DB AG Spende an Zwangsarbeiter-Stiftung ist zu begruessen
(pressrelations) - >Anlaesslich der Scheckuebergabe der DB AG an die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" erklaert der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Uwe Beckmeyer:
Die Ueberreichung eines Schecks ueber eine finanzielle Entschaedigung seitens der Deutschen Bahn AG an die Zwangsarbeiter-Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" ist ausserordentlich zu begruessen.
Die DB AG hat jetzt ueberzeugend einen Schlussstrich unter ein trauriges Kapitel im deutschen Schienenverkehr gezogen: Seit Jahren faehrt der "Zug der Erinnerung" - getragen durch grosses buergerschaftliches Engagement und private Spenden - mit einer rollenden Ausstellung durch Deutschland. Diese zeigt Einzelschicksale von Kindern und Jugendlichen, die waehrend der Zeit des Nationalsozialismus mit Zuegen der Deutschen Reichsbahn in Vernichtungslager deportiert wurden.
Der neue Bahnchef Grube unternimmt auch bei diesem Thema einen Neuanfang. Der nun von ihm ueberreichte Scheck in Hoehe von 175.000 Euro an die Zwangsarbeiter-Stiftung Erinnerung, Verantwortung ist das richtige Signal und im Sinne der verkehrspolitischen Sprecherinnen und Sprecher, die sich diesbezueglich bereits an die Deutsche Bahn AG gewandt hatten.
Die Stiftung will gemeinsam mit der Initiative «Zug der Erinnerung» ueberlegen, wie deren Schau ueber Deportationen mit der Reichsbahn waehrend des Nationalsozialismus unterstuetzt werden kann.
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