PresseKat - Kohlendioxidsenke und Bodenverbesserung ein Beitrag zum Klimafarming

Kohlendioxidsenke und Bodenverbesserung ein Beitrag zum Klimafarming

ID: 1000503

Den Zwischenfruchtanbau im√∂kologischen Landbau nicht nur als Bodenverbesserung und D√ľngung, sondern auch als Kohlendioxidsenke verwenden.

(firmenpresse) - (NL/8185302343) Als Beitrag einer Symbiose von √∂kologischen Landbau und Klimaschutz schl√§gt Helmuth Focken Biotechnik e.K. vor, den Zwischenfruchtanbau im √∂kologischen Landbau nicht nur als Bodenverbesserung und D√ľngung, sondern auch als Kohlenstoffdioxidsenke zu verwenden.


In unserem Klimafarmingmodell wird der Zwischenfruchtanbau nicht nur zur Bodenverbesserung und Ernährung des Bodenlebens sondern auch langfristig als als Klima-, Kohlendioxidsenke genutzt.
Dazu wird der Gr√ľnschnitt des Zwischenfruchtanbaus in Pflanzenkohle umgewandelt und dann in das Erdreich eingebracht.
Durch das Coaten der Samen (http://www.helmuth-focken-biotechnik.de/?page_id=773) das f√ľr den Zwischenfruchtanbaus verwendet wird , wird eine weitgehend nat√ľrliche D√ľngung mit √§u√üerst positiven Auswirkungen auf die Bodenaktivit√§t, Bodengesundheit, Bodenverbesserung und Ertragskapazit√§t verbunden.
1. Einleitung
Ein hoher Ertrag ist auch im √∂kologischen Landbau Ziel der Bewirtschaftung. Dieser soll durch eine m√∂glichst optimale Nutzung und F√∂rderung nat√ľrlicher Regelmechanismen der Bodenverbesserung erreicht werden. Ma√ünahmen zur Ertragssteigerung m√ľssen die Lebensraum- und die Regelungsfunktion des Bodens und des Bodenlebens (http://www.helmuth-focken-biotechnik.de/?p=741) ber√ľcksichtigen.
Die Witterungsverl√§ufe im letzten Jahrzehnt waren von h√§ufigeren und gr√∂√üeren Extremen gepr√§gt als in den vorherigen Jahrzehnten. Langfristig stabile Ertr√§ge m√ľssen unter sich ver√§ndernden Klimabedingungen erwirtschaftet werden. Die in der Natur vorkommenden Bodentypen sind Gemische der Grundtypen Sandboden und Tonboden. Diese Mischtypen kommen mit dem Wechsel von langen Trockenperioden und √ľberm√§√üigem N√§sseangebot zu anderen Zeiten unterschiedlich gut zurecht.
Durch mineralische Bodenverbesserungsmittel (http://www.chitodent-vertrieb.de/index.php/cat/c8_-nbsp--nbsp-Bodenhilfsstoffe.html) kann vor allem die Wasserspeicherkapazit√§t, der Anteil an pflanzenverf√ľgbarem Wasser, die Speicherkapazit√§t f√ľr Minerald√ľnger, die Bel√ľftung und durch das Zusammenwirken dieser Komponenten die Bodenfruchtbarkeit erh√∂ht werden und zu einer nachhaltigen Bodenverbesserung f√ľhren.





2.Bisheriger Stand
Kohlendioxidsenke:
Als Kohlendioxidsenke wird ein Reservoir bezeichnet, das zeitweilig oder dauerhaft Kohlenstoff speichert. Die wichtigsten aktuellen Kohlenstoffsenken sind W√§lder, die f√ľr ihr Wachstum Kohlenstoffdioxid aus der Luft aufnehmen und den Kohlenstoff in Biomasse speichern. Bewirtschaftete W√§lder sind jedoch nur zeitweilige Kohlendioxidsenken, da nach der F√§llung der gespeicherte Kohlenstoff wieder freigesetzt wird.
Zwischenfruchtanbau:
die Zwischenfrucht wird im Sommer nach der Ernte der ersten Hauptfrucht ges√§t. Je nach Art der Zwischenfrucht friert die Pflanze √ľber Winter ab oder wird im Herbst geerntet bzw. gemulcht. Bei einer guten Jugendentwicklung der Zwischenfrucht und gleichm√§√üigem Aufwuchs der Zwischenfrucht ergeben sich eine Vielzahl von Vorteilen f√ľr den √∂kologischen Landbau:
* Durch die Zufuhr von organischer Substanz (Wurzel- und Blattmasse) der Zwischenfrucht langfristig Bodenverbesserung, h√∂here Bodenfruchtbarkeit bei stabilerem Bodengef√ľge,
* Schutz vor Nährstoffauswaschung
* Erosionsschutz durch Bodenbedeckung und intensive Durchwurzelung
* Steigerung der Aktivität der Bodenlebewesen
* kontinuierliche Bodenverbesserung
Der bisher √ľbliche Zwischenfruchtanbau wirkt jedoch nicht als Kohlendioxidsenke. Beim Verrotten der Zwischenfrucht vergast die Biomasse, wobei CO¬≤ und Methan gebildet werden.
Umwandlung des aus dem Zwischenfruchtanbau geerntetem Gr√ľnschnitts in Pflanzenkohle:
Bei der technisch relativ einfach konstruierbaren und somit auch dezentral einsetzbaren Pyrolyse verschwelt die Biomasse zu reiner Pflanzenkohle. Wird anstelle des Gr√ľndungs die daraus hergestellte Pflanzenkohle in den Erdboden eingearbeitet, wird der Atmosph√§re dauerhaft Kohlenstoff entzogen, der folglich nicht mehr zur Klimaerw√§rmung beitragen kann. Es liegt somit eine Kohlendioxidsenke vor.
Da zudem die Energie des Synthesegases zur Elektrizitätsgewinnung eingesetzt werden kann und somit fossile Brennstoffe ersetzt, ist die Klimabilanz bei der Pyrolyse von biologischen Reststoffen im Vergleich zu deren bloßer Verrottung nahezu 95 % klimapositiv.
Pflanzenkohle:
Pflanzenkohle ist kein D√ľnger. W√ľrde man Pflanzenkohle unbehandelt in den Boden einarbeiten, w√ľrden deren hohe Adsoptionsleistung und die wachsende Kationenaustauschkapazit√§t dazu f√ľhren, dass verf√ľgbare N√§hrstoffe und Wasser im Boden von der Pflanzenkohle fixiert w√ľrden und den Pflanzen nicht mehr zur Verf√ľgung stehen. Pflanzenkohle muss deshalb vor der Einbringung in den Boden aufbereitet werden.

3. Entwicklung eines Modells zur Kohledioxidsenke in der Landwirtschaft.
Helmuth Focken Biotechnik e.K möchte am Beispiel der Nutzung des Zwischenfruchtanbaus als Klimasenke zeigen, wie ein Beitrag zur Symbiose von ökologischen Landbau und Klimaschutz geleistet werden kann.
Bei diesem Modell wird Klimaschutz mit Ertragssteigerung und langfristigen Bodenverbesserung verbunden.
Dazu wird f√ľr das Saatgut des Zwischenfruchtanbaus mit einem speziellen Coating versehen. Es bestehend aus Mineralstoffen, biologischen Vollwertd√ľngern und Pflanzenkohle.
Da bei der Nutzung von reiner Pflanzenkohle den keimenden Pflanzen weder Wasser noch N√§hrstoffe zur Verf√ľgung steht, wird das erforderliche hohe Wasserhalteverm√∂gen in der N√§he des keimenden Samens durch mineralische Komponenten erreicht. Zeolithe speichern das Wasser intrakristallin. Zeolithisch gebundene Wasser steht in Abh√§ngigkeit von der Korngr√∂√üe f√ľr eine l√§ngere Zeit in pflanzenverf√ľgbarer Form zur Verf√ľgung. Im Gegensatz zu Tonmineralen wird die Wasserdurchl√§ssigkeit des Bodens durch Zeolithe bei gleichzeitig verbesserter Wasserspeicherung sogar erh√∂ht, was besonders f√ľr die Wasseraufnahme im Wurzelbereich von Bedeutung ist. Bei Tonmineralen vom Montmorrilonit-Typ wird zus√§tzlich zur kapillaren Aufnahme Wasser in die Schichtstruktur eingelagert. Zum anderen erfolgt eine Wasseranlagerung an adsorptiv gebundene austauschf√§hige Ionen (z. B. Ca2 , Mg3 , Na , K ). Bei Kieselgur √ľberwiegt die kapillare Aufnahme von Wasser. Diese Minerale tragen deshalb auf unterschiedliche Weise zur Wasserspeicherung im Wurzelbereich bei und sorgen f√ľr Bodenverbesserung.
Bei der Herstellung des Coatingmaterials muss eine m√∂glichst hohe Vielfalt an organischen N√§hrstoffen erreicht werden, um keinen Mangel an bestimmten N√§hrstoffen aufkommen zu lassen. Deshalb werden organisch, biologische D√ľnger √ľber die Pflanzenkohle an die mineralischen Tr√§ger gebunden.
Bedingt durch die hohe Quellf√§higkeit der zum Coaten verwendeten Kombination brechen nach Einbringung in den Boden durch das Zusammenwirken von Bodenmikroorganismen und Pflanzenwurzeln die interlamellare Komplexe an den smectitischen Zwischenr√§umen auseinander. Die im Coating-Material enthaltene Pflanzenkohle kann die dabei freigesetzten N√§hrstoffe aufnehmen und wieder langsam an den Boden abgeben, was zur Bodenverbesserung f√ľhrt. Gleichzeitig bildet die mit N√§hrstoffen angereicherte Pflanzenkohle einen guten N√§hrboden f√ľr die Bodenmikroorganismen ,die an Prozessen der Bodenverbesserung ma√ügeblich beteiligt sind. Pflanzenkohle, Tonminerale und Zeolithe verbleiben im Boden und tragen damit gemeinsam zur langfristigen Bodenverbesserung bei.

4.Schaffung eines nat√ľrlichen Kreislaufes
Einer der √§ltesten, von Menschen gemachten Hortisole, die terra preta basiert auf dem Wissen um die Schl√ľsselrolle der Pflanzenkohle (http://www.helmuth-focken-biotechnik.de/?p=779)
bei der Aufwertung und Wiederverwendung von organischem Abfall .Holzkohle hilft Stoffkreisläufe in landwirtschaftlichen Systemen zu schließen.
Da Pflanzenkohle - wenn √ľberhaupt - nur sehr langsam abgebaut wird, wird das urspr√ľnglich von Pflanzen beim Zwischenfruchtanbau assimilierte CO¬≤ langfristig der Atmosph√§re zu entzogen. Das kann als ein Schritt in Richtung ‚Äěklimaneutrale Landwirtschaft‚Äúgewertet werden. Dagegen werden die von den Pflanzen aufgenommenen N√§hrstoffe vollst√§ndig an den Boden zur√ľckgegeben. Durch die Wechselwirkung mit den Bodenmikroorganismen kommt es zu einer Stickstoffanreicherung. Der Stickstoff wird langfristig im Wurzelbereich gebunden und ist gegen das Auswaschen in das Grundwasser gesch√ľtzt.
Wird der Samen des Zwischenfruchtanbau gecoatet so wird eine nat√ľrliche D√ľngung mit √§u√üerst positiven Auswirkungenauf die Bodenverbesserung , auf die Bodenaktivit√§t, Bodengesundheit und Ertragskapazit√§t verbunden.
Symbiose von ökologischem Landbau und Klimaschutz am Beispiel des Zwischenfruchtanbaus (http://www.helmuth-focken-biotechnik.de/wp-content/uploads/Zwischenfruchtanbau-als-Klimasenke.pdf)
Abb. 1
Da Pflanzenkohle relativ stabil im Erdboden verbleibt und somit Kohlendioxidsenken bildet, ist sie neben ihrer Rolle als Bodenverbesserung zunehmend als Mittel des Klimaschutzes ins Blickfeld ger√ľckt.

5.Vorteile, die durch eine solche Entwicklung f√ľr das √Ėkosystem erreicht werden k√∂nnen
* Schaffung eines Modells f√ľr eine klimaneutrale Produktion in der Landwirtschaft durch Kohlendioxidsenke
* Verbesserung des Wasserspeicherverm√∂gens, dadurch Einsparungen bei k√ľnstlicher Bew√§sserung
* Verhinderung der Aussp√ľlung von D√ľnge- und Pflanzenschutzmitteln ins Grundwasser
* H√∂here Bodendurchl√ľftung, verbunden mit einem deutlicher Zuwachs der Bodenbakterien, die in den Mikroporen der Kohle gesch√ľtzten Lebensraum finden, wodurch die N√§hrstoffumsetzung f√ľr die Pflanzen gef√∂rdert wird
* In einem gut bel√ľfteten und feuchten Boden kann sich der Regenwurm gut vermehren, was die langfristige Bodenverbesserung steigert und f√ľr die Bodenfruchtbarkeit von gro√üer Bedeutung ist. Der Regenwurm sorgt andererseits f√ľr eine st√§ndige Vermischung der Zubereitung mit den √ľbrigen Bodenbestandteilen.

6.Wirtschaftliche Aspekte
Auf Grund der unter 5 geschilderten Vorteile l√§sst sich mit gecoateten Saatgut ein h√∂herer Preis, besserer Ertrag bei gleichzeitiger Bodenverbesserung erzielen. Die Erfahrungen, die damit gemacht sind, lassen sich auf andere Bereiche, z.B. den Getreideanbau √ľbertragen.

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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Helmuth Focken Biotechnik e.K verfolgt gemeinsam mit den wissenschaflichen und strategischen Partnern Projekte, die f√ľr die klimaneutrale Landwirtschaft geeignet sind.
Strategische Schwerpunkte liegen dabei auf dem Coaten von Saatgut, wie auf biologischen Produkten, die zur Bodenverbesserung beitragen, indem sie das Bodenleben fördern.



PresseKontakt / Agentur:

Helmuth Focken Biotechnik e.K
Dorothea Janke
Arthur Gruberstrasse 15
71065 Sindelfingen
info(at)chitodent-vertrieb.de
00436646356300
www.helmuth-focken-biotechnik.de



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Bereitgestellt von Benutzer: Adenion
Datum: 30.12.2013 - 10:55 Uhr
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Ansprechpartner: Dorothea Janke
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