(ots) - Deutschlands Bewegtbildkongress TV Komm. geht in
die siebte Runde. Am 25. Februar treffen sich wieder hochkarÀtige
Medienmanager und Entscheider aus Deutschland und den NachbarlÀndern
in der Messe Karlsruhe, um ĂŒber neue Trends und GeschĂ€ftsmodelle zu
diskutieren. DiesjÀhriges Leitthema in der Messe Karlsruhe ist "Broad
und Spiele" und damit die Herausforderung fĂŒr Inhalteanbieter,
Vermarkter, GerÀtehersteller und Plattformbetreiber, ihre
Entertainment-Angebote zielgerichtet zum Nutzer zu bringen und neue
Erlöse zu genieren und die Marke zu positionieren.
"Wir werden auch noch in den kommenden Jahren Fernsehen linear in
Echtzeit sehen. Allerdings wird sich die Art verÀndern, wie und wo
wir Fernsehen schauen. Der Endkunde will heute immer öfter selbst
entscheiden, wann, wie und wo er die Inhalte konsumiert. Hinzu kommt
eine zunehmende Bereitschaft Bezahldienste anzunehmen", so die
EinschĂ€tzung von Martina Rutenbeck, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des
Satellitenbetreibers Eutelsat.
Im Jahr 2014 wird nach Prognosen des Branchenverbandes BITKOM der
Umsatz mit dem Verkauf und Verleih von Filmen im Internet
voraussichtlich auf 134 Millionen Euro anwachsen, das ist eine
Steigerung von 20 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr. Insgesamt werden in
diesem Jahr voraussichtlich rund 27 Millionen Filme online gekauft
oder geliehen. Innerhalb von zwei Jahren hat sich damit die Anzahl
verdoppelt.
Trotzdem ist das Ende des klassischen Fernsehens nicht in Sicht.
Gerade im Free TV-Bereich sind so viele Sender wie nie zuvor am
Start. Zuletzt hat der Launch des Disney Channels fĂŒr beachtliche
Quoten gesorgt, zur Freude von Senderchef Lars Wagner: "Der Start
unseres Senders hat uns natĂŒrlich sehr optimistisch gestimmt.
Immerhin haben wir ĂŒber das Startwochenende insgesamt 10,8 Millionen
Zuschauer ab drei Jahren erreicht. Damit hat der Disney Channel den
besten Start eines Senders im Kinder-TV-Markt ĂŒberhaupt hingelegt.
Jetzt liegt unser Fokus auf einem kontinuierlichen Reichweiten- und
Bekanntheitsaufbau. Wir wollen uns langfristig engagieren und denken
nicht in Wochen oder Monaten."
"Lineares und nichtlineares Fernsehen werden nebeneinander
bestehen, vernetzt sein und durch interaktive und soziale Elemente
ergĂ€nzt werden. Hinzu kommt der Zugang zum TV-Angebot auĂerhalb der
eigenen vier WÀnde - in Deutschland derzeit nur eingeschrÀnkt
möglich", so Lutz SchĂŒler, CEO von Unitymedia KabelBW. Schon 2015
werden nach Berechnungen der Marktforscher von IHS in Europa mehr
Smartphones und Tablet Computer in den Haushalten vorhanden sein, als
FernsehgerĂ€te. Mit Konsequenzen auch fĂŒr die Vermarktung: "So gut wie
alle Mitgliedsunternehmen bei uns rechnen in den kommenden Jahren mit
einer weiteren Verlagerung der Werbegelder von klassischem linearen
Fernsehen hin in die online-basierten Inhalte", erlÀutert
BITKOM-Experte Michael Schidlack, der auch die Keynote bei der TV
Komm. halten wird.
FĂŒr die Sender, MedienhĂ€user und Vermarkter bedeutet das eine
verÀnderte Strategie: "Die Programmveranstalter stehen vor der
Herausforderung, ihre bestehenden GeschÀftsmodelle
weiterzuentwickeln. Gesucht werden diversifizierte AnsÀtze, die auf
eine MehrsÀulenstrategie bestehend aus Bezahlangeboten, Services,
Mehrwerten und ExklusivitĂ€t setzen", weiĂ Lutz SchĂŒler.
Fernab der klassischen MedienhÀuser und Plattform-Anbieter sind
FitnessgerÀte-Hersteller zu einem neuen ernstzunehmenden Player im
Plattform- und Entertainment-Bereich geworden. In einem
"Innovation-Sidestep" prÀsentiert die TV Komm. in Zusammenarbeit mit
dem fĂŒhrenden Fachverlag, der Health and Beauty-Group, eine
Sonderausstellung der neuen FitnessgerĂ€te-Screens, die offen sind fĂŒr
intelligente Apps und Contentangebote. "Insofern treffen auf der TV
Komm. 2014 zwei WachstumsmÀrkte aufeinander, die bislang tatsÀchlich
wenig mit einander zu tun hatten. Dass die weltweite Elite der
Fitnessbranche auf der TV Komm. mit ihren innovativen GerÀten
vertreten ist und mit ihrem Management fĂŒr strategische GesprĂ€che zur
VerfĂŒgung steht, zeigt, dass man die Chancen erkannt hat", so Health
and Beauty-Verlagsleiter Max Barth.
Die TV Komm. ist eine der Top-Adressen der Branche und bietet als
wichtiger Seismograph einen fundierten Ăberblick ĂŒber die Themen und
Innovationen des Jahres. FĂŒr gewohnt klare Worte sorgen die 15
Top-Referenten, die in ihren Workshops mit Best Practice-Cases die
Trends der hybriden Welt prÀsentieren. Themen sind unter anderem neue
hybride Radioangebote und wie die Sender die Lebenswelt ihrer
Zuschauer erobern, Games als Wachstumsmotor fĂŒr TV-Konzerne,
Bewegtbildwerbung und mobile Advertising. Dazu zeigen hybride
Plattformen, wie sie zum Motor fĂŒr attraktive GeschĂ€ftsmodelle werden
können.
Im Gipfeltalk diskutieren mit Handelsblatt-Medienexperten
Hans-Peter Siebenhaar SWR-Intendant Peter Boudgoust, LFK-PrÀsident
Thomas Langheinrich, Discovery-Senderchefin Susanne Aigner-Drews,
Unitymedia KabelBW-CEO Lutz SchĂŒler, Eutelsat-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin
Martina Rutenbeck, Springer-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Stephan Zech, Joiz-CEO
Alexander Mazzara, SKY-Vice-President Simin Lange und
VPRT-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Claus Grewenig.
Die TV Komm. wird von starken Partnern getragen, die zum Teil seit
Jahren den Bewegtbildkongress unterstĂŒtzen. Neben Unitymedia KabelBW
und der LFK engagieren sich unter anderem Discovery Networks, SKY,
Turner Broadcasting System Deutschland, BBC World News, QVC, Deutsche
Telekom, Eurosport, TechniSat, SWR Media Service, nacamar,
Brightcove, Digitalradio, Disney Channel, Axel Springer TV Guide und
Eutelsat-Kabelkiosk.
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