Kaiser Barbarossa - Die Legende im Kyffhaeuser
(pressrelations) - >"Geschichte Mitteldeutschlands" startet am 9. August, 20.15 Uhr im MDR FERNSEHEN mit einem Film ueber Kaiser Rotbart "Der alte Barbarossa, der Kaiser Friederich, im unterird`schen Schlosse haelt er verzaubert sich. Er ist niemals gestorben; er lebt darin noch jetzt; er hat im Schloss verborgen, zum Schlaf sich hingesetzt", reimt der Dichter Friedrich Rueckert.
Durch einen Zauber soll der alte Kaiser Barbarossa in den Kyffhaeuser gelangt sein. Erst in Zeiten hoechster Not wuerde er wieder erwachen, den Ruinen seiner alten Reichsburg entsteigen und seinem Volk zu Hilfe eilen.
Lange bevor das maechtige Denkmal auf dem Berg entstand, sind Kyffhaeuser und Barbarossa durch Sagen und Legenden miteinander verbunden. Kaum ein anderer Herrscher des Mittelalters hat seine Zeitgenossen und die Nachwelt so in den Bann gezogen, wie Kaiser Friedrich I. von Hohenstaufen.
Fast vier Jahrzehnte regierte er. Er beendete die Zeit der blutigen Auseinandersetzungen zwischen den deutschen Territorialfuersten und sicherte die Vormachtstellung seines ausgedehnten Reiches in Europa.
Als er 67-jaehrig, auf seinem letzten Kreuzzug, im Fluss Saleph in Anatolien starb, war das Reich befriedet. Der Name Barbarossa wurde spaeteren Generationen zum Synonym fuer ein geeintes Deutschland, gefuehrt von einem starken und weisen Regenten.
Wer war dieser Kaiser, den die Italiener "Barbarossa", zu deutsch "Rotbart" nannten? Warum hat ihm die Nachwelt auf dem Kyffhaeuser ein Denkmal gesetzt? Hat es Barbarossa wirklich verdient, als Idealherrscher der Deutschen die Zeit zu ueberdauern?
Das sind Fragen, auf die der erste Film in der Reihe "Geschichte Mitteldeutschlands" 2009 Antworten gibt. Gedreht wurde an authentischen Orten, u. a. auf dem Kyffhaeuser, in der Kaiserpfalz Tilleda, in Halle, Merseburg und in Italien. Die Spielszenen entstanden im Kloster Jerichow sowie in und um Querfurt.
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Ausfuehrliche Informationen zur Staffel finden Sie unter www.mdr.de/geschichte-mitteldeutschlands.
zum Artikel bei MDR.DE:
http://www.mdr.de/presse/fernsehen/6583319.html
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