MEINHARDT: DIHK und ZDH schaffen Ausbildungsperspektiven, Bundesregierung ist auf Tauchstation
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BERLIN. Zu den Meldungen zur Situation am Ausbildungsmarkt erklärt der bildungspolitische Sprecher der FDP im Deutschen Bundestag Patrick MEINHARDT:
Deutschland braucht in der Wirtschaftskrise eine Bundesregierung, die sich nicht nur in Sonntagsreden um die Auszubildenden kümmert, sondern auch in der knallharten Alltagsarbeit.
DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag) und ZDH (Zentralverband des Deutschen Handwerks) tun alles, was in ihren Möglichkeiten steht, um jungen Menschen eine Ausbildungsperspektive zu geben. Sie halten sich an den Ausbildungspakt. Sie haben in den guten Zeiten weit über dem Durchschnitt ausgebildet, so dass heutzutage selbst rückläufige Ausbildungsverhältnisse aufgrund der rückläufigen Schülerzahlen weitgehend aufgefangen werden können.
Was aber macht die Bundesregierung? Wo sind die Minister Annette Schavan und Olaf Scholz? In Ostdeutschland klafft eine Ausbildungslücke. Den unbesetzten Ausbildungsstellen stehen Ausbildungssuchende in Westdeutschland gegenüber. Die Bundesregierung steht hier im Wort, Maßnahmen auf den Tisch zu legen, mit denen es jungen Westdeutschen attraktiv gemacht wird, für einen Ausbildungsplatz in die neuen Bundesländer umzuziehen. Bisher ist die Bundesregierung hier auf Tauchstation.
Auch bei insolventen Betrieben ist die mittelständische Wirtschaft bei ihrer Hilfe für die Auszubildenden ganz offensichtlich schneller als die Bundesregierung.
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