Pressemitteilungen von Stuttgarter Nachrichten


Letzten 10 Pressemitteilungen

  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Integrationsdebatte (Montag):


    Armer Mesut Özil. Er ist kein Außerirdischer, nur ein einfacher Junge. Nun wird er zum Markenbotschafter gemacht für eine Integrationspolitik, die im Sport eine der treibenden Kräfte sieht. Doch vom Sport wird schon jetzt viel zu viel verlangt. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 cvd@stn.zgs.de ...


  • Stuttgarter Nachrichten: zu Stuttgart 21


    Die Streitfrage oben bleiben oder tiefer legen ist an die Peripherie gerückt. Im Mittelpunkt steht das Bürgeraufbegehren gegen die etablierte Politik - paradoxerweise unter Mitwirkung der ebenfalls längst etablierten Grünen. Dafür ist Stuttgart 21 eine Metapher. Die Ereignisse in Stuttgart werden manches verändern - vermutlich am wenigsten die Trassenführung der Bahn. Der Erfolg der unzufriedenen Bürger dürfte in einer Reform politischer Willensbildung bestehen. Bürgerbeteiligung auf allen ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Tagesthema zu Stuttgart 21:


    Welche Rolle spielt Heiner Geißler? Versucht er auf Biegen und Brechen, den Streit um Stuttgart 21 zu versachlichen? Ist er Schlichter oder Christdemokrat oder Attac-Mitglied? Und wenn tatsächlich alles zusammenkommen sollte: Kann das in diesem Fall funktionieren? Vieles deutet zurzeit darauf hin, dass Geißler diese Fragen selbst noch nicht beantworten kann. Auch die nicht, ob er seine Kompetenzen überschritten und mehr für neues politisches Chaos als für politische Stabilität gesorgt hat ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Tagesthema zu Stuttgart 21:


    Geißlers Spielraum ist folglich beschränkt. Die Projektgegner ihrerseits wollen nicht nur mitbestimmen, "welche Farbe der neue Bahnhof bekommt", wie ein Grünen-Politiker gestern erklärte. Nein, sie wollen Stuttgart 21 kassieren, das Land hingegen will es realisieren. Das Dilemma besteht trotz Geißler fort. Ungeachtet aller ausgestreckten Hände sind die Fronten dadurch noch klarer geworden. Aus dem Stuttgart-21-Dilemma kann wohl nur die Landtagswahl herausführen. Pressekontakt: S ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Tagesthema zu Stuttgart 21:


    Klar ist weiterhin nur die Rechtslage: Stuttgart 21 ist demokratisch legitimiert. Auch die Geschäftsgrundlage hat sich im Kern nicht verändert. Verändert hat sich allerdings das Bild der Straße, die Lautstärke des Neins, das sich aus vielen Frust-Quellen speist. Die Landesregierung setzte dem bisher ein schroffes Trotzdem entgegen. Jetzt klingt es plötzlich geschmeidiger. Stellt Mappus nun auch Inhalte zur Disposition? Befürworter wie Gegner werden bei seiner Regierungserklärung heute genau ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Leitartikel zu Islam-Debatte:


    In der Union geht mächtig die Angst vor einer rechtspopulistischen Abspaltung um. Ganz unbegründet ist sie nicht, denn die Thesen von Thilo Sarrazin finden viel Zuspruch, und selbst der niederländische Islamhasser Geert Wilders findet sein Publikum. Da muss die CDU reagieren. Eine Konkurrenz rechts von der Union würde die Republik schnurstracks in ein chaotisches Sechs-Parteien-System führen, in dem nur der erkennbar bleibt, der die lauteste Polemik anschlägt. Pressekontakt: Stuttgarter ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Tag der Deutschen Einheit


    Es hat schon seinen Sinn, wenn uns der Festtag wenigstens einmal im Jahr daran erinnert, dass die Wiedervereinigung das Ergebnis von Zivilcourage gewesen ist. Nun also hat auch der Bundespräsident seine erste wichtige Rede gehalten. Christian Wulff hat eine stärkere Anerkennung der Lebensleistungen der Ostdeutschen gefordert. Er wünscht sich Deutschland als ein vielfältiges Land. Er sagt mit dankenswerter Klarheit, dass inzwischen auch der Islam zu Deutschland gehört. Das alles ist wichti ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Stuttgart 21:


    Der Tag nach der Eskalation im Stuttgarter Schlossgarten ist der Tag der Schuldzuweisungen. Viele ergehen voreilig. Dies- und jenseits der inneren und äußeren Barrikaden ist die Wahrnehmung getrübt. Statt Dialoge werden Monologe geführt. Reflexe ersetzen Reflexion. Am Sonntag feiert Deutschland die Einheit. In Stuttgart wird Zwietracht zelebriert. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 cvd@stn.zgs.de ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Wasserwerfer auf Demonstranten


    Sage keiner, es habe so kommen müssen. Behaupte kein S-21-Befürworter aus der Ferne, es gehe einzig und allein darum, Recht durchzusetzen, wenn sich sechs Polizei-Hundertschaften mit Wasserwerfern und Pfefferspray den Weg durch die Menge bahnen. Klage kein S-21-Gegner am Zaun, er sei das ahnungslose Opfer einer rücksichtslosen Machtdemonstration. Man kann zwar für oder gegen das Bahnprojekt sein - nicht aber für Gewalt, egal von wem. Die Frage darf sich nicht stellen. Deshalb gibt es nur e ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Strafen für Defizit-Sünder


    Nun will die EU Sündern das Leben schwerer machen. Nach einem Vorschlag der Kommission sollen Sünder künftig automatisch bestraft werden - und nicht erst, wenn dies von den anderen beschlossen wird. Eine gute Idee, die aber wohl nie Realität werden wird. Denn natürlich wollen sich Sünder wie Spanien und Italien nicht hereinreden lassen, sondern weiter am Tisch sitzen, wenn über Defizite gerichtet werden soll. Sünder richten über Sünder - da wird man sicher nicht allzu streng sein (...) Da ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Schäuble


    Schäuble muss sich schonen. Und er hat es verdient, dass man ihm Zeit gibt, gesund zu werden. Dennoch wird er eine entscheidende Frage beantworten müssen. Die lautet: Wem ist damit gedient, wenn er sich mit hohem Einsatz, aber krank über die Runden quält? Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 cvd@stn.zgs.de ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Körperscanner


    In der Testphase wird jeder Fluggast selbst entscheiden dürfen, ob er durch das duschkabinengroße Gerät gehen will. Es wird von Interesse sein, ob der Scanner akzeptiert wird oder nicht. Wagen wir eine Prognose: Am Anfang wird sich der ein oder andere noch an die Warnrufe erinnern, sich nicht vor den Augen des Sicherheitspersonals zu entblößen. Doch dann dürfte es nicht lange dauern, bis die erkennbaren Vorteile die an die Wand gemalten Nachteile verdrängen. Pressekontakt: Stuttgarter N ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Hartz IV


    Von den 193 Staaten dieser Erde leisten sich nur ganz wenige ein ähnlich bürokratisches, schuldenfinanziertes Hilfssystem wie wir, in dem man ein Leben lang Anspruch auf Sozialhilfe hat. Im angeblich so verschwenderischen Griechenland zum Beispiel gibt es nach einem Jahr Arbeitslosengeld nichts mehr. Hartz IV ist ein Luxus, der träge macht und Bedürftige aus aller Welt anzieht. Jeder Euro mehr in dieses System macht uns alle ärmer. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst J ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Geplante Erhöhung der Hartz-IV-Sätze


    "Die Freude über die Erhöhung wird nicht lange anhalten. Unser Sozialstaat schaufelt sich mit solchen Erhöhungen sein eigenes Grab. Gerade jene, die auch in Zukunft auf ihn angewiesen wären, werden die Zeche bezahlen müssen. Für sie wird nicht mehr viel übrig bleiben. Schon jetzt ist unser Staat dabei, sich finanziell selbst zu strangulieren. Eine Erhöhung der Hartz-IV-Sätze wird diesen Prozess noch beschleunigen." Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu den Grünen


    Die Grünen versprechen, auf dem Teppich zu bleiben, auch wenn der Teppich gerade fliegt. Und das ist keine falsche Bescheidenheit. Solange sie mahnen und warnen können, ohne entscheiden und beschließen zu müssen, solange sie Basisdemokratie predigen können, ohne parlamentarische Mehrheiten organisieren zu müssen - solange dürfen sie sich freuen, auf einer schäumenden Populatätswelle zu reiten. Doch irgendwann wird auch Grün Farbe bekennen und auf den Boden der Tatsachen zurückkehren müsse ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Scheitern der sogenannten Milleniumsziele


    Auf dieser Erde leben 6,9 Milliarden Menschen in 193 Staaten. Wer meint, deren Leben von oben herab zentral planen und verbessern zu können, der täuscht sich gewaltig. Wir Deutschen schaffen es ja nicht einmal, unser eigenes Land anständig zu regieren. Wir versinken in Schulden und schlagen uns fast die Köpfe ein wegen des Umbaus eines Bahnhofs. Milleniumsziele? Wie wäre es mal mit Zielen, die auch realistisch sind. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefo ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Amoklauf in Lörrach


    Fassungslos steht die Öffentlichkeit vor einer auf maximale Zerstörung angelegten Tat, die sich im Ursprung gegen das engste Umfeld richtete, gegen den 44-jährigen Ehemann und den fünfjährigen Sohn. Vermutlich nahm die Frau beiden das Leben, infernalisch inszeniert, ehe sie offenbar wahllos Passanten attackierte und in der Gynäkologie des St.- Elisabethen-Krankenhauses einen Pfleger tötete. Ein Ereignis, das - wie in Winnenden und Wendlingen - in Lörrach tiefe Spuren hinterlassen wird. ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Rücktritt von Wolfgang Drexler


    Drexlers Rückzug gibt keinen Anlass zu Häme und Schadenfreude. Er ist auch kein Indiz dafür, dass die Front der Befürworter zu bröckeln beginnt. Dem Sozialdemokraten gebührt weit mehr als pflichtschuldig gezollter Respekt für seinen unermüdlichen Einsatz und seinen konsequenten Entschluss. Er hat Dank verdient. Wie kein anderer hat der versierte Kenner des Bahnprojekts ein Jahr lang die Pfeile der Gegner auf sich gezogen. Sie sind von ihm abgeprallt, weil er guten Gewissens von der Richtig ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Prozess gegen Vater des Amokläufers


    Der Vater des Amokläufers hätte sich nichts vergeben, wenn er den Hinterbliebenen der Opfer mit einer Entschuldigung entgegengetreten wäre. Er hätte, ohne prozessualen Schaden zu nehmen, seine moralische Mitschuld eingestehen können. Die Angehörigen der Opfer hätten ihm dies sicherlich hoch angerechnet. Diese Chance hat er zumindest am ersten Prozesstag vertan. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 cvd@stn.zgs.de ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Stuttgart 21


    Die Kanzlerin und Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus haben entschieden: Einen Kompromiss bei Stuttgart 21 wird es nicht mehr geben können. Der Zug ist abgefahren. Einen politisch motivierten Baustellenstopp wird Bahn-Chef Rüdiger Grube nach dem klaren Merkel-Wort nicht mehr fürchten müssen. Also wird der Wahlkampf im Südwesten früher und bis nahe an die Gürtellinie anrollen. Die Wahl am 27. März soll nach dem Willen der Parteien ein S-21-Votum werden. Merkels Schicksalswah ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Stuttgart 21


    Der Termin für die Volksabstimmung steht: 27. März 2011, der Tag der Landtagswahl. Befürworter und Gegner von Stuttgart 21 können sich dieses Datum schon mal dick im Kalender anstreichen. Noch vor wenigen Monaten hätte kaum ein Landespolitiker es für möglich gehalten, dass der nächste Wahltag zum Zahltag für das umstrittene Milliardenprojekt wird. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 cvd@stn.zgs.de ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentarüber den Zustand von Union und SPD


    Union und SPD üben sich wieder mal in dem, was sie am besten können: Sie reden über sich. Selbstgefällig und schönfärbend. Betriebsblind und uneinsichtig. Abgehoben und oberlehrerhaft. Ab und zu schmeckt man eine Prise Selbstkritik heraus, die geschmacklose Köche dem Debattenbrei unterrühren. Aber munden will einem das ganze Gericht deshalb doch nicht. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 cvd@stn.zgs.de ...


  • Stuttgarter Nachrichten: zur geplantenÜbernahme der Postbank durch die Deutsche Bank


    Die Postbank ist stark auf den einfachen Zahlungsverkehr konzentriert. Mit der Übernahme bekommen die Berater der Deutschen Bank eine Klientel zugeführt, der man noch einiges verkaufen kann. Über Josef Ackermanns neuen Coup können andere Banker nur staunen. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 cvd@stn.zgs.de ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Neue rechte Partei


    Für Deutschland wäre es keine Katastrophe. In vielen europäischen Ländern sind in den vergangenen Jahren neue rechtskonservative Gruppierungen entstanden, weil die alten Volksparteien nicht mehr in der Lage waren, eine sich differenzierende Bürgergesellschaft zu repräsentieren. Klarer ausgedrückt: Parteien, die die Lebenswirklichkeit ihrer Wähler nicht mehr kennen, müssen sich ändern. Andernfalls verlieren sie ihre Mehrheitsfähigkeit. Auch das ist Demokratie. Pressekontakt: Stuttgarter ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Glücksspielmonopol


    Der Staat kann den Glücksspielmarkt öffnen, ohne dabei Geld zu verlieren oder die Spielsucht zu fördern. Er kann Lizenzen vergeben, strenge Auflagen machen und hohe Steuern erheben - die entsprechenden Modelle liegen vor. (...) Wer nach diesem Urteil noch am Glücksspielmonopol festhält, der verteidigt eine Ruine, der hat keine Ahnung, wie man in einer modernen Marktwirtschaft wirksam und gut Politik macht. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Glücksspielmonopol


    Der Staat kann den Glücksspielmarkt öffnen, ohne dabei Geld zu verlieren oder die Spielsucht zu fördern. Er kann Lizenzen vergeben, strenge Auflagen machen und hohe Steuern erheben - die entsprechenden Modelle liegen vor. (...) Wer nach diesem Urteil noch am Glücksspielmonopol festhält, der verteidigt eine Ruine, der hat keine Ahnung, wie man in einer modernen Marktwirtschaft wirksam und gut Politik macht. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Konflikt um Stuttgart 21


    Die Spitzenleute beider Seiten sollen sich treffen, ohne Publikum. Sie müssen Vorschläge entwickeln, die rasch umsetzbar und vorzeigbar sind. Das könnte zum Beispiel die Schaffung eines unabhängigen Beirats zu Stuttgart21 sein, der auch Zugang hätte zu Projektinternas. Das neue Kostengutachten zur ICE-Trasse, das am heutigen Mittwoch vorgestellt wird, wäre so eine Fall für den Beirat, um sich einzumischen. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Urteil im Brunner-Prozess


    War es wirklich Mord oder vielleicht doch nur Totschlag oder Körperverletzung mit Todesfolge? Diese Diskussion ist akademisch. Haupttäter Markus S. wurde zu knapp zehn Jahren Jugendgefängnis verurteilt. (..) Das ist gewiss nicht zu viel für einen, der keine Reue zeigt und schon laut über die Vermarktung seiner Tat nachdenkt. Markus S. kann mit Mitte zwanzig ein neues Leben beginnen. Hoffen wir, dass er nicht sein altes fortführt. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Jo ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Urteil im Brunner-Prozess


    War es wirklich Mord oder vielleicht doch nur Totschlag oder Körperverletzung mit Todesfolge? Diese Diskussion ist akademisch. Haupttäter Markus S. wurde zu knapp zehn Jahren Jugendgefängnis verurteilt. (..) Das ist gewiss nicht zu viel für einen, der keine Reue zeigt und schon laut über die Vermarktung seiner Tat nachdenkt. Markus S. kann mit Mitte zwanzig ein neues Leben beginnen. Hoffen wir, dass er nicht sein altes fortführt. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Jo ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Beginn des Kachelmann-Prozesses:


    Die Hauptverhandlung gegen Jörg Kachelmann, die an diesem Montag beginnt, beendet ein beängstigendes Tribunal voller Vorverurteilungen und Vorabfreisprüchen. Endlich haben die Richter das Sagen. Auch sie wissen nicht, was in der mutmaßlichen Tatnacht passiert ist. Aber sie wissen, was zu tun ist, um der Wahrheit so nah wie möglich zu kommen. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 cvd@stn.zgs.de ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Beginn des Kachelmann-Prozesses:


    Die Hauptverhandlung gegen Jörg Kachelmann, die an diesem Montag beginnt, beendet ein beängstigendes Tribunal voller Vorverurteilungen und Vorabfreisprüchen. Endlich haben die Richter das Sagen. Auch sie wissen nicht, was in der mutmaßlichen Tatnacht passiert ist. Aber sie wissen, was zu tun ist, um der Wahrheit so nah wie möglich zu kommen. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 cvd@stn.zgs.de ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Stuttgart 21


    Landtagswahlen seien Cappuccino-Wahlen, hat der SPD-Altvordere Franz Müntefering einmal gesagt: Der Bund schenkt den Kaffee ein, die Landespolitik sorgt für die Schlagsahne. Sieben Monate vor dem nächsten Urnengang muss die Stuttgarter CDU-FDP-Koalition damit rechnen, dass sie am Wahlabend lauwarmes Wasser schlürft. Denn die Berliner Kaffeekocher liefern bisher nur Plörre, und die heimische Sahne droht im Sturm des Stuttgart-21-Protests in sich zusammenzufallen. CDU-Generalsekretär Thoma ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Sarrazin


    Die Bundesbank macht den Anfang und die SPD möchte gerne folgen. Thilo Sarrazin wird von den Frankfurter Währungshütern der Stuhl vor die Tür gesetzt. Da der Bundespräsident den Akt formal vollziehen muss, gewinnt das Ganze den Charakter einer hochoffiziellen Ächtung. Man kann sich fragen, ob man ihm damit zu viel Ehre antut. Immerhin wird nun garantiert der Ruf laut, hier werde jemand abgestraft, der mutig Dinge beim Namen nenne. Was allerdings abwegig ist. Ginge es nur um sein Aufzeigen ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Anschlag in Israel


    Die Hamas hat das Attentat präzise terminiert. Die Siedler mussten sterben, weil heute in Washington neue Friedensverhandlungen beginnen. Frieden aber ist für die Terror-Organisation der Ernstfall. Die Extremisten spekulieren mit der Angst. Nur der Konflikt gibt ihnen das propagandistische Material in die Hand, um ihr Regime zu rechtfertigen und ihr totales administratives Versagen auf eigenem Gebiet gegenüber ihrer Bevölkerung zu bemänteln. So sehr fürchtet die Hamas den Frieden, dass si ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche


    Die Katholische Kirche macht ihre Hausaufgaben. Mit den neuen Leitlinien gegen sexuellen Missbrauch setzt sie ein Signal gegen die Praxis der Vertuschung und Verschleierung von Gewalttaten. Wenn grundsätzlich jeder Verdachtsfall angezeigt wird, erhält die strafrechtliche Verfolgung durch staatliche Behörden endlich Vorrang vor kircheninternen Untersuchungen. Sie dienten oft genug dazu, die Kirche zu schützen. Dennoch sind die neuen Leitlinien nur ein allererster Schritt, verlorenes Vertrau ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Thilo Sarrazin


    In Dresden gibt es einen berühmten Zirkus, den Zirkus Sarrasani. In diesen Tagen kann er allerdings nicht mithalten mit den Attraktionen, die der neugegründete Zirkus Sarrazini in Berlin zu bieten hat. Die provokanten Thesen des früheren Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin zur Zuwanderung und Bevölkerungsentwicklung sind zur politischen Akrobatennummer verkommen. Alle blicken nach oben, um Sarrazin bei seinem gewagten Drahtseilakt zu beobachten. Dabei sollten sie besser nach unten sch ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar der "Stuttgarter Nachrichten" (Montag) zu Organspenden:


    Das Thema Organspende bedarf einer großen Sensibilität. Und es muss fraglos akzeptiert werden, wenn jemand nicht spenden will. Gleichwohl sind die Argumente für die Widerspruchslösung gewichtiger. Das Selbstbestimmungsrecht wäre dadurch nicht tangiert. Jeder, der nicht spenden möchte, könnte dies verbindlich zu Lebenszeiten festlegen. Das ist nicht zuviel verlangt. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 cvd@stn.zgs.de ...


  • Stuttgarter Nachrichten: zu Sarrazzin


    Auch die CDU ist auf Distanz zu Sarrazin gegangen. Der Sprecher von Angela Merkel sprach von "diffamierenden" Äußerungen, "die die Bundeskanzlerin nicht ganz kalt lassen". Schön wäre es, wenn auch die gewaltigen Probleme, die Sarrazin anspricht, die Kanzlerin nicht ganz kaltlassen würden. Es sind Probleme, vor denen beide Volksparteien seit langem die Augen verschließen. Sarrazin bekommt nur deshalb soviel Aufmerksamkeit, weil er das anspricht, was viele Bürger empfind ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommenar zu Protesten gegen Teilabriss des Bahnhofs


    Es geht nicht um ein Atommüllendlager, sondern um einen neuen Bahnhof. Wenn Gegner nun den Bau stören wollen, um Kosten hochzutreiben, ist das nach ihrem Protest gegen die Milliardenausgaben von S 21 widersinnig. Mehr noch: Wenn sie - wie am Mittwochabend - stundenlang Hauptverkehrsstraßen blockieren, hört auch für viele Sympathisanten auf dem Heimweg von der Arbeit der Spaß auf. Zum Symbol für einen Volksaufstand taugt der Flügelabriss nicht. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef v ...


  • Stuttgarter Nachrichten: zu den Plädoyers im Fall Brunner


    Die beiden jungen Männer, die Dominik Brunner totprügelten, hatten schon einiges auf dem Kerbholz: Diebstähle, Drogenkonsum, Sachbeschädigungen, einen Raubüberfall. Jetzt träumt der Haupttäter Markus S. von einer Karriere als Rapper und davon, seine Tat zu vermarkten. Zur Belohnung für seine "voll krassen" Texte, die er teils im Gerichtssaal schrieb, bekam er mangelnde Reife bescheinigt, so dass er ein mildes Urteil nach Jugendstrafrecht erwarten darf. Ja, Brunner hat als Erster ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Rentenpolitik der SPD


    Die Sozialdemokraten verschieben den Start der von der Großen Koalition - also auch maßgeblich von ihr selbst - beschlossenen schrittweisen Verlängerung der Lebensarbeitszeit erst einmal um drei Jahre, von 2012 auf 2015. Doch was da als abwartender Kompromiss vorgestellt wird, ist in Wahrheit ein handfester Kurswechsel. Denn die SPD legt die Renten-Latte viel zu hoch. Dass sie nur gerissen werden kann, wird zustimmend und hoffnungsvoll zur Kenntnis genommen. Politische Verlässlichkeit sie ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Tagesthema zur Verfassungsklage gegen Alkoholverbot in Tankstellen:


    Tankstellen sind längst mehr als nur Tankstellen. Viele sind Mini-Supermärkte. Das mag man bedauern - zu ändern ist das allenfalls durch ein individuell anderes Einkaufsverhalten. Wenn die Tankstellenbetreiber nun vors Bundesverfassungsgericht ziehen, um ihre Geschäfte zu retten, ist das nicht verwerflich. Denn die Politik greift mit dem nächtlichen Alkoholverkaufsverbot in die Rechte der Unternehmer ein. Die Verfassungsrichter werden abwägen zwischen Jugendschutz und Unternehmerinteresse ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Atomsteuer


    Die Bundesregierung sollte an ihrem Plan festhalten, die Zusatzgewinne der Atombranche aus Laufzeitverlängerungen über eine Steuer abzuschöpfen. Eine Steuer bietet Vorteile gegenüber einer vertraglichen Lösung, die die Koalition inzwischen offenbar favorisiert. Eine Steuer ist veränderbar, sie kann herauf- oder herabgesetzt werden, falls sich herausstellen sollte, dass sie zu niedrig oder zu hoch bemessen war. Bei einem Vertrag geht das so ohne weiteres nicht. Da muss die andere Seite ein ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Tagesthema zu Rente/SPD


    Was für ein oberfauler Kompromiss! Er zeigt, dass es der SPD-Spitze nicht um die 67er-Rente und die Sicherung des ganzen Systems geht, sondern darum, die dicken Risse im parteiinternen Programmputz schnell und billig zu verkleistern. Gabriel hebt die rechte Hand zum Renten-Schwur - und kreuzt die Finger der linken hinter seinem Rücken. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 cvd@stn.zgs.de ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Tagesthema zu Stuttgart21


    Das Spitzengespräch zu Stuttgart21 findet nicht statt. Die Verantwortlichen von Land, Stadt, Region und Bahn haben die Einladung der Grünen in deutlichen Worten ausgeschlagen: Man befinde sich zwar in einem großen öffentlichen Disput über das Projekt - nicht aber im Kriegszustand und auch nicht in einem Glaubenskrieg, erklären die Projektpartner. Das ist eine schallende Ohrfeige für den Tübinger OB Boris Palmer, auf dessen Vorschlag die Einladung zum Spitzengespräch zurückgeht. Pressek ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Rente mit 67


    Mit der Rente mit 67 hat die damalige Regierung eine Politik gemacht, die häufig vergeblich angemahnt wird: vorausschauend und für die Menschen berechenbar. Die Rente mit 67 wird erst im Jahr 2029 Realität sein. Bis dahin haben alle ausreichend Zeit, sich darauf einzustellen: die Beschäftigten, die länger arbeiten müssen, die Betriebe, die Jobs anbieten müssen, die auf die sogenannten Best Ager in der Belegschaft zugeschnitten sind, und die Tarifvertragsparteien, die für alle, die wirklic ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Stuttgart 21:


    Stuttgart 21 kostet sehr viel Geld. Die Deutsche Bahn ist nicht gewillt, diese Last alleine zu tragen. Zumal dann nicht, wenn die interne Wirtschaftlichkeitsberechnung in die roten Zahlen rutscht. Das drohende Aus für Stuttgart 21 vor Augen, haben Land und Stadt deshalb 2001 tief ins Portemonnaie gegriffen, um das Projekt zu retten. Das Land erteilte der Bahn einen Großauftrag, und die Landeshauptstadt kaufte Bahn-Grundstücke im Voraus. Dabei hat sich niemand bereichert. Kein Recht wurde v ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Angst vor Google Street View


    Dagegen sein ist Mode. (...) Doch man gewinnt die Zukunft nicht, wenn man (zu viel) Angst vor ihr hat. Wenn man vor lauter eiliger Bedenken vergisst, Herausforderungen anzunehmen. Wer nur Nein ruft, weil ihm zum Ja der Mut und/oder die fachliche Qualifikation fehlt, mag die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich ziehen, mag für kurze Zeit für lange Schlagzeilen sorgen. Aber die Schwarzmaler sollten sich ernsthaft prüfen, bevor sie eitel warnen. Angst ist immer ein schlechter Ratgeber. ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Untreue-Urteil


    Untreue ist ein Gummiparagraf - dehnbar genug, um vieles zu erfassen, aber zu weich, um für die Justiz ein brauchbares Instrument zu sein. Es ist daher gut, dass die Verfassungsrichter diese Vorschrift konkretisiert haben. Nicht alles, was nach Untreue aussieht, ist auch Untreue, entschieden sie - und erhöhten damit die Spielräume für Firmen, hohe Managerbezüge zu zahlen. Was angemessen ist und was nicht, entscheiden mehr denn je die Aktionäre. Die sind dafür allerdings auch eher zuständig ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Google-Street-View


    Es wäre das Mindeste, dass solche Bilder nur ins Netz kommen, wenn der Bewohner und der Vermieter dem zustimmen. Tatsächlich aber ließ sich Google lediglich dazu herab, ein Widerspruchsrecht einzuräumen, das zudem in den nächsten vier Wochen - also mitten in der Ferienzeit - wahrgenommen werden muss. Auch eine Hotline gibt es nicht. Mit solch einem Vorgehen zeigt die Datenkrake ihr anderes Gesicht, von dem man als Nutzer der praktischen Suchmaschine nichts ahnt. Pressekontakt: Stuttgarte ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Google Street-View


    Es wäre das Mindeste, dass solche Bilder nur ins Netz kommen, wenn der Bewohner und der Vermieter dem zustimmen. Tatsächlich aber ließ sich Google lediglich dazu herab, ein Widerspruchsrecht einzuräumen, das zudem in den nächsten vier Wochen - also mitten in der Ferienzeit - wahrgenommen werden muss. Auch eine Hotline gibt es nicht. Mit solch einem Vorgehen zeigt die Datenkrake ihr anderes Gesicht, von dem man als Nutzer der praktischen Suchmaschine nichts ahnt. Pressekontakt: Stuttgarte ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Stimmungstief der Union


    Die CDU muss ihren Standpunkt erklären, sagen, was sie will, wofür sie steht. Wenn sie's denn kann. Wenn sie Personal dazu hätte - einen wie Roland Koch für die Wirtschaft und Joachim Gauck für die Wertehaftigkeit, Leute wie Friedrich Merz. Nein, die Union muss nicht konservativer werden. Alles, was sie braucht, ist eine klare Botschaft. Und Standhaftigkeit. Wer wegläuft, dem laufen die Wähler davon. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Hochwasser in Sachsen:


    Ratzdorf 1997, Dresden 2002, Görlitz 2010. Drei katastrophale Hochwasser innerhalb von 13 Jahren. Die Bilder gleichen sich: Landstriche werden überschwemmt, Straßen unterspült, Häuser stürzen ein. Erneut sind viele Menschen ertrunken. Der Klimawandel ist Fakt, das zeigen diese Jahrhundertfluten. Forscher sagen exakt solche Wetterextreme voraus. An Katastrophen wie die vom Wochenende müssen wir uns also gewöhnen, so zynisch das klingt. Doch wir können Vorsorge treffen. An der Elbe etwa wurd ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Sicherungsverwahrung


    Der Täter hat es selbst in der Hand, was aus ihm wird. Der Druck auf ihn wird hoffentlich steigen, sich Therapien nicht länger zu widersetzen und die Chance zur Reintegration zu nutzen. Andernfalls rückt die Entlassung in weite Ferne. Die Bundesregierung sollte die neue Regelung schnell umsetzen. Denn auch sie steht unter erheblichem Druck: mit jedem entlassenen Straftäter, der sonst auf freien Fuß kommen muss. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu den Vertriebenen


    Bundestagspräsident Norbert Lammert hat es ganz vorsichtig formuliert: Die Vertriebenen müssten sich um neue Fragestellungen kümmern. Im Klartext: Der BdV und seine Landesverbände sind aufgefordert, sich noch stärker um neue Betätigungsfelder zu kümmern, sie müssen weg von der permanenten Nabelschau. In unserer Gesellschaft gibt es jede Menge zu tun. Die Schlachten von gestern müssen nicht noch einmal geschlagen werden. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Dienstunfall-Klage:


    Selbstverständlich hat den langjährigen Pädagogen das, was in seiner Schule geschehen ist, schwer erschüttert. Selbstverständlich braucht er Hilfe, um dies zu verarbeiten. Aber auf keinen Fall ist er Opfer eines Dienstunfalls geworden. Er war schlicht und einfach nicht im Dienst. Dass das Land seine Behandlung trotzdem bezahlen muss, liegt in den juristischen Tiefen der Verwaltungsgerichtsbarkeit begründet. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 071 ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Sorgerechtsurteil


    Im Zweifel für das Kind: Das ist auch bei diesem Urteil der Kernsatz. Es geht nicht darum, alleinstehende Mütter in ihren Rechten von oben herab zu beschneiden; es geht nicht darum, ledige Vätern zu bevorteilen. Kurzum: Es geht den Richtern nicht darum, sich in Beziehungsprobleme einzumischen, emotionale Altlasten zu analysieren, Lebensentwürfe in Frage zu stellen, nicht darum, Mütter- gegen Väterinteressen und umgekehrt auszuspielen. Das Verfassungsgericht hat das vorrangige Interesse des ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Sorgerechtsurteil


    Im Zweifel für das Kind: Das ist auch bei diesem Urteil der Kernsatz. Es geht nicht darum, alleinstehende Mütter in ihren Rechten von oben herab zu beschneiden; es geht nicht darum, ledige Vätern zu bevorteilen. Kurzum: Es geht den Richtern nicht darum, sich in Beziehungsprobleme einzumischen, emotionale Altlasten zu analysieren, Lebensentwürfe in Frage zu stellen, nicht darum, Mütter- gegen Väterinteressen und umgekehrt auszuspielen. Das Verfassungsgericht hat das vorrangige Interesse des ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Anhebung der Hartz IV-Regelsätze


    Nach oben ist bei den Hartz-IV-Sätzen wenig Spielraum drin. Denn es gilt immer noch das Lohnabstandsgebot: Wer vom Staat seinen Lebensunterhalt bezahlt bekommt, sollte nicht mehr haben als derjenige, der arbeiten geht. Und schon bei den derzeitigen Sätzen hält sich die Motivation zur Arbeitsaufnahme in Grenzen: Die Gewerkschaften fordern einen Mindestlohn von 8,50 Euro je Stunde. Fest steht: Ein Alleinverdiener mit zwei Kindern würde mit einem Vollzeit-Job zu Mindestlohnkonditionen weniger ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Afghanistan-Einsatz:


    Dass die Bundeswehr in Afghanistan spätestens seit Herbst in gezielte Tötungen von Taliban-Kämpfern durch US-Spezialeinheiten verwickelt ist, ist vielen Abgeordneten neu - immer mehr erheben dagegen ihre Stimme. Wenn sich Verteidigungsminister zu Guttenberg nun darauf beruft, die je fünf Partei-Obleute der beiden zuständigen Ausschüsse darüber informiert zu haben, ist er nur dem Minimum seiner Informationspflicht nachgekommen. So darf eine Bundesregierung mit diesem Krieg und mit dem Bun ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Umgang mit entlassenen Sextätern


    Wie es in jedem Fall künftig nicht mehr laufen darf, das zeigt der Fall in Hamburg. Dort wird ein vor kurzem vom Oberlandesgericht Karlsruhe entlassener Sextäter von Medien und Nachbarn gejagt wie ein wildes Tier. Polizei und Justiz demonstrieren öffentlich Stärke und tun so, als würden sie die Bürger damit schützen. Tatsächlich sorgen sie so nur für Hysterie auf der einen Seite und Verzweiflung auf der anderen. Nur wenige entlassene Sextäter werden rückfällig. Je diskreter und besser sie ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Umgang mit entlassenen Sextätern


    Wie es in jedem Fall künftig nicht mehr laufen darf, das zeigt der Fall in Hamburg. Dort wird ein vor kurzem vom Oberlandesgericht Karlsruhe entlassener Sextäter von Medien und Nachbarn gejagt wie ein wildes Tier. Polizei und Justiz demonstrieren öffentlich Stärke und tun so, als würden sie die Bürger damit schützen. Tatsächlich sorgen sie so nur für Hysterie auf der einen Seite und Verzweiflung auf der anderen. Nur wenige entlassene Sextäter werden rückfällig. Je diskreter und besser sie ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Kachelmann


    Die Entscheidung ist ein fatales Signal an alle Opfer sexueller Gewalt. Im Fall Kachelmann sprechen die objektiven Spuren, die am Tatort und Opfer zu finden waren, ziemlich klar gegen den charmanten Wettermoderator. Das Gericht hat diese objektiven Spuren einfach ignoriert. Man kann es keinem Vergewaltigungsopfer verdenken, wenn es sich nach dieser Entscheidung lieber nicht der Justiz anvertraut. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Bahnprojekt Stuttgart-Ulm


    Es war richtig von Bahn-Chef Rüdiger Grube, die Kosten neu ermitteln zu lassen. Und es ist wichtig, dass diese vorliegen, bevor in wenigen Tagen der Abbruch des Nordflügels des Stuttgarter Hauptbahnhofs beginnt. Dieser muss weichen, damit der seit 15 Jahren geplante Tiefbahnhof Platz hat. Um noch mehr Druck aus dem Kessel zu nehmen, sollten die Projektpartner nun in der Offensive bleiben: Es gilt, von den Gegnern gestreute Zweifel am verkehrlichen Nutzen der Milliardeninvestition überzeugen ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Brüderle/Rente


    So empörend, wie die Reaktionen auf den Brüderle-Vorstoß es nahelegen, ist das Ansinnen nicht. Der Unmut im Kanzleramt, ja bis weit in seine eigene Partei hinein kann nur daher kommen, dass man Brüderle die Ruhestörung im Sommerloch übelnimmt. Tatsächlich schlägt er an einer Stelle Krach, wo die gebeutelte Koalition ausnahmsweise einmal keine akuten Probleme hatte. Wenn er auch in der Sache richtigliegt, muss er sich kritisch fragen lassen, ob sein Vorstoß zur Rente taktisch so geschickt ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Loveparade


    19 Tote, mehr als 340 Verletzte: Ohne das Versagen, die Ignoranz, die Überheblichkeit der Duisburger Stadtspitze könnten sie noch leben. An deren Verantwortung und Schuld gibt es nichts zu beschönigen. Die Verantwortlichen reden sich raus, leugnen jede Verantwortung, reden Zahlen schön. Das ist unfassbar, zynisch, infam. Duisburgs Polizeichef behauptet allen Ernstes, es habe keine Massenpanik gegeben. Die Staatsanwaltschaft sucht nach den Schuldigen. Lange wird sie nicht suchen müssen. P ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Loveparade


    19 Tote, mehr als 340 Verletzte: Ohne das Versagen, die Ignoranz, die Überheblichkeit der Duisburger Stadtspitze könnten sie noch leben. An deren Verantwortung und Schuld gibt es nichts zu beschönigen. Die Verantwortlichen reden sich raus, leugnen jede Verantwortung, reden Zahlen schön. Das ist unfassbar, zynisch, infam. Duisburgs Polizeichef behauptet allen Ernstes, es habe keine Massenpanik gegeben. Die Staatsanwaltschaft sucht nach den Schuldigen. Lange wird sie nicht suchen müssen. P ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur LBBW im Stresstest


    Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat von der europäischen Bankenaufsicht ein gutes Zeugnis ausgestellt bekommen. In allen drei Stress-Szenarien hat sie die Anforderung deutlich übererfüllt. Das mag dem ramponierten Image der größten deutschen Landesbank für den Augenblick guttun. Über den Berg ist die LBBW damit noch nicht. Man darf nicht vergessen: Ihre vergleichsweise gute Kapitalausstattung verdankt die Bank ihren Trägern, die sie in der Finanzkrise milliardenschwer gestützt haben ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Fall Brunner


    Brunner wird posthum verehrt, weil er gegen einen Missstand aufgestanden ist, den wir alle fast täglich erleben. Ungezogene Kinder, die sich in der S-Bahn wie Flegel benehmen. Verrohte Jugendliche, die einen auf öffentlichen Plätzen anpöpeln. Helden wie wir ballen in solchen Momenten die Faust nur in der Tasche und denken uns unseren Teil: Was sind das für Eltern, die ihre Kinder verwahrlosen lassen? (...) Dass Brunner fast zum Nationalhelden wurde, sagt viel über den Zustand dieser Gesells ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Entschädigung der Hitzeopfer


    Jetzt muss Grube dafür sorgen, dass den Problemen auf den Grund gegangen wird. Es ist untragbar, was der Staatskonzern seinen Kunden so alles aus Sparzwang zumutet: In vielen Zügen des Nahverkehrs gibt es nur eine funktionierende Toilette. Klimaanlagen werden so geordert, dass sie an den heißen Tagen des Jahres in den Grenzbereich kommen. Die Bahn langt bei den Fahrpreisen immer kräftiger hin. Jetzt muss sie unter Beweis stellen, dass sie bereit ist, mehr in die Zufriedenheit der Kunden zu ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Löw


    Dass es wegen atmosphärischer Störungen, Indiskretionen und Kompetenzgerangel beinahe zum Bruch zwischen Löw und Theo Zwanziger, dem oft selbstgefälligen Chef des Deutschen Fußball-Bundes, gekommen wäre? Nicht vergessen - nun aber geschenkt. Sicher, es ging bis zuletzt um Zuständigkeiten, Macht und Geld. Was nun aber einzig und allein zählt ist: die Unterschrift. Weil es für und zu Löw keine Alternative gab. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 07 ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Hamburger Volksentscheid


    Hamburgs Eltern haben begriffen: Das modische Gerede vom "längeren gemeinsamen Lernen" ist purer Aktionismus, hinter dem die fixe Idee steckt, die Schule könne all das auffangen, was in dieser Gesellschaft schiefläuft. Das kann sie aber nicht. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 cvd@stn.zgs.de ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Rücktritt von Beusts


    Alles hat seine Zeit, sagt Ole von Beust- und geht dem Ärger künftig aus dem Weg. Mit guter Bilanz. In Hamburg sagt man Tschüss. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 cvd@stn.zgs.de ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Klimaanlagen-Pannen bei der Bahn


    Heute wissen wir, dass die Klimaanlagen bei großer Hitze versagen. Das ist nicht schön. Die Bahn hat angekündigt, sie nach und nach auszutauschen. Und richtig ist, dass man wissen möchte, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Versagen der Anlagen und möglicher Wartungsmängel aufgrund hohen Kostendrucks gibt. Wer das behauptet, spekuliert bisher nur. Also bitte kühlen Kopf bewahren. Auch wenn's gerade schwerfällt. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Te ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu rot-grünen Minderheitsregierung in NRW


    Lassen wir uns nicht für dumm verkaufen: Die rot-grüne Minderheitsregierung ist das Ergebnis eines grotesken CDU-Versagens, eine Große Koalition mitzubauen und eine berechenbare Politik zu gewährleisten. Es ist der geschickte SPD-Versuch, eine Kooperation mit den Linken durch die Düsseldorfer Hintertür gesellschaftsfähig zu machen. Es ist die verzückte Grünen-Hoffnung, ein tot geglaubtes Projekt wiederzubeleben. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu höheren Diäten


    Nun geht's ans Geld. Und da zeigt sich wieder, dass die Parlamentarier immer noch mehr wollen. Alle Fraktionschefs werden künftig wie Minister bezahlt und erhalten obendrein noch ein Zubrot fürs Alter: Das ist instinktlos und widerspricht dem Anspruch des Landtags, die viel zu üppige Altersversorgung einzudämmen. Auch die Reform der Zulagen atmet den Geist, nur ja niemanden zu kurz kommen zu lassen. So lässt der Landtag also wieder mal die Chance verstreichen, zu beweisen, dass er de ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Gesundheitspolitik:


    Statt froh zu sein, dass nun in der wirklich hoch komplizierten Gesundheitspolitik ein einigermaßen stimmiges Konzept gefunden wurde, beginnen jetzt schon wieder die Absetzbewegungen. Diesmal sind es nicht mehr die Liberalen, die neue Schärfe in alte Debatten bringen, sondern die Union. Warum eigentlich? Weil es ihr allmählich dämmert, worauf sie sich eingelassen hat. Das von Gesundheitsminister Rösler (FDP) durchgesetzte System einkommensunabhängiger Zusatzprämien bürdet die Kosten des ...


  • Stuttgarter Nachrichten: EU-Knöllchen


    Die Botschaft ist klar: Die Mitgliedstaaten wollen nicht nur gemeinsam über ihre Grenzen hinweg Verbrecher jagen, was bereits der Fall ist, sondern eben auch die kleinen Verkehrssünder, vor allem die Raser und Falschparker. Die sind in allen EU-Ländern eine Plage(...). Urlauber sollten im Ausland vor den Ordnungskräften genauso Achtung zeigen, wie im eigenen Land. Falls nicht, die EU-Justizminister können ihr Gesetz auch nachbessern. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Augsburgs neuen Bischof


    Normalerweise dauern Bischofsernennungen ein quälend langes Jahr oder länger. Augsburg hätte eine solche unerträgliche Frist weiter zerrissen. Angesichts der seit Monaten anhaltenden Austrittswellen musste der Papst im Eilverfahren handeln. Für den in heiklen Personalfragen eher trägen Vatikan ist dies schon bemerkenswert genug. Ob sich die Ernennung auch als kluger Schachzug erweisen und ob der frühere DDR-Bürger Zdarsa und die bajuwarische Mentalität zusammenpassen, ist dagegen völlig of ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Guantanamo-Häftlingen:


    Deutschland hat sich jahrelang geweigert, auch nur einen Häftling aus Guantánamo aufzunehmen. Nun nimmt es zwei. Das ist die unterste Grenze, nicht mehr als eine symbolische Geste. Die beiden Araber werden die Sicherheit Deutschlands nicht ins Wanken bringen - egal wie schuldig oder unschuldig sie sind. Sie werden betreut und beobachtet werden, und vielleicht gelingt es ihnen ja tatsächlich, in Deutschland ein neues Leben zu beginnen. Zu wünschen wäre es ihnen. Pressekontakt: Stuttgarte ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu VW/ Porsche


    Die schnelle Ablösung und Beförderung des Interims-Chefs Michael Macht sowie die Ernennung von Matthias Müller zum neuen Vorstandsvorsitzenden zeigt, dass der Wolfsburger Autokonzern das Beiboot Porsche an der kurzen Leine führen will. Mag Betriebsratschef Uwe Hück in der Vergangenheit auch oft "Porsche bleibt Porsche" gerufen haben - heute muss sich Porsche von der Vorstellung verabschieden, es werde sich durch die Übernahme nichts Wesentliches ändern. Pressekontakt: Stuttga ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Volksentscheid


    Die Zeiten sind vorbei, in denen Parteien ihren Wähler-Milieus programmatische Rundum-sorglos-Pakete anboten. Heute ist das Leben differenzierter; viele Wähler glauben nicht mehr, dass sie mit ihrer Stimme ausdrücken können, was sie politisch erreichen möchten. Doch für Volksentscheide gilt wie für Partei- und Wahlprogramme: Jeder Bürger sollte sich mit Inhalten befassen. Das ist anstrengend, ja, für Demokraten jedoch unvermeidlich. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur WM (Montag):


    Fußball ist das ganz legale Rauschmittel dieser Tage, Deutschland ist aus dem Häuschen. Vielleicht auch weil das, womit Joachim Löw und seine Jungs die Fußballwelt begeistern, genau das ist, wonach sich die Menschen in diesem Land so sehr sehnen. Ein Chef mit klaren Vorstellungen und eine hart arbeitende Mannschaft ohne falsche Eitelkeiten Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 cvd@stn.zgs.de ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Fußball


    Public Viewing ist das Glückserlebnis mit dem Kick. Erst recht nach diesem finsteren Winter, der bis Mai dauerte. Plötzlich glauben wieder viele an ein Sommermärchen. Trotz Finanzkrise. Trotz schwacher politischer Eliten. Plötzlich haben Jogi Löw und seine Spieler die große Aufgabe, Gemeinschaft und Sinn zu stiften. (...) Und wenn die deutsche Elf gegen Argentinien gewinnt, sind viele Menschen glücklich. Einfach nur glücklich. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachi ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Rüttgers


    Dass Rüttgers jetzt von allen Seiten Prügel bezieht, hat er dennoch verdient. Als selbst ernannter Arbeiterführer hat er in der Vergangenheit immer wieder den Sozialpopulisten gegeben, der Freibier für alle forderte und die Rechnung künftigen Generationen überließ. Wer aber ständig links blinkt und dann doch rechts abbiegt, braucht sich über Ärger nicht zu wundern. Konsequenz sieht anders aus. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Bundespräsidentenwahl


    Was uns die Wahl lehrt? Zum einen, dass es Rot-Grün nicht gelungen ist, eine Brücke zu einer Linkspartei zu schlagen, der man für den Beweis ihrer Politikuntauglichkeit dankbar sein muss. Zum anderen, dass Schwarz-Gelb eine gute Ausgangslage wieder einmal miserabel genutzt hat. Christian Wulff ist Bundespräsident. Merkel hat ihr Ziel erreicht - womöglich zu einem Preis, der zu hoch war, um sich richtig freuen zu können. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Chip im Fußball


    Fußball, so sagt man, sei ein menschliches Spiel, das menschlich bleiben müsse. Es dürfe nicht technisiert werden. Da ist etwas Wahres dran. Aber der Chip im Ball ist eine Hilfe. Für den Schiedsrichter bleibt genug zu tun, und das skandalöse Abseitstor der Argentinier hätte auch ein Chip nicht verhindert. Wer's denn unbedingt braucht: Auch mit Chip werden Fehlentscheidungen fallen. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 cvd@stn ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Intelligenztests


    Natürlich muss in Deutschland über Zuwanderung gesprochen werden. Wer allerdings so tut, als könnten Intelligenztests das Problem lösen, hat weder eine Ahnung von Intelligenztests noch von Integration. Jahrzehntelang waren doch billige Arbeitskräfte aus dem Ausland gefragt. Dass ihre Kinder und Enkel teils zu den Bildungsverlierern gehören, ist auch eine Folge falscher Politik. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 cvd@stn.zgs.de ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Einzug der DFB-Elf ins Viertelfinale


    Deutschland zeigt dem Mutterland des Fußballs mal wieder die Grenzen auf. Die "Three Lions" als zahme Kätzchen: Gehofft haben wir alle darauf, aber richtig daran geglaubt haben wohl die wenigsten. Nach diesem Sieg ist Träumen erlaubt - von weiteren Sternstunden bei dieser WM. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 cvd@stn.zgs.de ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Patientenautonomie


    Das Urteil ist eine längst überfällige Reaktion auf die menschlichen Dramen, die sich tagtäglich in unseren Krankenhäusern und Pflegeheimen abspielen. Entscheidungsunfähige Patienten und ihre Angehörigen sehen sich dort einer Hochleistungsmedizin schutzlos ausgeliefert. Sie erhält Leben, weil es technisch möglich ist - und erzwingt so oft doch nur eine gnadenlose Sterbeverlängerung. Im Zweifel auch gegen den Willen des Patienten. Eine unklare Gesetzeslage bot bisher reichlich Anlass zu z ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Wegsperren gefährlicher Straftäter


    Das dauerhafte Wegsperren gefährlicher Krimineller wird immer umstritten bleiben. Umso wichtiger sind klare Regeln. Die Politik hat in den vergangenen Jahren zu oft nachgebessert, zu oft nachbessern müssen. Nun macht die Bundesregierung einen neuen Anlauf für eine Reform. Sie sollte dabei bedenken: Das Recht lebt auch davon, dass es nachvollzogen und verstanden werden kann. Wer aber kann das im Fall des Reinhard M. guten Gewissens behaupten? Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Atom-Deal


    Die Verlierer dieses Deals stehen jetzt schon fest: die Umweltsicherheit, wenn so störanfällige Meiler wie Brunsbüttel und Krümmel noch Jahre am Netz bleiben dürfen. Auch für den Technologiestandort Deutschland ist eine Verlängerung der Laufzeiten ein schwerer Rückschlag. Ohne eine dauerhafte Strategie, die auf Strom aus Sonne, Wind und Wasser setzt, wird es keine verstärkten Investitionen in den Ausbau regenerativer Energien geben Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst ...


  • Stuttgarter Nachrichten: De Maizière


    De Maizière arbeitet systematisch daran, die Innenpolitik - über die Parteigrenzen hinweg unter vielen Innenministern wie Manfred Kanther, Otto Schily oder Wolfgang Schäuble ein traditioneller Kampfplatz - aus den tagespolitischen Scharmützeln herauszuhalten. Er bricht mit dem naiven Glauben, ein ständiges Drehen an der Gesetzesschraube würde die tatsächliche Sicherheit im Land vergrößern (...). Denn unsere Demokratie ist stark und weiß sich gegen ihre Feinde zu verteidigen. Auch ohne imme ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu steigendem Automobilumsatz:


    Gestern noch Kurzarbeit, heute schon wieder Sonderschichten: Es scheint, als ob die deutschen Autohersteller ein neues Jobwunder erleben. Bei Daimler ist die Zahl der Kurzarbeiter, im April vergangenen Jahres auf dem Höchststand, konzernweit um 80 Prozent zurückgegangen. Also alles in Butter? Noch lange nicht. Denn die Nachfrage zieht vor allem in den USA, in China und Indien an. Die Schwäche des Euro wirkt wie ein Verkaufsförderungsprogramm. In Europa dagegen machen die Verbraucher einen B ...


  • Stuttgarter Nachrichten: zu den aktuellen Umfragewerten der Koalition:


    "Man sollte Umfragen nicht überbewerten, aber dass diese Fußball-WM für Merkel noch ein Sommermärchen wird, scheint ausgeschlossen. Die Koalition hat sich festgedribbelt, und plötzlich kicken auch die Jungs von Jogi Löw so schlecht, wie Deutschland regiert wird. Naja, sagen wir: fast so schlecht. 0:1 gegen Serbien. Mit der großen Begeisterung ist es seit Freitag erst mal vorbei. Wie die Regierung Merkel muss die Löw-Elf nun erst einmal schauen, dass sie nicht vorzeitig die Koffer pack ...


  • Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Minderheitsregierung in NRW


    Kraft hat bewiesen, dass sie ein Bündnis mit der Linkspartei nicht will. Damit hat sie viele in der Mitte der Wählerschaft überzeugt. Und sie hat gezeigt, dass sie nicht bereit ist, sozialdemokratische Inhalte zugunsten persönlicher Machtperspektiven zu opfern. Das sind Pluspunkte über den Tag hinaus. Was haben CDU und FDP ihr entgegenzusetzen? Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 cvd@stn.zgs.de ...


  • Stuttgarter Nachrichten: zu Opel


    Mit dem Verzicht gibt GM aber gleichzeitig zu, dass man bisher von Deutschland Milliarden verlangt hatte, die man gar nicht benötigte. Die Kanzlerin hat daher allen Grund, ihrem Wirtschaftsminister dankbar zu sein, den sie wegen seines Neins abgewatscht hatte. Ohne Brüderle hätten die Steuerzahler Opel womöglich ohne Not Milliardenbürgschaften hinterhergeworfen. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 cvd@stn.zgs.de ...






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