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Planänderungsbeschluss für den viergleisigen Ausbau der Strecke Frankfurt West-Bad Vilbel vorgestellt

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Planänderungsbeschluss für den viergleisigen Ausbau der Strecke Frankfurt West-Bad Vilbel vorgestellt

(pressrelations) - >- Erheblich mehr Schallschutz für Anwohner
- Beschluss wird morgen in Frankfurter Zeitungen veröffentlicht
- Zügiger Baubeginn gewünscht

Frankfurt am Main, 7. Juli 2009 - Der Planänderungsbeschluss des Eisenbahnbundesamtes für den viergleisigen Ausbau der Main-Weser-Bahn zwischen Frankfurt West und Frankfurt-Berkersheim für die S-Bahn wurde heute im Beisein von Staatssekretär Klaus-Peter Güttler aus dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung und dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn AG für das Land Hessen, Dr. Klaus Vornhusen, vorgestellt. Morgen wird der komplette Planänderungsbeschluss in den Tageszeitungen Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Neue Presse und der Frankfurter Rundschau veröffentlicht.

Der Planänderungsbeschluss war notwendig geworden, nachdem der Beschluss von 2004 beklagt worden war. Er sieht im Einklang mit der aktuellen Rechtsprechung erheblich mehr Schallschutz vor. So sollen im Stadtgebiet über dreizehn Kilometer Schallschutzwände gebaut werden - fünf Kilometer mehr als ursprünglich geplant. Mehrere Anwohner erhalten zusätzlich Schallschutzfenster.

Auf der vielbefahrenen Bahnstrecke von Frankfurt über Bad Vilbel nach Friedberg teilt sich die S-Bahn im sogenannten Mischbetrieb die beiden vorhandenen Gleise mit dem Fern-, Regional- und Güterverkehr. Entstehen auch nur kleine Störungen auf der Strecke, wirkt sich das auf das gesamte S-Bahn-Netz im Rhein-Main-Gebiet aus. Damit künftig die S-Bahnen der Linie S6 ungehindert fahren können, soll die Main-Weser-Bahn in einem ersten Bauabschnitt von Frankfurt West bis Bad Vilbel auf 12,6 Kilometer Länge durch den Neubau von zwei Gleisen erweitert werden.

Verkehrsstaatssekretär Güttler drückte seine Freude an dem Planänderungsbeschluss aus und wies dabei auf das bestehende Baurecht im Abschnitt Bad Vilbel hin: "Baurecht ist gut, Bauen ist besser. Das Land wünscht sich, dass jetzt auch unverzüglich mit dem Bau begonnen wird. Nicht nur die Bauwirtschaft, sondern vor allem auch die Fahrgäste warten darauf." Auch der Konzernbevollmächtigte Dr. Vornhusen drängt auf die nächsten Schritte: "Wir wollen nach dem bevorstehenden Abschluss der Entwurfsplanung schnell mit der detaillierten Ausführungsplanung, erstem Grunderwerb und der europaweiten Ausschreibung der Umsetzung beginnen. Auch die Finanzierung werden Bund, Land und Bahn zeitnah festzurren."




Auch der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) begrüßt den Planänderungsbeschluss als wichtige Etappe auf dem Weg zu einer nachhaltigen Verbesserung des S-Bahn-Angebotes. Die bestehende Situation, in der S-Bahnen schnellere Züge überholen lassen müssen, kann nur mit dem Bau eigener S-Bahn-Gleise beseitigt werden. Auch der RMV geht davon aus, dass im nördlichen Bauabschnitt zügig mit dem Streckenausbau begonnen werden kann.

Für den S-Bahn-Betrieb sollen auch der Bahnhof Bad Vilbel und die Haltepunkte Bad Vilbel Süd, Frankfurt-Berkersheim, Frankfurt-Frankfurter Berg und Frankfurt-Eschersheim umgebaut werden. Je nach Örtlichkeit werden die neuen behindertengerechten Bahnsteige an den Haltepunkten als Außen- oder Mittelbahnsteige erstellt. Darüber hinaus werden drei Bahnübergänge durch den Bau von Straßenunterführungen ersetzt, einer wird beseitigt.

Der viergleisige Ausbau der Strecke nach Bad Vilbel gehört zum Projekt "Frankfurt RheinMainplus", das von der Deutsche Bahn AG, der hessischen Landesregierung, der Stadt Frankfurt am Main, dem Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Region Frankfurt RheinMain gemeinsam verfolgt wird. Für den viergleisigen Ausbau wurde ein Bau- und Finanzierungsvertrag zwischen der Bahn, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt, dem Wetteraukreis und dem RMV abgeschlossen. Das geplante Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 201 Mio. Euro. Der weitere Ausbau der S-Bahn-Strecke bis Friedberg wird bereits geplant.

Der Planänderungsbeschluss und der festgestellte Plan liegen vom 23. Juli bis einschließlich 7. August 2009 im Technischen Rathaus der Stadt Frankfurt, Braubachstraße 15, 60311 Frankfurt am Main, Erdgeschoss (Infothek), montags, dienstags, donnerstags und freitags in der Zeit von 7.10 bis 15.40 Uhr und mittwochs von 7.10 bis 19 Uhr zur Einsichtnahme aus.


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Datum: 07.07.2009 - 16:03 Uhr
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