Von der Leyen springt zu kurz
(pressrelations) - iskussion über die Geburtenrate und Ursula von der Leyen erklärt Steffi Lemke, Wahlkampfleiterin und Politische Bundesgeschäftsführerin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
"Ursula von der Leyen ist an ihrem eigenen Anspruch, die Geburtenrate in Deutschland zu erhöhen, gescheitert. Daran ändert auch ihr Versuch, statistische Schönfärberei zu betreiben, nichts. Was es jetzt aber braucht, ist ein echter Paradigmenwechsel: Mehr Kinder wird es nur geben, wenn Eltern tatsächlich die Chance bekommen, Familie und Beruf besser miteinander zu vereinbaren. Deshalb muss der Ausbau einer guten Kinderbetreuung und die Realisierung des Rechtsanspruches auf einen Kinderbetreuungsplatz absolute Priorität haben. Hier gibt es noch viel zu tun, will die Ministerin nicht hinter ihren eigenen - wenig ehrgeizigen - Zielen zurückbleiben. Die Aussicht auf das Betreuungsgeld, das die Union im Wahlprogramm verspricht, ist dafür sicherlich der falsche Anreiz. Die Ministerin sollte aus ihrem Elfenbeinturm herabsteigen und nach den reellen Bedürfnissen junger Eltern in Deutschland fragen."
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