Oben wird es gruen

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Bildunterschrift: Voellig in die Natur eingebettet: Hier waechst das Gruen nicht nur um das Haus herum, sondern auch obendrauf. Eine Dachbegruenung macht's moeglich. - Copyright: © Foto: djd/Optigrün
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kts by pressekat.de - 18.01.2012 11:31 - (djd). Viele Ballungsgebiete haben zwei Dinge gemeinsam: Zum einen ist guter Wohnraum dort oft knapp oder sehr teuer, und zum anderen steigt die Feinstaubbelastung an vielen Tagen im Jahr ueber das erlaubte Mass. Beides sind Umstaende, die das Wohlgefuehl der Menschen beeintraechtigen. Und in beiden Faellen koennen Hausbesitzer selbst Abhilfe schaffen: Mit einer Dachbegruenung auf geeigneten Haus- und Garagendaechern zum Beispiel werden Schadstoffe und Feinstaub in der naeheren Umgebung gebunden. Zudem koennen begruente Dachflaechen im Sinne eines erweiterten Gartens oder Freiluftsitzes als extra Lebensraum genutzt werden - ohne Mehrkosten beim Grundstueckskauf.

Weniger Abwassergebuehr

Noch weitere Vorteile sprechen fuer eine Begruenung des Dachs. So gibt es mit Pflanzen auf dem Dach eine verbesserte Wasserrueckhaltung: Das Regenwasser wird vom Gruendachaufbau aufgenommen und nur die ueberschussmengen verzoegert in die Regenrinne abgegeben. Dadurch wird das Kanalisationssystem merklich entlastet. In Staedten mit gesplitteter Abwassersatzung kann sich das auch im Geldbeutel bemerkbar machen - die Gebuehren fuer das Niederschlagswasser werden gegebenenfalls zurueckgestuft. Durch die Verdunstungsleistung der Pflanzen wird die Luft befeuchtet und das Klima rund ums Haus verbessert sich. Das Gruendach schuetzt die Dachabdichtung vor Extremtemperaturen, Hagel und Witterungseinfluessen und verdoppelt so ihre Lebensdauer. Darueber hinaus wirkt der mehrschichtige Aufbau der Begruenung wie eine zusaetzliche Isolierung auf dem Dach. Das spart Heizkosten im Winter und schafft im Sommer angenehm kuehle Raeume. Grundsaetzlich koennen sowohl Flach- als auch Schraegdaecher begruent werden.

Extensiv oder intensiv

Es gibt zwei Arten der Dachbegruenung: die extensive und die intensive. Bei Daechern, die nicht als Garten oder Terrasse genutzt werden, sprechen die Profis von Extensivbegruenung. Diese kommt zum Beispiel auf Carports oder Garagendaechern zum Einsatz. Die Gewaechse der Extensivbegruenungen sind oft sehr klein, es sind zum Beispiel Steingartenpflanzen und Kraeuter. Sie kommen mit wenig Wasser aus und vertragen auch den Frost im Winter. Die intensive Dachbegruenung dagegen wird oft auf Dachterrassen angepflanzt. Sie wird als erweiterter Lebens- und Erholungsraum genutzt und besteht daher zum grossen Teil aus Pflanzen, die auch im normalen Garten vorkommen. Bluetenreiche Stauden oder Straeucher sind hier nicht ungewoehnlich.

Anschauliche Beispiele

Eine intensive Dachbegruenung ist pflegeintensiver als eine extensive, kann aber dafuer auch vielfaeltiger verwendet werden, zum Beispiel als Sport- oder Spielflaeche. Im Do-it-yourself-Verfahren kommen in der Regel allerdings Extensivbegruenungen in Frage. Welche Arten fuer welche Begruenung geeignet sind, weiss der Fachhandel, zum Beispiel der Anbieter Optigruen. Dieser gibt auch wertvolle Informationen zum Thema, von denen gerade Anfaenger profitieren: Auf der Seite www.dachbegruenung-ratgeber.de finden Interessierte Tipps, Einbau- und Pflegeanleitungen, eine bebilderte Pflanzenliste und als Inspiration viele Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte.

Gruendachaufbau, Baugenehmigungen und Zuschuesse

Die Kosten fuer eine kleinere extensive Dachbegruenung im Selbstbauverfahren liegen bei etwa 40 bis 60 Euro pro Quadratmeter. Fuer eine komplette Dachbegruenung braucht der Bauherr nicht nur Pflanzen, sondern auch den entsprechenden Unterbau. Auf die abgedichtete Dachkonstruktion bringt man zuerst eine Wurzelschutzfolie auf, dann ein Schutzvlies und eine spezielle Festkoerperdrainage, zuoberst ein Filtervlies und ein geeignetes Dachsubstrat. Optigruen bietet verschiedene bewaehrte Komplettpakete an, bei denen alle notwendigen Materialien bereits aufeinander abgestimmt sind.

uebrigens: "Gruene" Garagen und Carports brauchen in den meisten Regionen Deutschlands keine spezielle Genehmigung. Intensive Begruenung dagegen ist beim Bauamt genehmigungspflichtig. Mancherorts gibt es sogar Zuschuesse fuer begruente Daecher.
Bilder zu dieser Pressemitteilung:
Voellig in die Natur eingebettet: Hier waechst das Gruen nicht nur um das Haus herum, sondern auch obendrauf. Eine Dachbegruenung macht
Die Dachflaeche als Gruenanlage genutzt: Wer Pflanzen auf sein Haus laesst, hilft der Natur und traegt zu einem positiven Wohnklima bei. - Copyright: © Foto: djd/Optigrün
Unten Platz fuer ein schattiges Plaetzchen, oben fuer die Natur: Ein begruentes Dach wertet die Optik des Wohngebaeudes auf. - Copyright: © Foto: djd/Optigrün
Ein Stueck Natur ist in wenigen Schritten mit der fertig begruenten "Sedum"-Box aufs Dach gebracht. - Copyright: © Foto: djd/Optigrün
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