PresseKat - Rätselhafte Müdigkeit

Rätselhafte Müdigkeit

ID: 1460283

Gefahren der obstruktiven Schlafapnoe noch zu oft unterschätzt

(firmenpresse) - Mindestens acht Stunden geschlafen und trotzdem müde? Das hat wohl jeder schon einmal erlebt. Doch es gibt viele Menschen, bei denen gerädertes Aufwachen am Morgen zum Alltag gehört. In diesem Fall kann es sich um eine lebensbedrohliche Krankheit handeln, die sogenannte Schlafapnoe. „Diese Krankheit wird noch immer stark unterschätzt, sofern sie Betroffenen überhaupt bekannt ist“, weiß Heiko Musiolik von der Gesellschaft zur Heilung der Schlafapnoe.

Direkte Symptome und indirekte Lebensgefahr
Bei einer Schlafapnoe kommt es während des Schlafes zu Atemaussetzern. Liegt dies an zu wenig Platz in den Atemwegen, stoppt beim Entspannen des Halses und der Zunge im Schlaf die Atmung, weil die Zunge nach hinten rutscht und die Atemwege versperrt. In diesem Fall ist die Ursache ein mechanisches Problem und der Facharzt spricht von einer obstruktiven Schlafapnoe. Optisch kann das sogenannte „fliehende Kinn“ ein Hinweis sein. Aussetzer dauern bis zu einer Minute und den Erstickungstod verhindert nur eine reflexartige Weckreaktion des Körpers. Betroffene reagieren mit einem explosionsartigen Schnarchgeräusch, ringen nach Luft und schlafen weiter. In der Regel bemerkt diese Aussetzer nur der genervte Bettnachbar und fehlinterpretiert sie als harmloses Schnarchen. Da sich der Körper in der Nacht nicht erholt, sind Schlafapnoiker tagsüber extrem müde und neigen zum gefährlichen Sekundenschlaf. Auch Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche, starkes Schwitzen und häufiger Harndrang in der Nacht gehören zu den Begleiterscheinungen, sowie ein trockener Mund am Morgen. Doch neben diesen direkten Symptomen stellt eine unbehandelte Schlafapnoe vor allem ein extremes Gesundheitsrisiko dar. Auf lange Sicht kommt es zu dauerhaft erhöhtem Blutdruck, der die Gefahr eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls drastisch steigert. Durch den Anstieg des Blutzuckers während der Atemstillstände entsteht mitunter Diabetes Typ 2. Doch auch psychisch wirkt eine Schlafapnoe auf den Körper. Die Dauerbelastung kann zu Angstattacken oder Depressionen führen.





Diagnose im Schlaf
Ob eine Schlafapnoe vorliegt, ermittelt der behandelnde Facharzt mithilfe von Messungen. Verzeichnet werden während der Schlafphase die Atemaussetzer ab zehn Sekunden. Doch auch Sauerstoffsättigung im Blut, Augenbewegungen und Muskelaktivitäten werden festgehalten. Über den sogenannten Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) erfolgt anschließend die Einteilung des Schweregrads. Eine leichte Schlafapnoe liegt bei 5 bis 15 Aussetzern pro Stunde vor. Ab einem AHI-Wert von über 30 Aussetzern besteht eine schwere Schlafapnoe. „Hier sind Patienten mit über 70 Aussetzern keine Seltenheit“, weiß Prof. Dr. Hermann Sailer, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Leiter einer Spezialklinik in Zürich.

Obstruktive Schlafapnoe an der Ursache bekämpfen
Steht die Diagnose obstruktive Schlafapnoe fest, muss eine Therapie erfolgen, um den Gesundheitszustand des Patienten auf lange Sicht zu erhalten oder zu verbessern. Neben einer Behandlung der Symptome mithilfe spezieller Zahn- und Kieferschienen im Schlaf oder des nächtlichen Tragens einer Atemmaske besteht die Möglichkeit, eine obstruktive Schlafapnoe operativ dauerhaft zu beseitigen. In diesem Fall wird die Lebensqualität gesteigert, ohne dauerhaft Hilfsmittel im Schlaf nutzen zu müssen. Bei der klassischen Variante, der bimaxillären Umstellungsosteotomie, werden Ober- und Unterkiefer gleichermaßen durchtrennt, nach vorne geschoben und wieder fixiert. Die Verlagerung kann dabei bis zu 10 Millimeter betragen. „Leider gibt es Schlafapnoiker, bei denen eine operative Verschiebung um wenige Millimeter nicht reicht. Somit stößt die bimaxilläre Methode bei vielen meiner Patienten an ihre Grenzen – zumal die gesamte Horizontal-Verschiebung auch optisch das Gesicht nach vorne verlängert und es leicht unförmig wirkt“, erklärt Dr. Sailer.

Platz schaffen mit dem richtigen Dreh
Aus diesem Grund hat der Mediziner die klassische Methode weiterentwickelt und kann mit der „Rotation Advancement Operation“ auch extrem schwere Formen von Schlafapnoe an der Ursache behandeln. „Anders als bei der bimaxillären Umstellungsosteotomie erfolgt beim Rotation Advancement die Verlagerung von Ober- und Unterkiefer in einer dreidimensionalen Drehung“, erläutert der Facharzt. Mit dieser Verschiebung kann der Unterkiefer mehr als doppelt so weit bewegt werden, ohne die Gesichtsform nachteilig zu verändern. „Ganz im Gegenteil. Viele meiner Patienten empfinden ihr Gesicht nach dem Eingriff sogar ästhetischer – ein erfreulicher Nebeneffekt bei der Ursachenbekämpfung einer lebensgefährlichen Krankheit.“

Für Menschen, die Schlafprobleme vermuten, stellt Dr. Sailer auf seiner Klinikseite einen unverbindlichen Selbsttest zur Verfügung. Mit ihm erhalten Betroffene eine erste Einschätzung, ob das Risiko einer Schlafapnoe bestehen könnte und eine Untersuchung anzuraten ist.

Selbsttest und weitere Informationen unter www.schlafapnoe.com oder unter www.schlafapnoe-hilfe.de

Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Prof. Dr. Hermann Sailer
Prof. Dr. Hermann Sailer ist Facharzt für Gesichts-, Kiefer- und Oralchirurgie sowie plastische Chirurgie und Leiter der Klinik Professor Sailer in Zürich und befasst sich seit über 25 Jahren mit der Ursachenbehandlung der obstruktiven Schlafapnoe. In seinem Zentrum für Schnarchen und Schlafapnoe hat er sich auf die Ursachenbekämpfung der obstruktiven Schlafapnoe spezialisiert. Hierzu hat er die klassische bimaxilläre Umstellungsosteotomie weiterentwickelt. Mit der innovativen Operationsmethode „Rotation Advancement“ ist es ihm möglich, auch Patienten mit extremer mechanischer Verengung der Atemwege zu behandeln. In einer einmaligen Operation erweitert er die Atemwege, ohne dabei die eigentliche Gesichtsform nachteilig zu beeinflussen. Nach dem Eingriff können Patienten auf tägliche Symptombehandlungen durch Zahnschienen, Atemmasken oder Ähnliches verzichten.



drucken  als PDF  an Freund senden  OPC 95 Traubenkernextrakt. Das vielleicht beste OPC auf dem Markt zum unschlagbaren Preis Überschrift*
Bereitgestellt von Benutzer: Maren Hasenclever
Datum: 23.02.2017 - 17:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1460283
Anzahl Zeichen: 5176

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Lilian Lehr-Kück
Stadt:

28865 Lilienthal


Telefon: 04298-46830

Kategorie:

Herz-Kreislauf


Meldungsart: Produktinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 23.02.2017

Diese Pressemitteilung wurde bisher 0 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rätselhafte Müdigkeit"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Borgmeier PR (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Offene Schnittstellen für zukunftsfähige IT-Lösungen ...

Köln im November 2017. Für starken Content und effektives Datenmanagement benötigen Unternehmen zuverlässige Systeme. Bei den schnell wachsenden Herausforderungen müssen zukunftsfähige IT-Lösungen jedoch auch flexibel und erweiterbar sein. Ska ...

Fußbodenbelag optimal aufbringen ...

Ibbenbüren im November 2017. Bodenbeläge müssen einiges aushalten. In Wohnbereichen gibt es beispielsweise eine häufige Belastung durch spielende Kinder, Haustiere oder Besuche von Freunden und Familie. In Partyräumen hingegen gelangen beim Feie ...

Onlinehandel erfolgreich meistern ...

Köln im Oktober 2017. In Zeiten der digitalen Transformation stellt sich für Unternehmen in der Regel nicht mehr die Frage, ob sie in den Onlinehandel einsteigen, sondern wie erfolgreich sie diesen gestalten. E-Commerce-Märkte befinden sich im Wac ...

Alle Meldungen von Borgmeier PR