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23.01.2012 12:57 - (djd). aelter werden, aber nicht alt sein - das ist das Motto der modernen Senioren. Viele wollen gern reisen, Zeit mit den Enkeln verbringen und aktive Hobbys pflegen. Umso wichtiger ist es, fit zu bleiben. Dazu gehoeren ein starker Koerper und ein stabiles Knochengeruest. Doch gerade Letzteres ist mit zunehmendem Alter gefaehrdet. Bereits etwa ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Knochenmasse kontinuierlich ab. Das betrifft besonders Frauen nach den Wechseljahren. Im schlimmsten Fall entsteht irgendwann Osteoporose, der sogenannte Knochenschwund. Er verursacht Wirbelkoerpereinbrueche, Rundruecken, Knochenbrueche, chronische Schmerzen und schraenkt so zunehmend die Bewegungsfreiheit ein.
Milch liefert wertvolles Kalzium
Diesen Vorgang kann man jedoch mit der richtigen Ernaehrung entscheidend beeinflussen. So versorgen vor allem Milch und Milchprodukte die Knochen mit gut verfuegbarem Kalzium, was sie widerstandsfaehig macht. Ausserdem liefern Milchspeisen weitere knochengesunde Naehrstoffe wie Eiweiss, die Vitamine A, D, E und K sowie Laktose. Die Deutsche Gesellschaft fuer Ernaehrung empfiehlt 1.000 Milligramm Kalzium pro Tag. Dieser Bedarf laesst sich ohne Milch nur schwer decken.
Die Milchmahlzeiten sollten moeglichst ueber den Tag verteilt werden. Wichtig ist besonders eine Portion spaetabends, denn damit koennen die naechtlichen Knochenabbauprozesse reduziert werden. Leckere Rezepte gibt es beispielsweise unter
www.karlotta-unterwegs.de, der Website der EU-gefoerderten Kampagne zur Foerderung des Milchverzehrs.
Richtig essen und aktiv bleiben
Aber man kann noch mehr zur Osteoporose-Vorbeugung tun: Obst und Gemuese auf dem Speiseplan wirken ebenfalls positiv auf die Knochengesundheit. Frische Luft und natuerliches Tageslicht kurbeln die fuer den Knochenstoffwechsel bedeutsame Vitamin-D-Produktion an. Auch Fisch - besonders Hering, Lachs, Makrele und Heilbutt - liefert Vitamin D. Bewegung wie Radfahren oder Gymnastik kraeftigt die Muskulatur und stimuliert den Knochenaufbau. Und natuerlich sollte man die "Kalziumraeuber" Alkohol, Zucker, Kaffee und Nikotin einschraenken.
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