"Eisenbahner gegen Hitler"
(pressrelations) - >Buchvorstellung: Widerstand und Verfolgung bei der Reichsbahn 1933-1945
Nach dem Buch "Juden ist die Benutzung von Speisewagen untersagt" legt das Bundesverkehrsministerium mit "Eisenbahner gegen Hitler" jetzt ein Buch zum Widerstande innerhalb der Reichsbahn vor.
"Die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus und deren Aufarbeitung sind mir ein persönliches Anliegen. Auch als für die Deutsche Bahn AG zuständiger Bundesverkehrsminister sehe ich mich in der Pflicht, Verantwortung gegenüber dieser Geschichte zu übernehmen und Wiedergutmachung zumindest durch Gedenken an die Opfer zu praktizieren. Dazu gehört auch die Erinnerung an diejenigen, die Widerstand leisteten und dafür oft mit dem Leben zahlen mussten", so Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee anlässlich der Buchvorstellung heute in Berlin.
Nach dem Buch zur antijüdischen Politik des Reichsverkehrsministeriums zwischen 1933 und 1945, in dem die Beteiligung des Ministeriums und der Reichsbahn an der Judenverfolgung untersucht wurde, widmet sich der Band "Eisenbahner gegen Hitler", auch den Biografien von bekannten wie unbekannten Eisenbahnern im Widerstand.
Tiefensee: "Ich bin sehr froh, dass wir dieses weitgehend unbekannte Kapitel unserer Geschichte heute einer breiteren Öffentlichkeit nahebringen können. Ich wünsche mir, dass die Biografien dieser couragierten Eisenbahner Vorbild auch für nachfolgende Generationen sind. Der verantwortungsvolle Umgang mit unserer Geschichte und ihre Aufarbeitung sind auch heute noch Voraussetzung für Demokratie und Toleranz."
"Eisenbahner gegen Hitler- Widerstand und Verfolgung bei der Reichsbahn 1933-1945" mit einem Geleitwort von Wolfgang Tiefensee wird vom marixverlag verlegt. Der Band "Juden ist die Benutzung von Speisewagen untersagt" ist in der Schriftenreihe des Centrum Judaicums
(Berlin) erschienen.
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