Kollege UrgroĂvater, Kollegin virtuell. Z_punkt-Report zeigt die Arbeitswelt von morgen.
(firmenpresse) - Der Firmenkollege könnte schon UrgroĂvater sein, das BĂŒro ist virtuell, und Frauen stellen die Mehrheit der Hochqualifizierten im Unternehmen. Das ist die Zukunft unserer Arbeitswelt, sagt eine aktuelle Studie von Z_punkt, dem international tĂ€tigen Beratungsunternehmen fĂŒr strategische Zukunftsfragen. In dem Report âZukunft der Arbeitâ beschreibt Z_punkt im Auftrag der briti-schen Kommission fĂŒr BeschĂ€ftigung und Qualifikation (UKCES) die VerĂ€nderung der Arbeitswelt fĂŒr GroĂbritannien. Viele der Ergebnisse sind auf Deutschland ĂŒbertragbar.
âVier-Generationen-ArbeitsplĂ€tze werden auch hierzulande immer hĂ€ufiger anzutreffen seinâ, sagt Cornelia Daheim, geschĂ€ftsfĂŒhrende Gesellschafterin bei Z_punkt. âIm Zuge des demografischen Wandels werden die Menschen bis in ihre 70er, ja 80er Jahre hinein arbeiten.â
Der Arbeitsmarkt-Report prognostiziert zugleich eine stĂ€rkere Rolle von Frau-en in der Arbeitswelt. Sie werden kĂŒnftig zwei Drittel der hochqualifizierten Jobs einnehmen. Der Wandel der Geschlechterrollen treibt diese Entwicklung ebenso an wie der zunehmende Bedarf an FachkrĂ€ften in einer alternden Ge-sellschaft. Somit wĂ€chst der Druck auf Politik und Wirtschaft, Lösungen zu finden, wie Familie und Beruf vereinbar sind.
Parallel wÀchst im Arbeitsmarkt die Kluft zwischen jenen, die auf der Karriereleiter oben stehen und jenen weiter unten. WÀhrend die Spitzenverdiener nach einer besseren Work-Life-Balance streben, steigt am unteren Ende das Risiko eines sozialen Abstiegs und prekÀrer Lebenslagen. Die Anforderungen an die Sozialsysteme nehmen weiter zu.
Maschinen ersetzen Akademiker
Akademiker sind der Studie zufolge nicht automatisch auf der Gewinnerseite. Im Zuge von Automatisierung und Digitalisierung ĂŒbernehmen Maschinen in Zukunft auch einen Teil ihrer TĂ€tigkeiten. Gleichzeitig setzt die wissensbasierte Wirtschaft auf neue Arbeitsformen. Flexible, an einzelne Projekte gebundene BeschĂ€ftigungen nehmen zu. Vermehrt holen sich Unternehmen Wissen und Fertigkeiten bei Bedarf statt sie permanent in der Firma vorzuhalten. Auch zeitlich und rĂ€umlich ist die Arbeit entkoppelt. âVirtuelles Arbeiten, online von zuhause oder von irgendwo und internationale Zusammenarbeit in Echtzeit werden zur Normâ, sagt Daheim. âDas ist Bedrohung und Chance zugleich. Profitieren werden vor allem Hochqualifizierte.â So sieht die Studie einen Boom fĂŒr Mikro-Unternehmertum voraus.
Der Report betont, Aus- und Weiterbildung mĂŒsse sich an die kĂŒnftigen Anforderungen anpassen. Der britische StaatssekretĂ€r fĂŒr Unternehmen und Qualifikation, Matthew Hancock, lobte anlĂ€sslich der Vorstellung der Untersuchung das deutsche Ausbildungssystem und kritisierte das britische. Weil Firmen in GroĂbritannien kaum ausbildeten, trĂŒgen diejenigen, die es tĂ€ten, das Risiko, ihre FachkrĂ€fte an Wettbewerber zu verlieren. âSehen Sie sich LĂ€nder wie Deutschland an. Weil dort die meisten Unternehmen Ausbildung als ihre Aufgabe begreifen, ist dieses Risiko wesentlich geringer. Das ist die Kultur, die wir brauchenâ, sagte Hancock.
Mit den Arbeits- und Lebensperspektiven in Deutschland beschĂ€ftigt sich aktuell eine Expertenkommission, die von der Bertelsmann Stiftung ins Leben gerufen wurde. Z_punkt begleitet die Arbeit der Expertenkommission inhaltlich und zeichnet sich fĂŒr die Erstellung eines ersten Positionspapiers verantwortlich, das im Sommer 2013 veröffentlicht wurde.
Die komplette Studie zum britischen Arbeitsmarkt finden Sie unter dem unten angegebenen Link.
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Z_punkt The Foresight Company ist ein international tĂ€tiges Beratungsunter-nehmen fĂŒr strategische Zukunftsfragen. Es ĂŒbersetzt Trend- und Zukunftsforschung in die Praxis strategischen Managements. Mit Corporate Foresight-Prozessen unterstĂŒtzt Z_punkt Unternehmen bei der Ausrichtung ihres GeschĂ€fts auf ZukunftsmĂ€rkte. Zu den Klienten des 1997 gegrĂŒndeten Unternehmens mit Hauptsitz in Köln und Standorten in Berlin und Karlsruhe zĂ€hlen zahlreiche DAX 30-Unternehmen aus InvestitionsgĂŒterbranchen, Dienstleistung und KonsumgĂŒterindustrie.