Der Weg zum Marbacher Literaturmuseum führt, es verwundert kaum, auf die Schillerhöhe, die einen formidablen Blick ins Neckartal gewährt, wäre da nicht ein Kraftwerk des Energieversorgers EnBw, das sich ins Sichtfeld schiebt. Ein graubrauner Industriekubus. Euphemistisch wird das Areal als Energie- und Technologiepark umschrieben. Schiller würde, wäre er physisch nicht längst zu Staub zerfallen, sich im Grabe herumdrehen. Und das gleich mehrfach, zumal er bereits in früher Zeit den Einklang zwischen Mensch und Natur protegierte.
(firmenpresse) - Derzeit übrigens haben die Imponderabilien, die kleinen und großen Erinnerungsstücke an den Dichter und Denker keinen Platz im angestammten Schillerhaus, das sehr stark an einen für die 70er-Jahre typischen Schulbetonklotz erinnert. Ich selbst war Gast in einem dieser Bauten von der 11. bis zur 13. Klasse und frage mich noch heute, warum dieses Ding mit seinen grau ziselierten Beton-Lamellenimitaten einen Architekturpreis gewonnen hat. Welche Drogen haben die damaligen Juroren am Abend vor der Entscheidung zu sich genommen? Heroin, Kokain, Geld? Man weiß nichts genaues. Ich schweife ab.
Was wir mit Worten beschreiben, hat der Stuttgarter Fotograf Herb Allgaier mit seinem Blick für das Wesentliche in Bildern festgehalten.
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