Den Energieverlusten auf der Spur

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Bildunterschrift: Spezielle Testverfahren, die viele Fachbetriebe anbieten, bringen kleinste Leckagen ans Tageslicht. - Copyright: © Foto: djd/Isocell
Firma: RatGeberZentrale GmbH
kts by pressekat.de - 10.10.2011 09:13 - (djd). Im Neubau zaehlt eine moderne Waermedaemmung heute zum Standard. Aber auch viele Eigentuemer von Altbauten haben inzwischen das Haus oder zumindest die oberste Geschossdecke abdichten lassen - allein schon, um die Vorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV) zu erfuellen. Doch gedaemmt ist nicht immer gleich dicht: Wer an Fensterrahmen oder im Dachgeschoss bereits mit der blossen Hand einen Windhauch spueren kann, sollte sich auf die vorhandene Daemmung nicht verlassen. Oft sind es kleinste Luftundichtheiten und Waermebruecken, die noch zu Energieverlusten fuehren koennen.

Die "Blower-Door-Messung"

"Selbst bei gut gedaemmten Haeusern stroemt erfahrungsgemaess bis zu 60 Prozent der Energie durch winzige Fugen und Ritzen in der Gebaeudehuelle nach aussen. Kalte Luft dringt nach innen und muss dann erst wieder kostspielig erwaermt werden", erlaeutert Gabriele Leibetseder vom oesterreichischen Hersteller Isocell. Die Daemm-Expertin empfiehlt deshalb, sowohl in Neu- als auch in Altbauten eine "Blower-Door-Messung" durchfuehren zu lassen. Dabei handelt es sich um ein genormtes Verfahren. Der dabei ermittelte Wert, die sogenannte Luftwechselrate, gibt an, wie oft die Luft im Gebaeude pro Stunde ausgetauscht wird. "Grenzwerte sind in nationalen Normen festgeschrieben. Die Messung eignet sich sowohl fuer Wohnungen als auch fuer ganze Gebaeude", so Leibetseder.

Problemzonen entdecken

Das Verfahren wird von erfahrenen Fachbetrieben (Adressen unter www.klugdaemmen.de) vor Ort durchgefuehrt. Dabei wird in ein offenes Fenster oder eine Tuer ein Rahmen eingebaut, der mit Folie bespannt ist. In einer oeffnung dieser Folie befindet sich ein Ventilator, der fuer einen exakt definierten Druck sorgt. "Leckstellen in der Gebaeudehuelle koennen dank des entstehenden Unterdrucks im Gebaeude leicht gefunden werden", sagt Leibetseder. Schon mit der Hand lassen sich die "Problemzonen" in der Gebaeudehuelle oft ertasten. Weitere Hilfsmittel zum Orten der Leckstellen sind Rauchspender, Luftgeschwindigkeitsmesser und die Thermografie. "Die beim Test aufgebaute Druckdifferenz ist uebrigens so klein, dass sie vom Menschen ausser durch die Zugerscheinungen nicht fuehlbar ist", betont die Expertin.
Bilder zu dieser Pressemitteilung:
Spezielle Testverfahren, die viele Fachbetriebe anbieten, bringen kleinste Leckagen ans Tageslicht. - Copyright: © Foto: djd/Isocell
Im Dachgeschoss oder bei Holzbauten sorgen Dampfbremsen fuer die fugenlose Gebaeudehuelle, waehrend bei Ziegelbauten der Putz diese Funktion uebernimmt. - Copyright: © Foto: djd/Isocell
Gerade im Altbau kommt es darauf an, auch kleinste Fugen und Durchlaesse wirksam abzudichten. Sonst geht wertvolle Heizenergie nutzlos verloren. - Copyright: © Foto: djd/Isocell
Der Rauch macht
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