PresseKat - Schwusos auf Christopher Street Day in Frankfurt/Main, Rostock und Braunschweig

Schwusos auf Christopher Street Day in Frankfurt/Main, Rostock und Braunschweig

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Schwusos auf Christopher Street Day in Frankfurt/Main, Rostock und Braunschweig

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Zur Teilnahme des Arbeitskreises Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos) an den Christopher Street Day-Paraden am Samstag, dem 18. Juli 2009, in Frankfurt/Main, Rostock und Braunschweig erklärt der Bundesvorsitzende der Schwusos Ansgar Dittmar:

Lesben und Schwule zeigen auf den Christopher Street Day-Paraden, die derzeit überall in Deutschland stattfinden, mit Stolz, dass sie sich wegen Ihrer sexuellen Identität nicht verstecken. Das ist richtig und wichtig, weil Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität viel zu lange benachteiligt und kriminalisiert wurden. Hier wurde viel erreicht ? aber noch nicht alles. Die volle Gleichstellung von Lesben und Schwulen scheitert derzeit an der Union. Bei einem Blick in das Wahlprogramm der Union wird schnell klar: Unter schwarz-gelb würde sich nichts ändern. Das muss den Menschen bewusst sein. Deswegen ist es wichtig, dass die SPD Flagge zeigt.

Wir freuen uns sehr, dass beim Frankfurter CSD die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) und der SPD-Bundestagsabgeordnete Gregor Amann dabei sein werden. Brigitte Zypries ist seit langem um Gleichstellung von Lesben und Schwulen bemüht. Mit ihrer Initiative, Artikel 3 GG um den Punkt "sexuelle Identität" und Artikel 6 GG um den Bereich "Lebenspartnerschaft" zu ergänzen, hat sie wesentliche Forderungen der lesbisch-schwulen Community übernommen. Ihre Politik ist so vorbildlich, dass sie bereits beim Berliner CSD mit dem Zivilcourage Preis ausgezeichnet worden ist.

Diese Zivilcourage vermissen wir bei den schwarz-gelben Landesregierungen in Niedersachsen und Hessen. Es ist ein politisches Armutszeugnis vor allen Dingen für die FDP, die sich auf Bundesebene als Vorkämpferin für lesbisch-schwule Belange geriert, in den Landesregierungen aber am Stillstand beteiligt ist.

Aber auch im Kampf gegen die Homophobie zeigen die Landesregierungen massive Schwächen. Beispielsweise werden an Schulen sowohl Schüler, die Ihre Homosexualität erkennen, als auch Lehrer, deren Homosexualität bekannt wird, massiv diskriminiert. Hier versagen die Schulleitungen, die Schulverwaltungen und insbesondere die Kultusministerien.





Alle Studien erklären, um Homophobie zu bekämpfen, muss an den Schulen das Thema Homosexualität frühzeitig aufgegriffen und in einen diskriminierungsfreien Raum behandelt werden. Hierzu bedarf es einer spezifischen Lehrerfortbildung und eines klaren Auftrages an die Schulen.

Es würde den Ländern Niedersachsen und Hessen, die sich selbst gerne für fortschrittlich halten, sehr gut anstehen, die Initiative des Landes Berlin zu übernehmen und Flagge zu zeigen in dem Kampf gegen Homophobie. Aber hierzu fehlen offensichtlich Mut, Wille und Verständnis.

Sowohl der zweitgrößte ostdeutsche CSD (nach Berlin) in Rostock unter der Schirmherrschaft der SPD-Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider als auch der CSD in Braunschweig mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Carola Reimann machen deutlich, dass nicht nur in den Großstädten Lesben und Schwule leben. Gleichstellung ist ein wichtiges Ziel, das nur mit der SPD erreicht werden kann und daher: Weg mit den schwarzen Schnecken ? Gleichstellung nur mit uns.

SPD Parteivorstand
Svenja Hinrichs
Abteilungsleiterin "Planung und Kommunikation"
Willy-Brandt-Haus
Wilhelmstraße 141
10963 Berlin

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Datum: 16.07.2009 - 22:47 Uhr
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