DStGB fordert Aktionsplan für bessere Schulen - soziale Gerechtigkeit durch bessere Bildung

ID: 1540553
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(ots) - Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DSTGB)
fordert mehr Investitionen in Bildung. "Bildung ist die entscheidende
Zukunftsfrage für unsere Gesellschaft. Nur mit einem guten
Bildungssystem wird Deutschland die zentralen Herausforderungen des
demographischen Wandels, der Integration von Zuwanderern und der
Zukunftssicherung unseres Sozialstaates meistern können", sagte
DStGB-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerd Landsberg heute in Berlin.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Studie zum Bildungsniveau von
Grundschülern und dem Lehrermangel an Grundschullehrern fordert der
DStGB die Kultusministerkonferenz aber auch den Bund auf, statt über
bundesgesetzliche Rechtsansprüche auf einen Ganztagsplatz an
Grundschulen zu reden, einen Aktionsplan zum bedarfsgerechten Ausbau
der Ganztagsschulen vorzulegen.

Schulen sollen jedes Kind individuell fördern und damit zur
Chancengerechtigkeit beitragen, indem die Koppelung von sozialer
Herkunft und Bildungserfolg abnimmt. Unstreitig ist diese Aufgabe in
Schulen in sozialen Brennpunkten oder mit einem hohen Migrantenanteil
schwerer zu erreichen. Um die Lernerfolge zu erreichen, müssen die
Schulen gezielter durch zusätzliche Finanzmittel, gut ausgebildete
Lehrerinnen und Lehrer und die Einstellung von Schulsozialarbeitern
und Schulpsychologen gefördert werden.

Die notwendigen Finanzmittel können die Länder als Verantwortliche
für die Bildung und die Ausbildung der Lehrerschaft sowie Kommunen
als Schulsachaufwandsträger nicht alleine aufbringen. Das Grundgesetz
fordert gleichwertige Lebensverhältnisse. Dies muss mit Blick auf die
Chancengerechtigkeit besonders für das Bildungswesen gelten. Der
Föderalismus wird nicht in Frage gestellt, wenn sich der Bund
finanziell an dieser wichtigen gesamtgesellschaftlichen
Herausforderung beteiligt. Auch könnten Finanzmittel aber auch andere


Sozialleistungen in die Bildungsinvestitionen umgeleitet werden. Die
Politik sollte den Mut aufbringen, die Finanzmittel zugunsten der
Förderung des Bildungssystems umzuschichten. "Mehr soziale
Gerechtigkeit bedeutet insbesondere bessere Bildung und besser
ausgestattete Schulen für alle" sagte Landsberg.



Pressekontakt:
Kontakt:

Franz-Reinhard Habbel
Sprecher des DStGB
Tel.: 030/77307-225
E-Mail: Franz-Reinhard.Habbel(at)dstgb.de

Original-Content von: Deutscher Städte- u. Gemeindebund, übermittelt durch news aktuell



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bildung, soziales, finanzen, politik, kommune,



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Datum: 14.10.2017 - 14:15
Sprache: Deutsch
News-ID 1540553
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Kontakt-Informationen:
Firma: Deutscher Städte- u. Gemeindebund
Stadt: Berlin


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