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Sternstunde der mobilen Kommunikation: Vor 25 Jahren brachte Vodafone das erste Handy nach Deutschland (FOTO)

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(ots) -
"Ich melde mich nach sechs, dann ist's billiger!" oder "Fass dich
kurz, es wird teuer!". Sätze wie diese waren vor 25 Jahren vollkommen
normal, heute rufen sie vor allem bei jungen Menschen ungläubiges
Staunen hervor. Klare Belege, wie sich das "Telefonieren" geändert
hat, seit Vodafone - damals noch Mannesmann Mobilfunk - am 30. Juni
1992 das erste Handy auf den deutschen Markt brachte. Vorbei die
Zeiten, als man ausschließlich zu Hause übers Festnetz telefonierte,
die ersten Handys rund 3000 DM und jede Telefonminute knapp 2 DM
kostete. Waren Handynutzer anfänglich noch wahre Exoten, ist es heute
genau umgekehrt: Im Jahr 2017 ist das Smartphone aus dem Alltag nicht
mehr wegzudenken. Es wird noch telefoniert, vor allem aber gesurft,
gechattet und gestreamt, fotografiert und Musik gehört. Diese
Entwicklung war nur möglich, weil im Telekommunikationsmarkt neue
Technologien etabliert, Netze kontinuierlich ausgebaut und vor allem
gesunder Wettbewerb forciert wurde. Sehr zum Vorteil für Verbraucher
und Wirtschaft: Preise sind gesunken und immer neue Anwendungen und
Geschäftsmodelle wurden möglich, die den Wohlstand steigern.

Nutzerzahlen, Handy- und Mobilfunkkosten

Die D2-Lizenz erhielt Vodafone bereits am 7. Dezember 1989 und
baute daraufhin in Deutschland sein GSM-Netz auf. Doch es mangelte
noch an Endgeräten. Das "Motorola International 3200" war das erste
GSM-fähige Model, das Vodafone dann knapp zweieinhalb Jahre später
auf den Markt brachte. Es kostete rund 3.000 DM, wog 520 Gramm und
bekam mit seinen großen, länglichen Maßen schnell den Beinamen
"Knochen". Und heute? Aktuelle Smartphones wiegen rund 140 Gramm und
damit etwas mehr als eine Tafel Schokolade. Sie sind mit rund 150 mm
deutlich flacher und je nach Ausstattung und Hersteller bereits ab
200EUR zu haben. Auch die Kosten für die Mobilfunknutzung nahmen in




den letzten 25 Jahren kontinuierlich ab. 1992 schlugen sie mit einer
monatlichen Grundgebühr von 77,52 DM bei Vodafone zu Buche, die
Minutenpreise kamen noch hinzu und lagen tagsüber bei 1,44 DM, nach
19.00 Uhr bei 0,49 DM pro Minute. Heute gibt es drei große
Netzbetreiber und mittlerweile mehr als 25 verschiedene
Discount-Anbieter. Grundgebühren gehören der Vergangenheit an, die
günstigsten Minutenpreise liegen bei nur noch 5 Cent. In
Laufzeitverträgen gelten fast überall Flatrates, in denen keine
Einzelminuten mehr berechnet werden. Während die Kostenkurve für
Handys und Mobilfunktarife kontinuierlich sank, stieg die Kundenzahl
stetig an. Zum Jahresende 1992 gab es knapp 1 Million Mobilfunkkarten
in Deutschland, 1998 wurde die zehn-Millionengrenze mit 14 Millionen
Karten durchbrochen. Ende 2016 waren bereits knapp 130 Millionen
Mobilfunkkarten auf dem deutschen Markt (Quelle: Statista). Nicht
alle Mobilfunkkarten stecken in Handys, sondern zunehmend auch in
Maschinen. Mittlerweile bringt Vodafone Monat für Monat sogar mehr
Maschinen als Menschen ans Netz. Dennoch: Hierzulande besitzen
inzwischen 90 Prozent der Deutschen über 14 Jahren mindestens ein
Handy oder Smartphone.

Rasanter Anstieg der Datennutzung

"Ich brauche kein Smartphone, ich will mit meinem Handy nur
telefonieren!" Den Jüngeren sind solche Aussagen vollkommen fremd.
Grund: Für sie ist Mobilfunk gleichbedeutend mit mobilem
Highspeed-Internet. Diese Entwicklung ist maßgeblich Vodafone zu
verdanken. Als erster Anbieter hat das Unternehmen 2003 UMTS mit
Ãœbertragungsgeschwindigkeiten von 384 kBit/s angeboten. Heute kann
das UMTS-Netz 42,2 MBit/s und bringt damit die 110fache Leistung.
Der nächste Speed-Turbo kam im Jahr 2010 mit LTE. Diesen Standard hat
Vodafone erneut als erster Netzanbieter in Deutschland für die breite
Masse verfügbar gemacht mit Übertragungsraten von bundesweit 50
MBit/s. Heute sind bei LTE inzwischen Spitzengeschwindigkeiten von
bis zu 500 Mbit/s möglich. Ein Blick in die Zukunft: Auch bei 5G, der
nächsten Mobilfunkgeneration, ist Vodafone erneut Vorreiter. Dann
werden voraussichtlich ab 2020 Daten mit bis zu 20 Gbit/s durch die
Luft sausen. Schnelle Netze waren und sind der Grundstein für die
Datennutzung. Diese begann mit dem "short message service", kurz SMS,
Anfang der 90er Jahre. Während sich damals die Datennutzung auf den
reinen Austausch dieser Textnachrichten beschränkte, ist heute alles
multimedial und interaktiv: Erlebnisse werden live per Foto und Video
kommuniziert. Der rasante Anstieg der Datennutzung war nur möglich,
weil in die Netze und deren Ausbau investiert wurde.

Wirtschaftsstandort und Verbraucher profitieren von
Infrastrukturwettbewerb

In einer zunehmend digitalisierten Welt wird die TK-Branche immer
mehr zum Innovationstreiber und ist schon lange nicht mehr "nur" für
Telefon und Internet zuständig. Dieser Blick nach vorne basiert auf
Erfahrungen des letzten Vierteljahrhunderts, ist Hannes Ametsreiter,
CEO Vodafone Deutschland, überzeugt: "Nur die richtigen
Rahmenbedingungen haben 25 Jahre Mobilfunk zu einer einzigartigen
Erfolgsgeschichte gemacht. Ohne die Liberalisierung im
Telekommunikationsmarkt wären wir noch in der kommunikativen
Steinzeit. Die Erfahrung zeigt: Wir müssen heute und für die Zukunft
sicherstellen, dass es in Deutschland weiterhin einen gesunden
Infrastrukturwettbewerb gibt."



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Datum: 29.06.2017 - 11:21 Uhr
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