Filmfoerderung - Den Worten muessen nun Taten folgen
(pressrelations) - estrigen Beschluss der HDF-Mitgliederversammlung, das Angebot des Verwaltungsrates der Filmfoerderungsanstalt (FFA) zur flaechendeckenden Digitalisierung der Kinos in Deutschland anzunehmen, erklaeren die Sprecherin der Arbeitsgruppe Kultur und Medien Monika Griefahn und die filmpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Angelika Krueger-Leissner:
Wir begruessen den gestrigen Beschluss der Mehrheit der HDF-Mitglieder. Zugleich erwarten wir, dass nun die gerichtlichen Auseinandersetzungen der grossen Kinobetreiber und der FFA im Hinblick auf die Abgabegerechtigkeit der Zahlergruppen im Filmfoerdergesetz (FFG) beigelegt werden. In den kommenden Tagen und Wochen wird sich zeigen, ob der Beschluss des HDF von gestern tragfaehig ist. Staatsminister Neumann ist nun gefordert, auf eine Beilegung des Konflikts hinzuwirken und eine Ruecknahme der Vorbehalte, Klagen und Beschwerden zu erreichen. Wir erwarten, dass er, der er stets den Film als Schwerpunkt seiner Amtszeit im Blick hatte, den Erhalt dieses solidarischen Systems des Filmfoerdergesetzes
(FFG) sicherstellt.
In einem Offenen Brief im Vorfeld der Mitgliederversammlung hatten wir an die HDF-Mitglieder appelliert, fuer das Angebot des Verwaltungsrates der FFA und der Politik zu stimmen. Die SPD-Bundestagsfraktion erneuert die damit verbundene Zusage:
Gleich nach der Konstituierung des neuen Deutschen Bundestages werden wir unsere Bemuehungen um die Herstellung von Abgabegerechtigkeit der Zahlergruppen im Rahmen einer Novellierung des FFG und um die ergaenzende oeffentliche Finanzierung fuer die flaechendeckende Digitalisierung aufnehmen.
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