Dubai & Ras al Khaimah - Finanz und Unternehmensstandorte der Zukunft

David Paulson, Verwaltungsrat von Swiss Financial Yard in der Schweiz im Interview zu den den Themen:
Dubai und Ras al Khaimah - Finanz und Firmensitz der Zukunft.

ID: 1078118
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(pressekat) - Redaktion: Herr Paulson, sie sind mit Swiss Financial Yard seit 2009 in den Vereinigten Arabischen Emiraten tätig. Bitte beschreiben Sie kurz Ihre Aktivität.

David Paulson: Swiss Financial Yard unterstützt sowohl internationale Unternehmen als auch private Investoren beim Eintritt in den Finanz und Firmenstandort Dubai und immer mehr auch Ras al Khaimah. Als registriertes Unternehmen vor Ort haben wir die Möglichkeit für unserer Kunden Firmen zu gründen und diese vor Ort zu verwalten sowie Lizenzen zu lösen. Dabei werden vermehrt Handelslizenzen sowie Beratungs -Lizenzen gelöst und den Neuen Unternehmern für deren Aktivität zur Verfügung gestellt. Im weiteren unterstützen wir privat Personen, die an einem starken Bankgeheimnis und westlich orientierter Bankenlösungen interessiert sind, bei der Wahl der passenden Bank und unterstützen unabhängig in der Wahl des geeigneten Vermögensverwalters der durchaus auch extern sein kann.

Redaktion: Wie sehen Sie die Entwicklungen in Syrien und dem Irak in Bezug auf die Sicherheit in den VAE?

David Paulson: Dubai kann als international sehr sicher eingeschätzt werden und zählt laut anerkannten Statistiken zu den sichersten Ländern der Welt. Sieht man sich die Geographie in der Region an, erkennt man dass Saudi Arabien die UAE praktisch umringt. Saudi Arabien als eines der reichsten Länder der Welt investiert weltweit eines der grössten Budgets in seine Sicherheit und ist militärisch gesehen unter den führenden Nationen. Zudem ist Saudi Arabien Heimat der wichtigsten Pilger Stätte des Islam, nämlich Mekka, was mögliche Angriffe Radikalislamischen Gruppen nach meiner Meinung ausschliesst. Somit schätzen wir die VAE als primär sehr sicher ein.

Redaktion: Herr Paulson, wie schätzen Sie das Bankensystem in Dubai ein.

David Paulson: Die VAE haben verschiedene Bankensysteme und es herrschen zudem verschiedene Gesetzesformen in verschiedenen Zonen vor. Eröffnet man als Beispiel ein Konto bei der National Bank of Dubai so unterliegt man anderen Gesetzen als wenn man ein Konto in einer Bank im Dubai International Financial Center eröffnet. Dies wird zwar nicht direkt spürbar bei der Kontoeröffnung, jedoch können gewissen Banken z.B. keine Vermögensverwaltung anbieten, da sie schlicht weg keine Lizenz dafür haben. Dies kann ärgerlich sein, da man demnach auf alternative Banken ausweichen muss. Eine Beratung durch Experten vor Ort, macht somit vorweg Sinn. Swiss Financial Yard berät seine Klienten in der Wahl der passenden Bank in Dubai. Grundsätzlich schätze ich Dubai als den Bankenplatz der Zukunft ein. Es besteht bis Heute kein Druck von aussen. Weder die USA noch die OECD üben Druck auf die VAE aus. Dies sicherlich auch daher, da die Emirate ein stabiler Partner sind und die Ölreichen Staaten grundsätzlich unabhängig sind. Als Bankenplatz ist Dubai weltweit äusserst interessant.



Redaktion: Herr Paulson, der jüngste Crash an der Börse in Dubai hat Anleger verunsichert. Wie bewerten Sie diese Situation.

David Paulson: Ich bewerte die Situation als unbedenklich. Die Medien machen aus einem Kursverlust an der Börse natürlich schnell einen grossen Crash. Zu beachten ist allerdings das die Börse in Dubai seit Mai 2013 einen Wertzuwachs von über 200% verbucht hat. Dies hat die Börse in Dubai zu der am Best laufenden Börse der Welt gemacht. Bei einem Einsturz um 20% kann meiner Meinung nach von keinem Crash die Rede sein, sondern von einem relativ realistischen Zyklus der ohnehin bereits ausstehend war. Natürlich nehmen Anleger bei der kleinsten Bedenklichkeit Ihre Gewinne mit und steigen aus dem Markt aus. Auslöser war ein ansässiges Bauunternehmen mit mehreren 10‘000 Mitarbeitern, was schlechte Zahlen lieferte. Wir wir alle wissen steht die heutige Börse aufgrund extrem niedriger Leitzinsen ohnehin in keinem Verhältnis mehr zur Realwirtschaft.

Redaktion: Herr Paulson, sie gründen für Ihre Mandanten seit 2009 Unternehmen in Dubai und Ras al Khaimah. Welche Vorteile haben diese Standort für internationale Investoren.

David Paulson: Es liegt natürlich ganz klar auf der Hand, dass die VAE durch ihre Steuerpolitik für sehr grosse internationale Wettbewerbsvorteile sorgen. Und diese Vorteile werden von immer mehr Unternehmen genutzt. Geographisch gesehen liegen die Emirate mit ihren direkten Zugang zum Meer, sowie einem gut ausgebauten Hafen -Netz ideal. Zudem bieten die Freihandelszonen in Dubai und Ras al Khaimah ideale Voraussetzungen für Investoren. Dies beginnt bei einem gut ausgebauten Strassennetz, günstigen Arbeitskräften, keinen Lohnnebenkosten, einer Unternehmerfreundlchen Gesetzeslage bis hin zur 0% Steuerpolitik innerhalb der Freihandelszonen. Ein weiterer interessanter Punkt ist die international business comapny. Diese Gesellschaftsform ist für internationale Geschäfte (ausgenommen den VAE selbst) einsetzbar und wird oft für internationale Vermittlungsgeschäfte, Onlinegeschäfte oder Beratungsunternehmen verwendet um die günstigen Konditionen und Steuerfreiheit zu generieren. Zudem nutzen privat-Personen diese Gesellschaftsform um Ihre Vermögen sicherheitsorientiert zu verwalten (Kapitalschutz).

Redaktion: Was muss in Dubai beachtet werden, wenn es um die Wahl der passenden Freihandelszone geht?

David Paulson: Dubai und RAK haben verschiedenste Zonen eingerichtet die für ausländische Investoren den Vorteil der Steuerbefreiung bieten. Dabei haben sich diese Freihandelszonen auf verschiedene Branchen spezialisiert und deren Infrastruktur darauf ausgelegt. Dabei gibt es z.B. die Dubai Health Care Freezone oder die Internet Freezone. Beide Zonen zielen, wie die Namen es bereits verraten auf verschiedene Branchen ab. So verhält es sich mit weiteren Freihandelszonen. Dabei herrschen wiederum verschiedene Gesetze vor. Eine interessante Freezone ist z.B. die RAK Investment Authority, wobei man in dieser Freezone Kommerzielle Geschäfte aus verschiedenen Branchen findet. Schwerpunkt liegt dabei auf Consulting und Trading. Ebenso können private die sogenannten IBC's (international business companies gründen) um beispielsweise ihre privaten Vermögen unter dem Mantel einer IBC bei einer Privatbank in Dubai anlegen zu können, was den Kapitalschutz ausbaut.

Redaktion: Wir danken Ihnen für dieses aufschlussreiche Interview und wünschen weiterhin viel Erfolg.



Weitere Infos zur Pressemeldung:
http://www.offshorefinancialyard.com/



Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Swiss Financial Yard unterstützt Unternehmer und Privatpersonen im Eintritt zu den Märkten der Vereinigten Arabischen Emirate und unterstützt bei:

- Firmengründungen (onshore und offshore)
- Kontoeröffnungen (private und corporate banking)
- Visa und Aufenthalt
- Untenehmensberatung für die VAE

Dies ist eine Pressemitteilung von

Leseranfragen:

S.F.Y. Management & Consulting FZE
Al – Jazeera al – Hamra
P.O. Box 31291 Ras al Khaimah Ras al Khaimah Vereinigte Arabische Emirate
Fon: +41 (0) 41 – 561 61 16
Fax: +41 (0) 41 – 740 60 19
info(at)swissfinancialyard.ch



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Datum: 30.06.2014 - 13:43
Sprache: Deutsch
News-ID 1078118
Anzahl Zeichen: 6673
Kontakt-Informationen:
Firma: Swiss Financial Yard AG
Ansprechpartner: Elisa Jaeger Feedback an den Herausgeber senden
Stadt: Zug
Telefon: +41 (0) 41 561 61 16

Meldungsart: Interview
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 30.06.2014

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