Bezahlen in Echtzeit - E-Commerce-Boom erfordert Lösungen für E-Payment

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(pressekat) - Hannover/Düsseldorf - Wer im Internet einkauft, möchte selbst entscheiden können, wie er die Güter bezahlt, ob traditionell auf Rechnung, per Nachnahme oder mit einem der so genannten E-Payment-Systeme. Neben Netzgeld, Telefonrechnung oder kontenbasierten Systemen bietet sich beispielsweise auch die Online-Überweisung an.

Das Fachmagazin TeleTalk http://www.teletalk.de präsentiert in der Oktoberausgabe die gängigen Bezahlmöglichkeiten im Webshop und zeigt, welche Vor- und Nachteile sie für Händler wie Käufer haben. Die Vielfalt der möglichen Systeme ist für Webshops zwar zunächst eine Last, sie lässt sich jedoch positiv nutzen: Haben Kunden die freie Wahl unter mehreren verschiedenen Bezahlmöglichkeiten, erhöht sich die Zahl der Einkäufe im Webshop. "Händler sind daher gut beraten, sich für mehr als nur ein E-Payment-System zu entscheiden", so TeleTalk. Achten sollten Händler dabei auch darauf, dass zeitintensive Registrierungsprozeduren, umständliche Navigation oder aufwendige Authentifizierungswege den Spass am Einkauf mindern und Website-Besucher seltener zu Käufern machen.

Nach Ansicht vieler Experten hat sich der elektronische Handel in Deutschland nicht wegen geeigneter Online-Zahlungssysteme, sondern sogar ohne sie enorm entwickelt. Die noch zu Zeiten des New Economy Booms in Entwicklung befindlichen elektronischen Zahlungssysteme für E-Commerce, M-Commerce oder Paybox waren alle wieder abgeblasen worden. Der Durchbruch einer grossen Plattform für den Massenmarkt blieb aus. Der Online Handel wird nach wie vor von den klassischen Zahlungssystemen beherrscht, wie Überweisung, Nachnahme oder Zahlung per Kreditkarte. Gerade die Überweisung hat durch die breite Anwendung von Online-Banking eine grosse Akzeptanz in Deutschland, scheitert aber sehr schnell bei internationalen Transaktionen, wenn der europäische Raum verlassen wird.

"Wir haben sehr unterschiedliche Zahlungskulturen in verschiedenen Ländern. In Deutschland ist heute die Banküberweisung und die POS-Zahlung per Maestro-Card ein Quasi-Standard, in den USA hingegen wird generell die Kreditkarte benutzt. eBay als die am stärksten expandierende Plattform für E-Commerce hat dementsprechend reagiert und mit PayPal ein Online-Zahlsystem mit Echtzeit-Qualität eingeführt", erläutert Omar Khorshed, Vorstandsvorsitzender der Düsseldorfer acoreus AG http://www.acoreus.de .PayPal stellt dabei kein komplett neues Zahlsystem dar, sondern stützt sich auf Kreditkarten oder klassische Giro-Konten - fungiert aber als eine Art Echtzeit-Frontend. Online-Zahlungen werden bei PayPal sofort verifiziert und dem Konto des Empfängers gutgeschrieben.



"Gerade der Einzelhandel und der Mittelstand benötigen breit akzeptierte Systeme für E-Payment", fordert Khorshed. Der stationäre Umsatz sei rückläufig, hingegen wachse der Online- und Versandhandel kontinuierlich und verlange nach adäquaten Zahlungssystemen. "Heute ist ein ganzer Teil des E-Commerce immer noch auf Kreditkarten-Benutzer beschränkt. Online Dienste mit kleinen Beträgen werden dazu häufig über Premium-SMS oder Premium-Rufnummern angeboten, aber das ist keine allgemeine Lösung für den Einzelhandel. Zahlungssysteme müssen breit akzeptiert, sicher und unkompliziert sein, und nach Möglichkeit Medienbrüche vermeiden. Click and Buy ist das entscheidende Kriterium", so das Resümee des acoreus-Chefs. Derzeit führe für die Anbieter kaum ein Weg daran vorbei, mehrere Zahlungssysteme zu unterstützen. Nach Khorsheds Erfahrung ist ein einheitliches System für jede Art von Zahlung eine Illusion. Die Zahlung von Klein-Beträgen müsse aus Kostengründen anders erfolgen als die Zahlung grosser Beträge.

"Für Miniumsätze, etwa die Zahlung für eine kostenpflichtige Nachricht in einer Online-Zeitung, kann ich nicht die gleiche Prozedur und den selben hohen Aufwand wie für die Zahlung eines höherwertigen Konsumgutes machen. Micro-Payment ist eigentlich sehr gut online über Rufnummern und Telefonrechnungen durchführbar; entsprechende Systeme stehen hier zur Verfügung. Für hochpreisige Zahlungen braucht man eine andere Plattform, die direkt verifizierbare Online-Überweisungen ermöglichen muss." Der Online-Handel, ob als E-Commerce oder mobil als M-Commerce, werde im Zuge seines Wachstums die Vielfalt der Zahlungssysteme automatisch selektieren, die Technik und die Systeme werden den erfolgreichen Geschäftsmodellen folgen. "Wir rechnen damit, dass der E-Commerce Anteil am Gesamtumsatz in einigen Konsumgüter-Segmenten binnen kurzem bei 20 Prozent oder höher liegen wird, und das sind dann Summen, die Investitionen in Zahlungssysteme wirklich rechtfertigen", sagt Khorshed über die Marktentwicklung.



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Datum: 29.09.2004 - 14:05
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Freigabedatum: 29.09.2004

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