Leipzig, 28. August 2008: Am 5. September um 19 Uhr eröffnet in der Leipziger Galerie Hoch+Partner die Ausstellung „Irritationen“ von Stephanie Marx. Gezeigt werden Farbholzschnitte und Arbeiten in Linol, die die Künstlerin in der Meisterschülerklasse von Prof. Ulrich Hachulla an der Hochschule für  ...

28.08.2008

Irritationen in Holz und Linol bei Hoch+Partner


Leipzig, 28. August 2008: Am 5. September um 19 Uhr eröffnet in der Leipziger Galerie Hoch+Partner die Ausstellung „Irritationen“ von Stephanie Marx. Gezeigt werden Farbholzschnitte und Arbeiten in Linol, die die Künstlerin in der Meisterschülerklasse von Prof. Ulrich Hachulla an der Hochschule für Grafik- und Buchkunst in Leipzig geschaffen hat. Die Präsentation dieser Meisterschülerarbeiten setzt zugleich einen Schlusspunkt in der traditionsreichen grafischen Meisterschülerausbildung an der HGB.

„Es ist wie es ist. Eine lange Ära geht zu Ende und Stephanie Marx setzt mit ihren Arbeiten einen bemerkenswerten Schlusspunkt.“ Mit diesen Worten kommentiert Prof. Ulrich Hachulla das Ende der Meisterschülerausbildung in einer speziellen grafischen Klasse an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst.

„Irritationen“ hat seine letzte Meisterschülerin ihre Werkschau genannt. Zu sehen sind Farbholzschnitte und Arbeiten in Linol, die Stephanie Marx in den vergangenen fünf Jahren geschaffen hat und die zwei sehr unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen präsentieren. Zum einen sind dass großformatige Farbholzschnitte, die, frei von Figürlichem vor allem Natur- und Industrielandschaften zeigen. Ihr Lehrer Prof. Ulrich Hachulla spricht von „einer ungemeinen Verknappung in der Form, ohne auf das Wesentliche in der Darstellung zu verzichten. Dazu kommt eine farblich sensible Grundhaltung, die in ihrer feinen Nuanciertheit Beträchtliches leistet.“ Für die Holzschnitte hat Stephanie Marx die Technik der „verlorenen Form“ gewählt. „Reiz und Risiko liegen in dem Unumkehrbaren der Technik. Was einmal weg geschnitten wurde, ist verloren …“ – findet Stephanie Marx, die die sensible Farbigkeit ihrer Holzschnitte mit den Worten kommentiert. „Die leisen Töne sprechen ihre eigene Sprache. Ich habe nicht das Bedürfnis irgendetwas lauter zu machen, als es ist.“
Ganz anders arbeitet sie bei ihren filigranen und phantasievollen Arbeiten in Linol. Dort vereint sie jeweils zwei Bildmotive aus belebter, vornehmlich tierischer Umwelt und Technik. Am Computer vereint sie so zum Beispiel ein Pferd mit einer Reisekamera, einen Astronautenanzug mit einem Dickschwanzskorpion, Giraffen und Wasserhähne oder eine Kuh mit einer Nähmaschine zu skurrilen Mischwesen namens Wurmvergaser, Hengstgetriebe oder Skorpionaut. Diese werden als filigrane Linolschnitte und -stiche ausgeführt und gedruckt. „Ich weiß nicht, ob sich Stephanie Marx in dieser Tradition sieht, aber mich erinnern diese bemerkenswerten Arbeiten an die Collagen eines Max Ernst“ – lobt Prof. Ulrich Hachulla diese spielerischen Arbeiten, die einen assoziationsreichen Bogen von der Gegenwart in die Zeiten des industriellen und technischen Aufbruchs des vergangenen Jahrhunderts schlagen.



Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 5. September um 19 Uhr in der Galerie Hoch+Partner im Leipziger Tapetenwerk spricht Hubertus Giebe. Die Werke sind bis zum 4. November zu sehen.




Firma: Hoch+Partner


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