PresseKat - Rechtes Denken - Zeitgeist oder vorübergehende Randerscheinung? / "ZDFzoom" auf den Spur

Rechtes Denken - Zeitgeist oder vorübergehende Randerscheinung? /
"ZDFzoom" auf den Spuren des neuen Nationalismus (FOTO)

ID: 1391625

(ots) -
In Deutschland wächst der Unmut über die politische Elite. Die
Politik hat nach Überzeugung vieler Bürger den Bezug zur Realität
verloren. Die Mainstream-Medien seien nur Erfüllungsgehilfen der
Regierung. Die einzige Partei, die den Mut habe, die Probleme zu
benennen, sei die AfD. Neuer deutscher Zeitgeist mit fatalen Folgen?

In der "ZDFzoom"-Sendung "Die Neue Rechte - National, patriotisch,
gefährlich?" am Mittwoch, 24. August 2016, 23.00 Uhr, begeben sich
die Reporter Halim Hosny und Sabrina Scharpen (Hermsen) auf
Spurensuche. Sie wollen ergründen, was diesen neuen Nationalismus
befeuert und welche Menschen ihm folgen. Sie stellen die Frage:
Gehört rechtes Denken zum neuen deutschen Zeitgeist oder ist es nur
eine vorübergehende Randerscheinung?

Der rechtsintellektuelle Publizist und Verleger Götz Kubitschek
ist seit Jahren einer der führenden Köpfe der "Neuen Rechten", einer
national orientierten Strömung. Er gibt das rechte Debattenblatt
"Sezession" heraus und ist Mitbegründer des "Instituts für
Staatspolitik", der zentralen Denkfabrik der rechten Szene. Er steht
ein für die Rückbesinnung auf das national-konservative Gedankengut
der Weimarer Republik und fordert, die EU zurückzuführen in eine
bloße Wirtschaftsgemeinschaft.

Die "Neue Rechte" eint, dass sie die NS-Nostalgie ablehnt -
allerdings auch Pluralität, Multikulti oder Feminismus. Was alle
verbindet, ist der Kampf gegen Immigranten und Islamisierung. Ein
Gedankengut, das mit der Flüchtlingskrise an Popularität gewinnt -
vor allem in der Mitte der Gesellschaft.

Die Autoren sprechen mit den Vordenkern der Szene sowie mit
besorgten Bürgern, renommierten Politologen und
Sozialwissenschaftlern wie Prof. Andreas Zick, der seit Jahren zum
Thema Rassismus in Deutschland forscht. Seine Erkenntnis: Rechte




Einstellungen seien kein extremes Randphänomen. Die Forschungen der
vergangenen zwölf Jahre zeigten, dass es in der Mitte der
Gesellschaft Vorurteile, Abwertung und Ausgrenzung gebe.

Ein kleiner Feldversuch mit Studenten der Uni Siegen zeigt, wie
empfänglich selbst junge, gebildete Menschen für Rassismus und
Ausgrenzung sind. Außerdem blicken die Reporter nach Österreich, wo
die rechtspatriotische "Identitäre Bewegung" ihr Gedankengut sehr
erfolgreich propagiert.

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Datum: 22.08.2016 - 15:40 Uhr
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