
Schutz vor Tourismus-FolgenFirma: RatGeberZentrale GmbH kts by pressekat.de - 14.12.2011 11:53 - (pur). Ende November 2011 erliess die mosambikanische Regierung weitreichende Regelungen fuer einen besseren Schutz von Delfinen, Walen und Walhaien vor negativen Tourismus-Folgen im Sueden Mosambiks bei Ponta do Ouro. Dieser wichtige Erfolg ist nicht zuletzt der mosambikanischen Delfinschutzorganisation DolphinCare-Africa (DCA), die von der Muenchener Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) unterstuetzt wird (u. a. durch die Vermittlung von Delfin-Patenschaften), zu verdanken. DCA setzt sich seit vielen Jahren fuer bessere Schutzmassnahmen ein, denn der immer staerker gewordene Tourismus-Wildwuchs bei Ponta do Ouro droht die Meerestiere aus ihrem Lebensraum zu vertreiben. Die neuen Bestimmungen umfassen nicht nur ein Verbot von Jetskis (mit Ausnahme von Jetskis zum Sportfischen und Angeln, die aufgrund technischer Schutzvorrichtungen nur eine geringe Gefahr fuer Meerestiere darstellen). Boote muessen ab jetzt einen Mindestabstand von 300 m zu Meeressaeugern und Walhaien einhalten und das Schwimmen mit Delfinen darf nur von zugelassenen Veranstaltern durchgefuehrt werden, wobei nur zwei Veranstalter mit jeweils einem Boot an Ort und Stelle erlaubt sind. "Allein diese Massnahmen bedeuten fuer die Delfine ein ganz entscheidende Verbesserung ihrer Lebensbedingungen", begruesst GRD-Biologe Ulrich Karlowski die neuen Regelungen. Auch andere Meerestiere profitieren von den Schutzbestimmungen: Das Fuettern von Meerestieren ist nun grundsaetzlich verboten. Nistende sowie frisch geschluepfte Schildkroeten duerfen nicht gestoert werden. Einschraenkungen gibt es zudem in der Fischerei: Grundfische duerfen nicht mehr gefischt werden, und das Angeln von Merlinen, Schwert- und Faecherfischen ist nun genehmigungspflichtig. Aufgrund der aussergewoehnlichen Artenvielfalt wurde die Gegend im Sueden Mosambiks 2009 als Meeresreservat (Ponta Partial Marine Reserve) deklariert. Seitdem befassten sich Experten mit der Ausarbeitung von Schutzmassnahmen, die nun umgesetzt wurden und bei deren Missachtung Geldbussen drohen. Das Naturreservat ist auch Kandidat fuer den Weltnaturerbetitel. Pressekontakt:R-G-Z Ratgeberzentrale GmbH Bahnhofstraße 44 97234 Reichenberg Telefon: 0931 60099-0 Telefax: 0931 / 60099-44 kontakt@ratgeberzentrale.de Über RatGeberZentrale GmbH
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