Pannen, wie sie die Studie des Verbraucherministeriums aktuell präsentiert, besser vorbeugen zu können, benötigen wir in jedem Fall einer Stärkung der Aufsichtsbehörden. Wer es mit dem Datenschutz wirklich ernst meint, muss endlich auch die hierfür dringend benötigten Mittel bereitstellen.
FDP-Bundespartei
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