MEINHARDT: Der Arbeitsminister ist das eigentliche Ausbildungshemmnis
(pressrelations) - >BERLIN. Zur Forderung des Bundesarbeitsministers nach 600 000 Ausbildungsplätzen im Jahr 2009 erklärt der bildungspolitische Sprecher der FDP im Deutschen Bundestag Patrick MEINHARDT:
Das eigentliche Ausbildungshemmnis in dieser Bundesregierung ist der Arbeitsminister selbst. Es ist unerträglich, dass der Arbeitsminister in der Manier eines Oberlehrers mit erhobenem Zeigefinger von der Wirtschaft ständig öffentlichkeitswirksam 600 000 Ausbildungsplätze fordert und damit das Vertrauen innerhalb des Ausbildungspaktes massiv untergräbt. Der Minister handelt fahrlässig, unverantwortlich und realitätsfern.
Die mittelständische Wirtschaft hat über Jahre hinweg weit über ihren Bedarf ausgebildet und ist auch in diesem Jahr bereit, so viele Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen, wie es nur irgend geht. Deswegen erwartet die FDP-Fraktion, dass der Minister seinen Tanz um das goldene Kalb "600 000 Ausbildungsplätze" endlich aufgibt und stattdessen mit der mittelständischen Wirtschaft zusammen Auszubildenden von insolventen Betrieben hilft, Altbewerbern eine wirkliche Perspektive eröffnet und die Attraktivität von Lehrstellen in den neuen Bundesländern steigert.
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