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Hamburg, 19. März 2014. Der von Cinecentrum (Hamburg/ Berlin/
Niedersachsen) produzierte Fernsehfilm "Eine mörderische
Entscheidung" (NDR/ARTE) wird mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet, dem
renommiertesten Preis der deutschen Fernsehbranche, der im April 2014
zum 50. Mal vergeben wird.
Den Preis erhalten Raymond Ley für die Regie und (zusammen mit
Hannah Ley) für das Drehbuch sowie Matthias Brandt stellvertretend
für das Schauspielerensemble. Das Dokudrama schildert die
Bombardierung zweier von Taliban entführter Tanklastwagen in Kunduz/
Afghanistan und die Tötung zahlreicher Zivilisten auf Befehl des von
Brandt verkörperten Bundeswehr-Oberst Georg Klein. Der Fernsehfilm
erzählt die Vorgeschichte und den Verlauf dieses bislang größten
Kriegseinsatzes der Bundewehr auf Grundlage unveröffentlichter
Dokumente. Laut Produzent Ulrich Lenze wurde der Film ohne
Unterstützung der Bundeswehr gedreht, die jegliche Kooperation oder
Stellungnahme zum Geschehen verweigerte. "Da der Film, der als
Kriegsfilm ein im deutschen Fernsehen eher seltenes Genre bedient,
trotz dieser Umstände produziert werden konnte, freut es uns umso
mehr, dass nicht nur die Redaktionen von NDR und Arte den Mut hatten,
ihn zur besten Sendezeit zu platzieren, sondern er jetzt den
anspruchsvollsten Preis der Fernsehbranche erhält", so Lenze.
Der 90-Minüter, dessen Redakteure Christian Granderath, Sabine
Holtgreve, beide NDR und Andreas Schreitmüller, Arte, sind, war
bereits für das Fernsehfilmfestival Baden-Baden und den Prix Europa
nominiert, Matthias Brandt erhielt für seine Leistung den Deutschen
Fernsehpreis. Mit Raymond Ley hatte Cinecentrum-Produzent Ulrich
Lenze bereits preisgekrönte Dokudramen wie "Die Nacht der großen
Flut" (2005), "Eschede Zug 884" (2007) und "Die Kinder von
Blankenese" (2010) realisiert.
Pressekontakt:
CINECENTRUM
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